7 Mountains Music Night

Flüchtlinge in Bad Honnef

Juli 8, 2016

Die neu eingerichtete Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Bonn ist jetzt für Flüchtlinge in Bad Honnef zuständig. Das erleichtert die Anfahrt für die hiesigen Flüchtlinge, da sie nun nicht mehr nach Burbach (Kreis Siegen- Wittgenstein) müssen. Die Auswertungen der BAMF-Aktivitäten vor Ort hat ergeben, dass 454 Flüchtlinge derzeit in Bad Honnef leben, von denen allerdings 29 noch nicht registriert sind. 136 Personen haben nach erfolgter Registrierung einen Asylantrag gestellt. Unter ihnen sind 5 Menschen aus Syrien und 6 aus Eritrea, für die ein beschleunigtes Asylverfahren gilt. 289 Menschen warten noch darauf, einen Antrag stellen zu können. Ein Interview, also eine persönliche Vorsprache beim BAMF, ist dazu vorgeschrieben. Die Mitarbeitenden des Fachdienstes Asyl stehen in Kontakt mit den Mitarbeitenden der Außenstelle in Bonn, um weitere Interview-Termine zu verabreden. Allerdings gibt es dort keine freien Kapazitäten und eine Auskunft, wann Bad Honnef wieder berücksichtigt wird, wurde nicht gegeben.

Sprachunterricht und Beschäftigungsverhältnisse: 220 Flüchtlinge aus Bad Honnef besuchen derzeit einen der Sprachoder Integrationskurse. Sprachkurse für Erwachsene werden auf ehrenamtlicher Basis, von der Volkshochschule Siebengebirge und im Rathaus für Frauen mit ausländischer Muttersprache, organisiert von der Gleichstellungsbeauftragten, angeboten. Außerdem gibt es Integrationskurse, die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge finanziert werden. Hier werden auch Informationen zu Land und Kultur vermittelt. Die deutsche Behördenstruktur beispielsweise ist eines der Themen.

330 der in Bad Honnef lebenden Flüchtlinge sind Erwachsene, die potenziell arbeitsfähig sind. 124 Flüchtlinge arbeiten aktuell gemeinnützig, zum Beispiel im Bau- und Betriebshof der Stadt Bad Honnef. Rund 30 Personen absolvieren Praktika oder haben bereits eine geringfügige Beschäftigung. Andere besuchen Sprachkurse oder Integrationskurse, die inklusive Anfahrt länger als einen halben Tag dauern und somit keine Arbeit ermöglichen. Ausgenommen sind die Frauen, die sich um die Betreuung von kleinen Kindern kümmern. Zu einer guten Integration gehört die Einführung in den Arbeitsmarkt. Deshalb werden gemeinnützige Arbeitsplätze, Praktika, Ausbildungsplätze und reguläre Arbeitsplätze gesucht. Wer Kontakt aufnehmen möchte und Fragen zu Beschäftigungsverhältnissen von Flüchtlingen und vielleicht auch ein Jobangebot hat, meldet sich bitte bei der Stadt Bad Honnef: Felix Trimborn, Telefon 02224/184-185, E-Mail felix.trimborn@bad-honnef.de. |eb

Einzelhandel und Stadt setzen die Diskussion fort

Juni 24, 2016

Die Zusammenarbeit zum Aufbau einer gemeinsamen Online-Plattform für Bad Honnef schreitet voran. Am vergangenen Montag trafen sich Vertreter der beteiligten Gruppen auf Einladung der Stadt zu einem Workshop, um über die Ziele für die als Online-Schaufenster des Bad Honnefer Einzelhandels und der örtlichen Dienstleister gedachte Plattform zu diskutieren. Im Vordergrund steht nun zunächst die Frage, wie für Bad Honnef eine Marke entwickelt werden kann, unter deren Dach sich alles zusammenführen ließe. Dazu würden dann neben dem Handel und den Dienstleistern auch die Vorstellung des touristischen Angebotes und der Tagungsmöglichkeiten zählen.

