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Pflegevater soll Anna getötet haben

November 11, 2011

Nachdem bereits letzte Woche der Staatsanwalt in seinem Plädoyer neun Jahre für den Pflegevater sowie eine lebenslängliche Freiheitsstrafe für die Pflegemutter beantragt hatte, kamen am Donnerstag die Verteidiger der beiden Angeklagten zu Wort. Doch zuvor plädierte noch die Anwältin, welche Annas leibliche Mutter als Nebenklägerin in dem Prozess vertritt. Diese schloss sich den Ausführungen und Anträgen des Staatsanwaltes an.

Die Verteidiger des angeklagten Pflegevaters forderten fünfeinhalb Jahre Haft wegen Körperverletzung mit Todesfolge durch Unterlassen. Ebenso stellte einer seiner Verteidiger in seinen Ausführungen für jedermann nachvollziehbar dar, welches unkompetente Verhalten das Jugendamt Königswinter in dem Fall an den Tag gelegt hatte.

Wie es fast schon zu erwarten war, beantragte der Anwalt der Pflegemutter, seine Mandantin lediglich wegen Körperverletzung und fortgesetzter Misshandlung zu einer maßvollen Freiheitsstrafe zu verurteilen. Der Tötungsvorwurf gegen seine Mandantin wurde bestritten und die Schuld auf den mitangeklagten Pflegevater geschoben.

Was dann folgte, hatten zwar einige Prozessbeobachter im Vorfeld schon vermutet, aber es sorgte dafür, dass dem Vorsitzenden Richter die Gesichtszüge regelrecht entglitten. Der Verteidiger der Angeklagten stellte gleich fünf Hilfsbeweisanträge, von denen zumindest einem stattgegeben werden musste. So wurde die Beweisaufnahme wieder eröffnet und für nächsten Donnerstag eine ganze Legion von Ärzten geladen, die über einen Nabelbruch der Angeklagten vom Gericht gehört werden sollen. Dieser Nabelbruch wird vom Verteidiger als Beweis dafür angesehen, dass seine Mandantin für die eigentliche Tatausführung nicht in Frage kommt.

Harald Hallerbach

Kommentare

3 Kommentare to “Pflegevater soll Anna getötet haben”

  1. harnaut doris on November 17th, 2011 21:12

    ein unding was da abgeht.was den herrn verteidigern alles einfällt.die frau ist schuldig .möchten sie das mit machen was der kleinen anna wiederfahren ist ..mir platz gleich der kopf vor wut

  2. ellen george on Dezember 22nd, 2011 22:53

    wenn ich das lese steigt in mir der blanke hass.nicht gegen die pflegeeltern sondern gegen das jugendamt königswinter.man will hilfe und was bekommt man ,nichts.jugendamt zerstört familienglück.auch ich kann ein lied davon singen.für mich ,ist das urteil gegen die pflegeeltern richtig.nicht nur diese sollten verurteilt werden.denkt bitte alle darüber nach.wer wirklich schuld an annas tot ist.wer hat anna in diese familie gesteckt.wer ist diesen hilferufen aus der nachbarschaft nicht nachgegangen.wer hat die sache schöngeredet,wer das jugendamt.die zuständige mitarbeiterin des jugendamt ist auch mir sehr gut bekannt.wenn ich was zu sagen hätte,gäbe es die todesstrafe für annas mörder und lebenslänglich für die mitarbeiter des jugendamtes königswinter die dafür verantwortlich sind. mfg ellen george

  3. ellen george on Januar 11th, 2012 13:37

    ok der anwalt wird dafür bezahlt was er tut, ist sein gutes recht.kommt vielleicht mal einer auf die idee,das zuständige jugendamt wegen fahrlässiger tötung anzuzeigen.es geht hier nicht drum wer die tat ausgeführt hat,das wissen wir alle,es geht darum das der zu verurteilen ist ,der für annas schicksal verantwortlich ist, DAS JUGENDAMT KÖNIGSWINTER ODER DIE ZUSTÄNDIGE MITARBEITERIN:leute macht die augen auf ,und helft die waren mörder auf die anklagebank zu bringen.

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