BHAG Energiekonzept

Der Fall der Mauer

Oktober 31, 2014

Anlässlich des 25. Jahrestages des Falls der Mauer lädt das Partnerschaftskomitee Bad Honnef / Wittichenau gemeinsam mit der Stiftung Bundeskanzler Adenauer-Haus zu einer Veranstaltung mit Zeitzeugenbericht aus Bad Honnefs Partnerstadt Wittichenau ein, die am 3. November um 19.30 Uhr im Rathaus Bad Honnef (Ratssaal) stattfindet.

„Ich freue mich sehr, dass wir an dem Abend Peter Schowtka begrüßen können, der von 1990 bis 1994 Bürgermeister der Stadt Wittichenau und von 1991 bis 2014 Mitglied des sächsischen Landtages war“, so der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Peter Endler. Nachdem Schowtka sich während seines Studiums in Rostock als Sprecher der katholischen Studentengemeinden in der DDR engagiert hatte, wurde ihm am Ende des Studiums das Diplom von der DDR „mangels gesellschaftlicher Reife“ verweigert.

Zur Einführung wird Dr. Corinna Franz, Geschäftsführerin der Stiftung Bundeskanzler Adenauer-Haus, über „Konrad Adenauer und die deutsche Einheit“ sprechen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. |eb

BHAG zeichnet junge Wasserbotschafter aus

Oktober 31, 2014

BHAG zeichnet junge Wasserbotschafter ausLernen und Erleben was Nachhaltigkeit bedeutet das konnten die Vorschulkinder des CURA Kindergartens Bad Honnef mit Ihrer Leiterin Heidi Höver (l.) im Rahmen der nationalen Aktionstage der Bildung für nachhaltige Entwicklung 2014.

Die Bad Honnef AG sponserte den Kindern der Einrichtung im Rahmen ihres UNESCO-Bildungsprojektes „Nachhaltigkeit lernen in der Region“ ein spannendes, mehrwöchiges Bildungsprojekt.

Auf Einladung des Wassertropfens Droppy waren die Kinder deshalb in den vergangenen Wochen unter der Leitung von Maria-Elisabeth Loevenich, Codewalk ICT Consulting, mit Bollerwagen, Becherlupen und Kechern an Bächen, Seen und am Rhein unterwegs. Bei der Abschlussveranstaltung erzählten die jungen Wasserbotschafter voller Eifer von ihren Erlebnissen in der Natur und im BHAG Wasserwerk. Für die Zukunft haben sie sich das Thema Gewässerschutz auf die Fahne geschrieben. An ihnen bekannten Bächen und Seen wollen sie sich für die Reinhaltung des Wassers einsetzen und in ihrem Kindergarten Wasser sparen.

Daniela Paffhausen (r.), Marketingmitarbeiterin der Bad Honnef AG, zeichnete im Beisein der stolzen Eltern am vergangenen Freitag zwölf Kinder als regionale Wasserbotschafter aus und nahm den CURA-Kindergarten offiziell in das BHAG-Bildungsnetzwerk auf. Interessierte Kindergärten im Versorgungsgebiet der Bad Honnef AG sind herzlich eingeladen sich über das Bildungsangebot der Bad Honnef AG zu informieren und für eine Teilnahme zu bewerben. Infos unter: www.bhag-nachhaltigkeit-lernen.de. |eb

St. Ursula-Brauchtum

Oktober 24, 2014

Die kfd-Bad Honnef lädt zu einem besonderen Event ein. Am Sonntag, dem 26. Oktober findet in Köln der Höhepunkt der jährlichen Sankt-Ursula-Festwoche statt. Um 14.45 Uhr ist der Treffpunkt für die Teilnehmer am Bahnhof in Bad Honnef. Die Fahrt mit dem Zug (Hin- und Rückfahrt) kostet etwa 10 Euro. Die Andacht in der Romanischen Kirche Sankt Ursula beginnt um 17.30 Uhr. Im Anschluss ist die Reliquienprozession durchs Ursulaviertel. Danach kehren die Besucher auf Einladung der Ursula-Bruderschaft zum Abendimbiss in der „Schreckenskammer“ ein. Gegen 21 Uhr ist die Rückfahrt geplant. Anmeldung ab sofort bei Voll, Telefon 02224/940597. |eb

Mehr Freilaufflächen für Hunde in Bad Honnef

Oktober 24, 2014

Mehr Freilaufflächen für Hunde in Bad HonnefHunde brauchen Auslauf, um gesund zu bleiben. Für mehr Freilaufflächen und eine entsprechende Beschilderung dieser Flächen in Bad Honnef setzt sich Hundefreund Tim Nowinski aus Bad Honnef ein.