Im Ergebnis muss die Einbindung und Darstellung des stationären Handels zu dessen Stärkung sowohl in der Honnefer Innenstadt als auch in den einzelnen Stadtteilen führen. Wer durch die Innenstadt und die Ortskerne flaniert, kann entdecken, was Bad Honnef als Mittelzentrum alles zu bieten hat. Neben einem umfangreichen Warenangebot sind die Plätze mit ihren gastronomischen Betrieben Kommunikationszentren, die vor der Türe liegen – und nicht weit weg. Unter den Teilnehmern und Teilnehmerinnen herrschte große Einigkeit darüber, dass die Menschen die Stadt zu einem lebensund sehenswerten Ort machen und dies mit Bildern, die Emotionen erzeugen, am besten transportiert werden kann.

Bürgermeister Otto Neuhoff: „Ich habe den Eindruck, dass sich die Zusammenarbeit sehr positiv gestaltet. Verbunden mit dem Wunsch der gemeinsamen Fortsetzung in konstruktiver Atmosphäre hoffe ich auf eine nachhaltige Entwicklung.“ |eb

Bad Honnef tanzt

Juni 24, 2016

300 Teilnehmer im Alter zwischen vier und 98 Jahren stehen am kommenden Freitag, den 24. Juni, um 17.30 Uhr und am Samstag, den 25. Juni, um 15.30 Uhr gemeinsam auf der Bühne in der Sporthalle am Menzenberg . Nach dem Motto „Come together“ widmen sie sich in Tanztheaterstücken dem Thema Menschenrechte. |eb

„Fünf Freunde“ auf großer Fahrt

Juni 20, 2016

RATHAUS: Bad Honnef hat einen neuen Verwaltungsvorstand.

Fabiano Pinto | Foto: Christine PfalzOtto Neuhoff | Foto: Christine PfalzJohanna Högner | Foto: Christine PfalzRichard Thomas | Foto: Christine PfalzSigrid Hofmans | Foto: Christine PfalzMit Amtsantritt der frisch gewählten Ersten Beigeordneten Cigdem Bern wird die Stadt einen neuen Verwaltungsvorstand haben. Nach Abschluss des gründlichen Umbaus zum 1. Oktober wird die Führungsriege dann den deutlichen Wandel im Rathaus wiederspiegeln. Gleichzeitig macht sie der deutschen Fußball-Nationalmannschaft Konkurrenz in der Darstellung einer offenen Gesellschaft. Multi-Kulti? Aber ja doch. Passt durchaus für eine Stadt, die sich selbst gern als Rheinisches Nizza gelobt sieht.

Stellen Sie sich vor, die neue Crew macht ihren Antrittsbesuch beim Landrat. Dafür nutzt sie – sagen wir mal – das wichtigste gesellschaftliche Ereignis des Jahres. Zum Karnevalsempfang im Kreishaus steigen sie die dortige Prunktreppe empor – Otto Neuhoff in einem seiner bekannten höfisch-royalen Kostüme, gefolgt von Planungschef Fabiano Pinto, dem man den portugiesisch-deutschen Doppelpass unschwer ansieht. Mit südländischer Grandezza lässt dieser der Ersten Beigeordneten Cigdem Bern den Vortritt. Büroleiterin Johanna Högner repräsentiert nebenbei Aegidienberg und so den Ausgleich unter den kommunalen Lagen. Einzig verbleibend aus alten Tagen hat Kämmerin Sigrid Hofmans jetzt frische Lust aufs Amt. „Fünf Freunde auf neuen Abenteuern“? Vielleicht „Fünf Freunde meistern jede Gefahr“ angesichts des Landrats in den Strumpfhosen eines jecken Prinzen? Zum Anlass würde ein weiterer Titel aus Enid Blytons Bestsellerreihe passen: „Fünf Freunde beim Wanderzirkus“.

Jedenfalls wird die Stadt dann einen Verwaltungsvorstand besitzen, wie er vor gerade einmal zwei Jahren niemals vorstellbar gewesen wäre. Nie. „Runderneuert“ ist noch zurückhaltend formuliert. Jünger als andere Gemeinden, besser ausgebildet. Unübersehbares Zeichen des Aufbruchs. Keinesfalls beliebige Besetzung, sondern zukunftsfähige Crew. Die verschiedenen Kompetenzen sorgfältig konfiguriert, die in kommunalen Administrationen üblichen qualitativen Lücken vermieden.

