Wild-Wochen im Chimära in der Bonner Altstadt

Löwenburgschulkinder besichtigen das Rathaus

November 26, 2007

Kinder im Rathaus
Die Schüler/innen der Klassen 4 a und 4 b der Städt. Gemeinschaftsgrundschule Löwenburg besuchten Bürgermeisterin Wally Feiden und stellten viele Fragen an das Stadtoberhaupt.

Die Lehrer Kerstin Walkembach und Walli Haselbauer hatten die Kinder zwar vorbereitet auf den Besuch, aber die Fragen selbst waren nicht abgesprochen. Umso mehr freute es die Bürgermeisterin, die vielen spontanen Wortmeldungen zur Ausstattung des Rathauses, zur Politik und Person zu beantworten. Im Anschluss
besichtigten die Löwenburgkinder das Rathaus. Erst einmal ließen sich die Schüler/innen die Einrichtung des Ratssaals erklären. Dann wollten sie wissen, ob es Bürgermeisterin Feiden in Bad Honnef gefällt. Sie berichtete, dass sie wegen des familienfreundlichen Hauses von Bonn nach Bad Honnef gezogen sei, dann aber festgestellt habe, wie schön die Landschaft hier ist. Aber wie wird man eigentlich Bürgermeisterin? Wahl und Wahlperiode wurden erklärt. Die Kinder wollten auch wissen, ob es aufregend war, gewählt zu werden und ob es Spaß macht, Bürgermeisterin zu sein. Beides konnte die Bürgermeisterin mit einem klaren Ja beantworten, weil sie gerne etwas für die Stadt tue. Sie erklärte die Hauptaufgaben einer Bürgermeisterin und berichtete von ihrem Einsatz für weiterführende Schulen, bessere Straßenverhältnisse, Entwicklung der Spielflächen, mehr Arbeitsplätze, damit sich endlich etwas im Haushaltsetat der Stadt verbessere.

Die Löwenburgkinder trugen auch ihre Wünsche vor. Ganz oben auf der Liste steht die Einrichtung von Bolz- und Basketballplätzen. Dieser Wunsch wird im Übrigen von allen Kindern, die bei der Bürgermeisterin vorsprechen, geäußert. Die Bürgermeisterin konnte berichten, dass sich der Rat dafür ausgesprochen hat, ein “Lokales Bündnis für Familie” zu gründen, das von der Bundesregierung unterstützt wird. Dann sollte es möglich sein, mehr kinder- und familienfreundliche Projekte zu verwirklichen. Weiter wünschten sich die Löwenburgkinder besser ausgestattete Kinderspielplätze. Zum Verkehr trugen sie vor, dass die Autos weniger rasen sollten. Vor der Löwenburgschule parkten öfters Autos auf dem Gehweg, so dass die Kinder gezwungen sind, auf die Straße auszuweichen. Von der Verwaltung wird derzeit geprüft, ob durch das Aufstellen von Hindernissen die Situation entschärft werden sollte.

Obwohl die Kinder noch fleißig aufzeigten, musste die Fragestunde abgebrochen werden, weil die Zeit wie im Flug vergangen war. Bürgermeisterin Wally Feiden bedankte sich bei den Löwenburgkindern und wünschte sich, immer so ein aufmerksames Publikum. eb

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