Der Tierschutz Siebengebirge unterstützt diese Aktion. Ozan Stoll, 1. Vorsitzender des Vereins: „Hunde brauchen Auslauf sowie freies Spiel mit Artgenossen, um gesund zu bleiben. Leider kommt es häufig zu Konflikten zwischen Hundehaltern, Joggern und Spaziergängern. Weitere Freilaufflächen und ihre klare Ausweisung als solche würden die Situation in Bad Honnef deeskalieren.“

Seit Wochen sammelt Tim Nowinski Unterschriften von Hundehaltern in Bad Honnef, die Ende Oktober der Stadt übergeben werden sollen. Hundehalter, die diese Aktion noch unterstützen möchten, finden in folgenden Bad Honnefer Geschäften ausliegende Unterschriften-Listen: Philomena Archut Mode, Uhren Stang, Fernseh-Radiodoktor Reitz, Tierarztpraxis Heidi Hoffman, Hundesalon Bella, Canis Couture, Kleintierpraxis Dr. Blasberg & Dr. Floss, Barfen…was sonst!.

Zur Zeit gibt es folgende Freilaufflächen in Bad Honnef: Rheinufer zwischen Rheinstraße (Fähre Rolandseck) und dem Ortsausgang Rhöndorf einschl. der Wiese nördlich des Bootshauses des Wassersportvereins, im Bereich der Wirtschaftswege in den Rhöndorfer Weinbergen, im Bereich südlich des Gewerbegebietes Zilzkreuz/Vogelsbitze bis zur Landesgrenze sowie auf allen öffentlichen Wirtschaftswegen z.B. rund um die Ortschaften Orscheid, Wülscheid, Kochenbach, Efferoth, Brüngsberg, Retscheid und Wintersberg. Auf allen anderen öffentlichen Flächen gilt die Anleinpflicht. |eb

Wir, gemeinsam für Familien und Kinder

Oktober 24, 2014

Wir, gemeinsam für Familien und KinderUnter der Überschrift: Gemeinsam, für Familien und Kinder im Siebengebirge haben sich die Volkshochschule Siebengebirge, die Familienzentren sowie Familien- und Erziehungsberatungsstelle der Städte Bad Honnef und Königswinter zu einem gemeinsamen, interkommunalen Kooperationsprojekt zusammen geschlossen. Für einen Elternabend im November ist es gelungen Dr. Jan-Uwe Rogge, Deutschland wohl bekanntesten Familienberater und Bestsellerautor verschiedener Fachbücher zu den Themen Eltern, Kinder Jugendliche und Familie, für einen Vortrag nach Königswinter einzuladen. Der Titel des Vortrages von Dr. Jan-Uwe Rogge lautet: „Kinder brauchen Eltern die (sich) Grenzen setzen“. Montag 17. November 2014, Beginn 19:30 Uhr, Aula Schulzentrum Oberpleis, Dollendorfer-Str. 66 in Königswinter Für die Planung der Veranstaltung wird um eine Anmeldung per E-Mail unter Angabe der Personenzahl bis zum 7. November 2014 an: vhs@koenigswinter.de Eine persönliche Anmeldung ist in einem der 13 Familienzentren in Bad Honnef oder Königswinter möglich. |eb