Genau diese Signalwirkung gab wohl den Ausschlag zur doch erheblichen Mehrheit von Cigdem Bern gegenüber dem ebenfalls hochqualifizierten Bewerber Jörg Harperath. Der sicher sein Herzblut gegeben hätte für die Stadt, der er dreißig Jahre in verantwortungsvollen Positionen diente. Die Wahl fiel eben nicht gegen Jemand, sondern für den Willen zu deutlichem Wandel im Rathaus. – Um den Abschluss jenes drastischen Veränderungsprozesses, den die Honnefer bereits mit der Wahl des Bürgermeisters entschieden und unter Abschneiden aller alten Zöpfe auf die Bahn brachten. Der erkannte drohende kommunale Kollaps sollte und soll ganz konsequent abgewendet werden. Auch mit neuem Führungspersonal jenseits einlullender Gewohnheit.

Und jetzt? „Fünf Freunde im Alten Turm“? Ungewohnte Sitten im Rathaus. Offene Türen, unkonventionelle Kommunikation. „Verwaltung im Dialog“ – regelmäßig auch draußen in den Ortsteilen. Erkennbar bestimmen nun Projekte die Entwicklung der Stadt. Gründlicher Umbau der Verwaltung, eine Rosskur zur Sanierung der Finanzen in Rekordzeit. Jenseits blumiger Rhetorik eine Doppelsporthalle bereits in der ersten Amtszeit Neuhoffs. Stadtentwicklung mit (!) Konzept unter dem phantasielosen Namen ISEK (Integriertes Stadt-Entwicklungs-Konzept). Zukunftssichere Entsorgungskanäle, auch wenn sie nachher Keiner sieht und deshalb Keiner damit protzen kann. Eine große Gesamtschule in zudem noch katholischer Hand.

Bei der Bewerbung zur LaGa lernte Bad Honnef, wie Niederlagen schmecken. Allerdings: Von Anfang an als komplexes Projekt zur Stadtentwicklung ausgerichtet, lässt die Kampagne nun zahlreiche ihrer Konzept-Module weiter verwenden. Ein Grundkonsens ist geschaffen, wohin die Reise gehen soll. Die Bürgerversammlungen mit ihren interaktiven Elementen sorgten dafür. Außerdem lässt sich erahnen, dass Otto Neuhoff auf einem anderen Feld des Werbens ein glückliches Händchen besitzt: Die Bemühungen, Unternehmen anzusiedeln, beginnen nach Erfolg zu riechen.

Bleiben die lokalen Geschäfte in ihrer Schlüsselfunktion für Honnefer Lebensqualität. Eine attraktive Wirtschaft an direkter Front zum Bürger bindet die Kaufkraft, bietet der Stadt Spielraum, fördert die Bereitschaft zu Erledigungen und Verrichtungen vor Ort aus positiver Erfahrung, lässt die Leute gerne bummeln und die Seele auch mal baumeln. Für den propagierten „Dialog Bad Honnef“ ungewohnt intransparent entsteht hier gerade etwas. Dabei klappt es noch nicht mit jenem Zusammenkommen, das alle Akteure an einem Strick ziehen lässt. Geschäftsmodelle Einzelner könnten unversehens effiziente gemeinnützige Konzepte ersetzen. Wo doch „Fünf Freunde im Nebel“ der verzichtbarste der 21 Blyton-Bände wäre. Gerade an der Nahtstelle von regionalem Marketing, Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung braucht es die offene Diskussion Vieler, die Einbeziehung der avisierten Kunden von Anfang an. Schon für die Internetseiten sind moderne Lösungen gefragt. Nach alleiniger Richtschnur des Nutzens für die Beteiligten. Damit Cigdem Bern Recht behält mit ihrem weisen Sinnspruch: „Gestalten statt Verwalten.“ |bh

„Starkregen im Ratssaal“

Juni 13, 2016

ZUKUNFT: Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit. Die Stadt lud ein zur neuen Diskussionsreihe.

