Insel Grafenwerth: Junge Union fordert Grillplatz
Mai 30, 2008
Besonders von Jugendlichen wird die Nordspitze der Insel Grafenwerth dazu genutzt, um in gemütlicher Atmosphäre in den warmen Abendstunden zu grillen. Obwohl das öffentliche Grillen auf der Insel Grafenwerth verboten ist, wird dieses Verbot bewusst oder unbewusst umgangen.
„Das bestehende Verbot durchzusetzen, zum Beispiel durch wiederholte Kontrollen und konsequente Strafen, wird nicht möglich sein. Gegrillt wird am Ufer des Rheines in Bad Honnef wohl immer, ob es einem passt oder auch nicht“, so der Vorsitzende der Jungen Union, Jonathan Grunwald. Des Weiteren erklärt Grunwald: „Auch sollte bedacht werden, dass Flächen, auf denen sich Jugendliche aufhalten können, in Bad Honnef äußerst begrenzt sind.
Wir von der Jungen Union fordern daher die Errichtung eines stabilen öffentlichen Grillplatzes auf der Nordspitze der Insel Grafenwerth, um das Grillen dort zu legalisieren.“ Als gutes Beispiel für eine robuste Beton-Stahl-Konstruktion nennen die Nachwuchspolitiker die Grillplätze in den Bonner Rheinauen. Um die Forderung symbolisch zu untermauern, überreichte Jonathan Grunwald am Rande einer CDU Veranstaltung der Bürgermeisterkandidatin der CDU, Cornelia Nasner, über 100 Unterschriften von Befürwortern des Grillplatzes. „Ich unterstütze diese Initiative und werde mich dafür einsetzen, dass der Grillplatz Realität wird“, so Nasner. Besonders lobt die Kandidatin die politisch aktiven jungen Menschen dahingehend, dass sie nicht nur fordern, sondern auch ganz konkret ihre Hilfe anbieten: „Die Junge Union erklärt sich bereit, eine Patenschaft für den Grillplatz zu übernehmen und in regelmäßigen Abständen die Installation zu kontrollieren und zu reinigen. Dies ist beispielhaft für das aufrichtige Engagement unserer Jungen Union.“ |eb
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