Mit Musik den Wein retten

Oktober 17, 2014

BENEFIZ: Operettenkonzert in Bad Honnef

Mit Musik den Wein rettenMit Musik den Wein rettenDein ist mein ganzes Herz …, hallte es bis in den Weinberg. Der bekannte Tenor Hans-Wolf Schölling nahm am vergangenen Samstag die gut 100 Besucher unter dem Thema „Die Operette lebt“ auf eine musikalische Reise mit und lockte auch noch Spaziergänger in den eleganten Saal des Hauses „Drachenloch“ unterhalb des Drachenfels, das zum Weingut Pieper gehört. Der Erlös der Hutsammlung des Benefiz-Konzertes geht an die Initiative „Rettet den Wein“ des Bürger- und Ortsvereins Rhöndorf, die für die Aufrechterhaltung des Steillagenweines ins Leben gerufen wurde. Die frühere Bürgermeisterin Wally Feiden (r.), die Schirmherrin der Initiative ist, war ebenfalls unter den Gästen und meinte in ihrer Dankesrede: „Das waren Lieder zum Träumen!“ Mit dieser Meinung war sie nicht allein: Das begeisterte Publikum feierte Hans-Wolf Schölling, der einfühlsam mit ausdruckvollem Timbre anrührte, mit klarer Intonation und großem Volumen überzeugte und die Zuhörer durch das „Märchenreich der Operette“ führte, wie dies der wortgewandte und kenntnisreiche Moderator Michael Herr ausdrückte. Musikalisch wurde der Sänger begleitet von Hans-Joachim Zick am Klavier und Johann Christian Evers am Violoncello, die auch zwischen den Gesangsvorträgen als Duo mit bekannten Melodien durch ihr Können überzeugten. Eine baldige Wiederholung des Konzertes wurde von Feiden angeregt: „Wer sich das entgehen lässt, hat etwas Schönes versäumt.“ |eb

„Geht nicht gibt’s nicht mehr“

Oktober 13, 2014

POLITIK: Drum prüfe, wer sich ewig bindet.

LaGa in Bad Honnef könnte heißen: Die alten Schrebergärten am Rheinufer weichen einer prächtigen Rheinpromenade mit Anbindung zur Innenstadt.Können Sie sich noch erinnern, dass nichts ging in Bad Honnef? Mutlosigkeit als Grundprinzip, Bedenkenträger allerorten, ein schmaler Haushalt als ultimatives Argument der Skeptiker. Und die Skeptiker waren die große Mehrheit. Schon der Bau einer Sporthalle erschien wegen der Unwägbarkeit folgender Betriebskosten nicht Wenigen als unverantwortlich. Weitere kommunale Projekte schafften es gar nicht erst ins Licht der Öffentlichkeit. Seltsame Blüten trieb die Selbstaufgabe: In Rhöndorf fielen Parkplätze weg, damit der Bauhof keine Verkehrsspiegel von Schnee (!) zu befreien braucht. Das ist gerade mal ein halbes Jahr her.

Heute ist der Mut zurückgekehrt, und es wird umgedacht. Wie wäre es mit einer den Namen verdienenden Stadtentwicklung? Warum nicht eine Landesgartenschau? Ist das die Wiedergeburt der gestalterischen Kraft der Bürgerschaft – oder schießen hier Träume ins Kraut?

In der Tat käme es prima, wenn Bad Honnef alles kriegt: neue City, Landesgartenschau, Gesamtschule, Wiedereröffnung einer Anlegestelle als Tor zur rheinischen Welt, Rhöndorf mit neuem Bahnhof und genügend Parkplätzen, das Sibi mit soliden Fenstern. Wir sehen, wie der Schutzzaun am Drachenfels wächst; es geht doch! Diese wirkliche Lösung dort hätte wohl kaum einer für möglich gehalten und eher auf einen trickreichen Kompromiss gehofft. Echte Bewältigung eines Problems statt taktischen Lawierens.

Kein Ja ohne Aber. So galt es lange in einer sich wechselseitig blockierenden Kommunalpolitik. Deshalb ist es auch richtig, jetzt die eigentlichen Experten für die Stadt Bad Honnef auf den Plan zu rufen: ihre Bürgerinnen und Bürger. Die HWZ will einen Beitrag dazu leisten; in Fortsetzung des 3. Gipfeltreffens auf dem Drachenfels lädt sie ein zur Gründung eines Unternehmerstammtischs und sammelt seriöse Daten zu kommunaler und regionaler Wirtschaftsförderung (siehe Seite 2 dieser Ausgabe). Unternehmer und Geschäftsleute werden in der Stadt gebraucht als Motor oder auch als kompetentes Korrektiv; in Zeiten des Aufbruchs kann ihnen Niemand mehr raten, eigene Aktivitäten zu betreiben, ohne sich mit der zur Kooperation bereiten und befähigten Stadtspitze auszutauschen. Im Gegenteil scheint ausdrücklich erwünscht, dass sie sich einbringen.