„Starkregen im Ratssaal“Das Wesentliche vorweg: Es ist mustergültig und ehrgeizig, wenn die Stadt Bad Honnef Nachhaltigkeit als Grundprinzip ihres Handelns sieht. Die Bürgerschaft in den nötigen Wandlungsprozess von vornherein miteinzubeziehen, ist konsequent und der einzig erfolgversprechende Weg. Dass wichtige lokale Akteure wie Hochschule, Versorgungsunternehmen und Kommune gemeinsame Sache machen, das adelt dieses Konzept. Wer immer es sich ausgedacht hat, erweist Bad Honnef einen guten Dienst. Chapeau!

BHAG, Stadt und IUBH (Internationale Hochschule) schlossen einen Vertrag. In enger Kooperation tragen die Partner eine neue Veranstaltungsreihe: Nachhaltigkeit lernen! Ohne Umschweife bekennen sie sich zum gemeinsamen Ziel. Sie traten in breiter Front an und ließen keinen Zweifel, dass sie es ernst meinen. Natürlich lief das Projekt nicht ohne Stockungen an; so ist das, wenn man in der ersten Reihe innovativer Vorzeige-Initiativen mitspielt.

Die Liste der Referenten und Referentinnen wie auch das Podium ließen keine Lücken. Alle beteiligten Partner waren da und prominent vertreten. Dennoch füllten die dreißig Besucher den Ratssaal nicht. Was am hohen Anspruch des Vorhabens liegen mag oder doch eher am schlichten Umstand, dass Neues erst mal beschnuppert und akzeptiert werden muss. Den Moderator Prof. Hansjochen Ehmer stellte die IUBH. Thema war – analog zu den aktuellen Ereignissen, zu Wachtberg, Mehlem, Grafschaft – der Starkregen. Also jenes „seltene“ Ereignis, das 2013 Rommersdorf samt Rhöndorfer Rheinufer stark in Mitleidenschaft zog und 2014 prasselnd auch die City traf. Die Honnefer wussten, wovon die Redner sprachen.

Der Meteorologe Karsten Brandt stellte sein, in der Tat, neues Modell der Radaranalyse vor. Er verfügt über hochauflösende Radarbilder des gesamten Rhein-Sieg-Kreises im Fünfminutentakt über die letzten 10 Jahre. Demnach kann er genau beschreiben, wie sich Starkregenereignisse bisher entwickelten. Auch an jedem beliebigen Punkt in Bad Honnef. Auch am Möschbach, was nützlich für dessen Neugestaltung wäre. Solche Szenarien sind generell hilfreich, solange allen Beteiligten bewusst bleibt, dass die Starkregenvorfälle an Heftigkeit auch zukünftig weiter zuzulegen drohen und bisherige Gegenmaßnahmen deshalb an Wirksamkeit zunehmend verlieren können. Karsten Brandt war es wichtig, Sensibilität für persönliche Aktionen vor Ort zu wecken. Im eigenen Garten, in der eigenen Stadt lässt sich Relevantes gegen den Klimawandel unternehmen, ohne sich dessen globalem Potenzial zu beugen und aufzugeben.

Zur spezifisch Bad Honnefer Vorsorge gegen die Folgen von Starkregen teilten sich Jutta Schmidt als Leiterin des städtischen Tiefbaus und der Chef des Abwasserwerks Marcus Killat ihren Vortrag. Hier wurde durchaus deutlich, dass auch die Gemeinde und ihre Verwaltung nicht nur lehrend beraten, sondern auch selbst im Lernprozess sind. Es gilt umzudenken, war es doch vor noch wenigen Jahren z.B. dem Abwasserwerk gar nicht so recht, Regenwassser durch Versickerung dem kommunalen Rohrsystem vorzuenthalten. Weil dann nicht genug „Druck auf der Leitung“ herrsche. - Das weiß mensch heute besser, entsiegelt in wohlverstandener Verantwortung, denkt die Zusammenhänge ökologisch neu. Dass Förderprogramme erfahrungsgemäß die Summe der Entsiegelungen voranbringen – x Euro pro geöffnetem privaten Quadratmeter – kam allerdings erst von Ratsherr Klaus Wegner aus dem Auditorium. Selbstverständlich wurde stolz über die überzeugenden Sanierungspläne zum Möschbach berichtet. Vor einem Monat jedoch sah es noch so aus, dass bei der Vorstellung dieses 2,04 Millionen teuren Vorhabens der Rhöndorfer Vizebürgermeister allen Ernstes die Absetzung des Themas von der Tagesordnung beider befasster Ausschüsse beantragte. Erfolglos übrigens.

Anschließend verstärkten Marlies Loevenich (Bildung für Nachhaltige Entwicklung) und Jens Nehl als technischer BHAG-Vorstand das Podium. Forstdirektor Stephan Schütte widersprach Brandts These, die Waldwirtschaft sei ähnlich der Landwirtschaft für die Klimaentwicklung verantwortlich. Angesichts der Vehemenz des Klimawandels wurde hinterfragt, ob Daten aus der Vergangenheit Extrapolationen – also Hochrechnungen und Prognosen für die Zukunft – überhaupt aussagekräftig und belastbar sind. Die kurze Debatte war ein Einstieg ins Thema. Sie wird auf der nächsten Veranstaltung am 22. September im Auditorium der IUBH zu Verkehr, Mobilität und Tourismus fortgesetzt. Selbstverständlich wieder aus der Perspektive der Nachhaltigkeit. |bh

10. bis 12. Juni ‚La ville en rose‘

Juni 10, 2016

10. bis 12. Juni ‚La ville en rose‘Man sagt dass Blumen das Lächeln der Erde sind. Sie nähren sich vom Licht der Sonne und verwandeln es in Emotionen, denn ihre Farben und Düfte verbreiten gute Laune und laden die inneren Batterien der Menschen mit positiver Energie.

Die Organisatoren des Rosenfestes in Bad Honnef haben sich daran ein Beispiel genommen. Der schöne Ort an den Sonnenhängen zwischen Rhein und Siebengebirge soll Licht und Wärme in lebendiges Stadtleben umwandeln. Wie eine prächtige Rose soll die Innenstadt im Frühling erblühen und den Besuchern von nah und fern mannigfaltige Gelegenheiten zum Verweilen und Genießen bieten.

Dass die Rose zu Bad Honnef gehört, weiß man spätestens seit Konrad Adenauer. Der züchtete die edlen Blüten in seinem Garten in Rhöndorf und schuf sogar eine nach ihm benannte Sorte. Für die Honnefer ist das Grund genug, nun schon seit fünfzehn Jahren ein Fest zu Ehren der Königin der Blumen zu feiern. Das Rosenfest.

Auch in diesem Jahr verwandelt sich deshalb die Innenstadt wieder für drei Tage in ‚La ville en rose‘. Sie präsentiert diese edlen Gewächse und dazu natürlich auch die besondere Honnefer Lebensart. Überall auf Straßen, Plätzen und Geschäften sollen die Besucher der Stadt sich einfach mal wohl fühlen. An Attraktionen wird es wie immer nicht mangeln. Aktive und Genießer, Familien und Paare, Erwachsene und Kinder, an alle ist gedacht. Und Shoppen konnte man ja in Bad Honnef schon immer gut. Beim Rosenfest diesmal an 60 Ständen und in den Geschäften überall in der Fußgängerzone. Sogar am Sonntag, denn der ist traditionsgemäß wie jedes Jahr verkaufsoffen. |hr

Aktuelle Information: Flüchtlinge in Bad Honnef

Juni 10, 2016

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) haben vom 23.05. bis 25.05.2016 Flüchtlinge, die in Bad Honnef leben, vor Ort registriert. Mit dieser Aktion wurden insgesamt 205 Menschen erfasst. Der Ratssaal wurde für diesen Zweck zur Verfügung gestellt und von Mitarbeitenden der Stadt Bad Honnef vorbereitet. Entsprechende Hilfestellungen wie Übersetzungsdienst und Computer-Eingaben wurden ebenfalls geleistet. Weitere 80 bis 100 Menschen werden am 08.06.2016 wiederum vor Ort in Bad Honnef registriert werden. Die Mitarbeitenden des BAMF werden mit zwei mobilen Erfassungsteams anreisen und an diesem Tag alle angekündigten, bislang noch nicht erfolgten Registrierungen erledigen. Auch hierfür wird ein Besprechungsraum im Rathaus zur Verfügung gestellt.