Sicher, eine Landesgartenschau diskutieren Einige hier schon seit etwa einem Jahrzehnt. Doch wirklich neu ist, über eine konkrete Bewerbung nachzudenken und zusammentragen, was notwendige Voraussetzungen sind und was die nächsten Schritte. Vom organisierten Besuch aktueller Landesgartenschauen ganz zu schweigen, wenn sich Bürgermeister, Bürger, Krokusliebhaber in einen Bus setzen, nach Zülpich fahren und genau hingucken auf die LaGa dort. Bad Honnef prüft ein Vorhaben auf Herz und Nieren, der Anlauf ist ernsthaft und bar jeder notorischen Quengelei.

Natürlich würde der LaGa-Besuch im Eröffnungsjahr Eintritt kosten und, ja, es gäbe dort wohl auch Zäune. In der Folge jedoch ließen sich Gatter reduzieren, eine Attraktion wäre für lange Zeit gewonnen und träte z.B. an die Stelle der nicht mehr hübschen ehemaligen Schrebergärten längs des Rheinufers. Ob die Stadt eine LaGa wirklich stemmen kann, hängt ganz wesentlich von Konzept und Bewerbung ab; denn nur in deren Qualität läge der Schlüssel zu einer ausreichenden Finanzierung. Also macht es Sinn, notwendige Vorarbeit gründlich zu erledigen und eigene Kompetenz wie Kapazität sorgfältig zu prüfen. Das traditionelle apodiktische Nein wäre nichts anderes als eine schlechte Bad Honnefer Gewohnheit, erworben im jede Kreativität abstumpfenden Prozess jahrelanger Fehlentwicklung.

Es geht um Offenheit. Die Offenheit des eigenen Geistes, die Offenheit des kommunalen Dialogs. Dass sich denn doch bei LaGa oder anderen Vorhaben eine Verabschiedung vom Projekt als Ergebnis offener Prüfung ergeben kann, liegt auf der Hand. Bringen die wirtschaftsfördernden Aspekte einer LaGa tatsächlich jenes Mehr an Steuern und Einkünften, das den Unterhalt derselben nachhaltig sichert? Ein Nein aus Verantwortung, als Ergebnis sorgfältiger Betrachtung wäre ehrenwert. Doch wer sich selbst vorab aufgibt, hat bereits verloren.

Bei der Sporthalle verhält es sich kaum anders. Die „wettkampffähige dreiteilbare Doppelhalle mit Zuschauerplätzen in Aegidienberg“ ist nicht nur ein Wortungetüm, sondern auch eine Zielangabe, die sich präzise kalkulieren lässt. Genau das passiert gerade, und Alle wissen, dass es hier ohne strukturelle Neuordnung im Sportstättenbetrieb nicht gehen wird. Es braucht klare Sicht: Die Beteiligten wollen das Ding, und also werden Nutzungsgebühren wohl unvermeidlich sein und z.B. die Freizeitbad GmbH die Rolle des organisatorischen Daches für die Betreibung aller städtischen Sportstätten übernehmen. Das konkrete Modell soll noch 2014 in die Ratsentscheidung gehen; und wer Otto Neuhoffs Durchschlagskraft nicht nur bei den Fenstern des Sibi, der tatsächlich raumgreifenden Neuaufstellung der Verwaltung oder ersten neuen Parkplätzen in Rhöndorf erlebt hat, zweifelt kaum am tatsächlichen Zustandekommen eines belastbaren Beschlusses.

Einen Unterschied zur Landesgartenschau gibt es jedoch: Für die Halle hat ein Bürger eine veritable halbe Million Euro gespendet. Dieser Umstand stellt Verpflichtung dar, das Projekt sehr seriös zu verfolgen. Der Spender erpresst ja nicht den Rat, sondern eröffnet mit seiner Großzügigkeit eine Chance. Offenkundige Aktivitäten zur weiteren Einwerbung von Geldern aus dem Umfeld der Sportvereine und auch der Alt-Bürgermeisterin Wally Feiden erhöhen diesen Druck auf Politik und Verwaltung noch, nicht weniger als Lösungsarbeit zu leisten.