Weitere 24 Flüchtlinge wurden vergangene Woche in der Außenstelle des BAMF in Burbach erwartet, um ihren Asylantrag zu stellen. Die Organisation der Fahrt für die gesamte Gruppe erfolgt durch die Mitarbeitenden des Fachdienstes Asyl.

Rund 460 Flüchtlinge sind derzeit in Bad Honnef untergebracht, wobei 315 im Tal leben und 145 in Aegidienberg. Da es mehrere freiwillige Ausreisen gegeben hat und weitere Personen zur Ausreise verpflichtet wurden, ist die Zahl trotz Familienzuzuges gleich geblieben.

Das Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen teilte mit, dass das Land seit Anfang des Jahres 2016 44.852 Personen nach dem EASY-System zugewiesen bekommen hat (bis 23.05.2016). EASY steht hierbei für die computergestützte Anwendung zur Erstverteilung der Asylbegehrenden auf die Bundesländer. Die Flüchtlinge wurden im Wesentlichen den Städten und Gemeinden zugewiesen, die ihre Erfüllungsquote nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz bislang untererfüllt haben. Die Länder, aus denen die Flüchtlinge kamen, sind im wesentlichen Libanon, Nigeria, Somalia, Pakistan, Guinea, Marokko, Iran, Afghanistan, Irak und Syrien. Aus Syrien und dem Irak stammt der weitaus größte Teil der Flüchtlinge. |eb

Städtepartnerschaftsjubiläum

Juni 10, 2016

Der Partnerschaftsbaum in Berck sur Mer mit frischem Blumenschmuck und der neuen Partnerschaftsplakette davor zur Erinnerung an das Jubiläum.Die Städtepartnerschaft von Bad Honnef mit der nordfranzösischen Stadt Berck sur Mer besteht seit 40 Jahren und wird gebührend mit vielfältigem Programm gefeiert. Die offizielle Reise nach Berck sur Mer der Bad Honnefer Freundinnen und Freunde der Partnerschaft war einer der festen Termine des Jubiläumsjahres und ein voller Erfolg gewesen. Die Tour unterstrich einmal mehr die Freundschaft der Bürgerinnen und Bürger beider Städte. Bürgermeister Otto Neuhoff, der mitgereist war, und Vorsitzender des Bad Honnefer Partnerschaftskomitees Rainer Kubis bestätigten in ihrem Dankschreiben an den Bürgermeister von Berck Bruno Cousein die großartigen Eindrücke der Reise: „40 Jahre Städtepartnerschaft zu feiern und diesem Projekt wieder neue Flügel zu verleihen, ist nicht jedem gegeben. Ihr habt das auf eine bemerkenswert elegante, bewegende Art geschafft. Dieser Erfolg, Euer Erfolg, setzt einen neuen Meilenstein in dieser langjährigen Freundschaft.“

Während des Aufenthalts in Berck sur Mer gab es viele Gelegenheiten, mit Freunden und Freundinnen zu sprechen und neue Verbindungen zu knüpfen. Das Orchester Clax und der Club Musical Berckois musizierten in der Kirche Notre Dame des Sables nicht nur einzeln, sondern auch gemeinsam. Der Bercker Chor und der Bad Honnefer Gospelchor ‘n Joy traten ebenfalls zusammen auf. Alle Konzerte waren Highlights. Der offizielle Empfang fehlte nicht. Am endlos langen Strand der Opalküste entlang gehen, Bowlingspielen, Schwimmen, Besuche in der Stadt, gutes Essen und Trinken ergänzten das Programm. Honnefer Gastgeschenk war die neue Partnerschaftsplakette auf einem 90 Kilogramm schweren Stein am Partnerschaftsbaum. Zum Abschluss ließen die Bercker Freunde und Freundinnen 40 Tauben fliegen, deren Anblick vielen Bad Honnefern und Bad Honneferinnen den Abschied vor der Heimreise noch einmal schwerer machte.