Zur Errichtung einer Gesamtschule treten gleich zwei „Bieter“ an. Ob es nun das Bistum wird oder Schloss Hagerhof, die ihre vorhandenen und erfolgreichen Schulen zukunftssicher neu auslegen dürfen, bedarf genauen Hinsehens. Die angebotenen Konzepte sind sehr unterschiedlich. Freier und weder durch Schulgeld noch Konfession behinderter Zugang sowie ein Ganztagesangebot sind als Anforderungen gesetzt und unverzichtbar. Durchlässigkeit, Integration und genügende Vielfalt der Lerninhalte jedoch gehen absehbar ausgesprochen unterschiedliche Wege. Ein klassisches Feld für lösungsorientierte Beratung. Vielleicht zählt bei der Entscheidung auch noch die abendliche Überlassung von Sporthallen an Vereine. Oder die Nutzung der bestehenden Schulimmobilie „KaSch“ an der Bergstraße oder gar die Aufwertung Aegidienbergs mit der Versorgung einer weiterführenden Schule – und sei es als Filiale. Zudem ist es besonders wichtig, wie sicher der langfristige Betrieb der Gesamtschule auch jenseits der Befindlichkeiten oder gar Launen privater Träger gewährleistet wäre.

Die Wiedereröffnung einer Anlegestelle an Honnefer Ufern bietet da weniger Zukunftsrisiken. Sie stellt vor allem die Standortfrage: Rhöndorf oder Insel? Ein barrierefreier, moderner Rhöndorfer Bahnhof ist sowieso unausweichlich – doch eröffnet das nicht auch die Frage nach der Priorität welchen Bad Honnefer Bahnhofs, erübrigt er ggf. die Herkulesaufgabe, Endstation und aktuellen „Hbf“ am Lohfeld doch irgendwann zusammenzuführen?

Vieles darf neu gedacht werden. Und wird neu gedacht. Die Zeiten des Haushaltsjochs sind zwar nicht vorbei, doch man berät breit und z.T. auch bereits lösungsorientiert nach vorn. Selbstverständlich wäre eine attraktive Stadtentwicklung die Antwort auf konkurrierende FOC-Pläne. Oder eine aufgehübschte Insel besser als das irrationale Hickhack um den Cafépächter. Sogar Konzepte, die Stadt näher an den Fluss zu bringen, sind zurück in der Debatte. Die spürbare Aufbruchsstimmung wird sich kaum als Büchse der Pandora erweisen. Eher gilt Udo Lindenberg: „Hinterm Horizont geht’s weiter“. |bh

Perfektes Ambiente für den Antikmarkt

Oktober 2, 2014

Perfektes Ambiente für den AntikmarktPerfektes Ambiente für den AntikmarktPerfektes Ambiente für den Antikmarkt„Ein bisschen Glück muss sein“. Beim letzten Antikmarkt in diesem Jahr in der Bad Honnefer Innenstadt passte einfach alles zusammen. Marktchef Jürgen Kutter (r.) hatte mit „Rhein Antik“ ein breit gefächertes Angebot zusammen gestellt, die Sonne erinnerte noch einmal an „Fühl Dich Frühlich“ und die Marktgastronomen holten alles auf den Tisch, was Küche und Keller noch hergaben. Sehr zur Freude der zahlreichen Besucher, die sich schon jetzt auf den Martinimarkt freuen, der Ende Oktober das Veranstaltungsjahr krönt. Fazit: Veranstalter Centrum e.V. hat auch in diesem Jahr wieder alles richtig gemacht, und, so Kutter und Georg Zumsande: „Im kommenden Jahr werden wir noch einige Schüppen drauf legen, wir basteln an neuen Konzepten“.

Kommunalpolitscher Anschauungsunterricht

Oktober 2, 2014

Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 des Städt. Siebengebirgsgymnasiums mit Bürgermeister Otto Neuhoff im Bad Honnefer Ratssaal„Demokratie ist etwas ganz Wichtiges und in den Kommunen anfassbar, denn Kommunalpolitik wirkt sich konkret, im unmittelbaren Umfeld auf die Bürgerinnen und Bürger aus“, erklärte Bürgermeister Otto Neuhoff zu Beginn der Frage- und Antwortstunde der Klasse 7 des Städtischen Siebengebirgsgymnasiums im Bad Honnefer Ratssaal.

Die Schülerinnen und Schüler im Alter von elf bis dreizehn Jahren hatten erst das Rathaus besichtigt. Klassenlehrerin Carmen Talent-Blanke und Stefani Horstmann, Lehrerin für Politik und Wirtschaft, hatten die Schülerinnen und Schüler bereits vorbereitet, deshalb gab es auch genügend Fragen, die der Bürgermeister dann bereitwillig beantwortete. Er erklärte, dass es im Moment für ihn von Vorteil sei, parteilos zu sein, so könne er alle Verantwortlichen in der Politik zu gemeinsamen Überlegungen zusammen bringen, damit die Probleme der Stadt gelöst werden. Auch Fragen nach seiner Familie, einstigem Berufswunsch und Hobbys wurden gestellt und beantwortet. Er appellierte an die Schülerinnen und Schüler, sich weiter für ihre Schulausbildung stark zu machen, weil sie die wichtigste Eintrittskarte ins Leben ist. Die Zeit mit dem Bürgermeister verging für die Schulklasse wie im Flug. Ihr Urteil über den Besuch im Rathaus fiel positiv aus, denn Kommunalpolitik ist spannend und für jeden hier in der Stadt, der sich engagiert, eine lohnende Aufgabe. |eb

Bad Honnefer erkundeten den Süden Polens

Oktober 2, 2014

Bad Honnefer erkundeten den Süden Polens„Mit einer so großen Resonanz haben wir nicht gerechnet“, bekannte Peter Endler, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Bad Honnef-Wittichenau. 38 Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger hatten sich zu der Reise des Partnerschaftskomitees nach Polen angemeldet und kehrten nach einer Woche mit vielen interessanten neuen Eindrücken zurück.

„Als wir das Programm zusammengestellt haben, ging es uns darum, den Teilnehmern einen Eindruck von Leben und Kultur unseres östlichen Nachbarn zu vermitteln“, so Endler. Aber die Reise war häufig auch ein Blick in die deutsche Geschichte: So war das erste Ziel das ehemalige Konzentrationslager in Auschwitz, das bei der Gruppe aus Bad Honnef Nachdenklichkeit und tiefe Betroffenheit auslöste.

Weiter ging es dann nach Krakau dem Höhepunkt der Reise, wo eine Stadtführung durch die malerische Altstadt sowie eine Besichtigung des Königsschlosses auf dem Wawel-Hügel auf dem Programm standen. Auf der Reise nach Breslau besuchte die Gruppe den Marienwallfahrtsort Tschenstochau mit der „Schwarzen Madonna“. In Breslau beeindruckte die wieder aufgebaute Altstadt.

Sehr herzlich wurden die Bad Honnefer in Lubomierz, der polnischen Partnerstadt unserer Partnerstadt Wittichenau, empfangen. Bürgermeister Wiesław Ziółkowski und stellvertretender Schulleiter Marek Chrabaszcz, die beiden selbst auch schon in Bad Honnef waren, begrüßten die Gäste. Besonders erfreulich: Der Lubomierzer Bürgermeister gab seine Zusage, eine Wiederholung der trinationalen Jugendbegegnung, die in diesem Jahr in Bad Honnef stattgefunden hat, in Lubomierz zu unterstützen.

Den Abschluss der diesjährigen Jahresreise des Partnerschaftskomitees bildete ein Besuch in Wittichenau. Nachdem Peter Popella, der Vorsitzende des dortigen Partnerschaftsvereins; der Reisegruppe den Marktplatz, die Kirche und den 1990 gepflanzten Baum, der an die Gründung der Partnerschaft mit Bad Honnef erinnert, gezeigt hatte, fand die offizielle Begrüßung durch den neuen Wittichenauer Bürgermeister Markus Posch statt. In seiner Ansprache lobte er die Aktivitäten des Bad Honnefer Partnerschaftskomitees und hob dabei die Bedeutung von Jugendbegegnungen hervor: „Die Partnerschaft hat dann eine Zukunft, wenn es gelingt junge Menschen einzubinden.“ Die mitgereiste ehemalige Bürgermeisterin von Bad Honnef, Wally Feiden, bedankte sich am Ende der erlebnisreichen Reise stellvertretend für die gesamte Gruppe bei den Reiseleitern Peter Endler und Klaus Eckenroth. Es sei gelungen, den Teilnehmern Polen als ein immer noch vielen unbekanntes Nachbarland näherzubringen und dabei die Brücke zu schlagen zwischen der Geschichte unserer beiden Länder und der gemeinsamen Zukunft in Europa. |eb

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