Rainer Kubis vom Partnerschaftskomitee Bad Honnef erklärte: „Das war schlicht und einfach toll, wie Ihr Bercker das gemacht habt. Neue Begegnungen, Kontakte, Verbindungen; Begeisterung in der Stadt für die Konzerte und den Gesang, der knapp 48 Stunden auch in den verstecktesten Winkeln nachhallt. Unvergessliche Augenblicke…“

Vom 23. bis 25. September 2016 werden die Bürger und Bürgerinnen aus Berck sur Mer zum Gegenbesuch nach Bad Honnef reisen und auch an diesen Tagen wird gemeinsam gelacht und gefeiert werden. Da werden die beiden Riesenfiguren „Flipp“ und „Zabeth“, die die maritime Vergangenheit von Berck sur Mer verkörpern, mit dabei sein, bevor sie in den Ruhestand geschickt werden. |eb

EUREGA: Honnefer Ruderer erfolgreich

Mai 20, 2016

EUREGA: Regina Koster, Elmar Witten, Joachim Hinz, Georg Reins und Christoph Rademacher (v.l.)Am „Rhein in Flammen“-Wochenende haben zwei Mannschaften des Wassersportvereins Honnef an der 25. Jubiläums- Regatta des Bonner Ruder-Vereins teilgenommen. Insgesamt 52 Mannschaften starteten auf der 45-Kilometer- Distanz dieser renommierten Langstreckenregatta ab Neuwied und an Bad Honnef vorbei nach Bonn. Trotz der an sich idealen Ruderbedingungen - Sonnenschein und Rückenwind - gab es u. a. wegen der vielen Ausflugschiffe keine Rekordergebnisse: Durch die Motorboote verursachte Wellen in direkter Folge waren ebenso eine Herausforderung wie die Mittagshitze der Fahrt rheinabwärts.

In der Altersklasse der 17 bis 19-Jährigen starteten für Bad Honnef Max von Münster, Benedikt Strotmann sowie die Brüder Tim und Marc Danne. Der von Julius Schwering gesteuerte Vierer wurde mit nur einer Minute Abstand zweiter. Erwähnenswert ist, dass die Honnefer Junioren sich selbst eine besondere Herausforderung auferlegt hatten: Sie sind mit sog. „Riemen“ als Ruder angetreten. Dabei hält jeder Ruderer nur ein Ruder mit beiden Händen. Die anderen Mannschaften sind die für die Bootsklasse üblichen „Skulls“ gefahren, also mit zwei Rudern je Ruderer.

Auch die Honnefer Mannschaft der Klasse im Altersdurchschnitt über 55 Jahre (Foto) war mit dem erreichten zweiten Platz zufrieden: Christoph Rademacher, Elmar Witten, Georg Reins und der erstmalig auf einer solchen Langstreckendistanz angetretene Joachim Hinz waren mit vier Minuten deutlich schneller als die Drittplatzierten. Gesteuert wurde das „Masters“-Boot von Regina Koster, für die das Rennen auch die erste Regatta-Erfahrung war. |eb

Weltneuheit bei Sunpoint in Bad Honnef

Mai 13, 2016

Als erstes Sonnenstudio weltweit bietet Sunpoint in Bad Honnef die neue Prestige 1600 von Ergoline. Mit nur einem Tastendruck können Sie Ihr maßgeschneidertes Bräunungsergebnis wählen – von ganz sanft bis besonders intensiv. Egal ob ein ganz leichter Teint oder eine direkt sichtbare Tiefenbräune – die Prestige 1600 bietet Ihnen stets die perfekte Bräune. Damit Sie die Sonne mit gutem Gewissen genießen können, pflegt das neue Beauty Light Ihre Haut schon beim Sonnen. Spezielle Rotlicht-LEDs garantieren ein samtweiches Hautgefühl und einen besonders frischen Teint nach der Besonnung. Außerdem verbessert das gemeinsam mit Lichtbiologen entwickelte Rotlicht-Spektrum die Sauerstoffversorgung der Haut und intensiviert dadurch die Bräunungsergebnisse. Und das ohne höhere UV-Dosis. Probieren Sie es aus! Damit Sie sich rundum wohlfühlen verwöhnt die Prestige mit Luxus auf höchstem Niveau. Egal ob Climatronic, Aqua Fresh-Erfrischung, Aroma-Duft oder Ihre eigene Musik mit Bluetooth – das Luxussolarium verspricht Entspannung pur. Schließen Sie die Augen und genießen Sie Ihren kleinen Kurzurlaub in der Sonne! |eb

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