Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit

bösARTig

Mai 2, 2016

Meine sehr verehrten Damen und Herren, geht Ihnen das auch schon mal so? Manchmal lehne ich mich in meinem Ohrensessel zurück und denke über mein Leben nach. Ich frage mich dann: Was hast du erreicht, was (noch) nicht? Die Basics habe ich hin bekommen: Haus, Baum, Kinder. Aber der Rest? Gestern ist mir grausam bewusst geworden, dass ich in meinem ganzen Leben noch nie einen Badeschwamm besessen habe. Damit muss ich jetzt leben. Die Stadt Bad Honnef hatte noch nie einen ganzheitlichen Internetauftritt. Auch nicht so schön! Weil: Ohne Internet geht ja überhaupt nichts mehr voran. Aber zur Sache: Am kommenden Wochenende bin ich nicht vor Ort (Herrentour nach Holland). Also habe ich mich bei den diversen Internetseiten mit dem Namen „Bad Honnef“ oder „Honnef“ im Titel auf die Suche nach den Wochenendterminen gemacht, um diese meinen schreibenden und fotografierenden Vertretern mitzuteilen. Fehlanzeige. Gefühlt gibt es aktuell fünf Internetseiten, die von sich behaupten, allumfassend über die Stadt zu informieren. Dies ist eindeutig nicht der Fall. Nennen wir die Seiten schlicht A, B, C, D, E. Die Seite A ist die Mutter aller Bad Honnefer Internetseiten, die Seite der Stadt Bad Honnef. Dort finden wir alle Presseinformationen und die Veranstaltungstermine der Stadt. Die Seiten B, C, D und E kopieren sie, und setzen sie auf ihre Seiten. Ein unerquicklicher Kreislauf, der niemanden wirklich weiter bringt. Daher ist es allen Beteiligten nur zu wünschen, dass es mit dem von der Stadt geforderten neu zu schaffenden Internetauftritt, endlich voran geht. Dabei darf natürlich das bedruckte Papier nicht völlig vergessen werden. Heißt: Nach vielen Jahren der Abstinenz braucht die Stadt unbedingt auch wieder eine umfassende Info-Broschüre. Weil wir alle wissen: Papier ist geduldig. Und auch: Internet ist ungeduldig, schnelllebig, flüchtig. Zeitungsmacher müssen das hin und wieder einmal betonen. Tobias Karsten ist neuer Vorsitzender der SPD. Ein Freund. Damit geht es wieder aufwärts mit der ollen Tante SPD hier vor Ort. Da bin ich mir ganz sicher. Er versteht sich gut mit dem Bürgermeister. Sein Vorgänger konnte das nicht wirklich, weil Wahlkampf-Verlierer. Nun ziehen wieder alle an einem Strang, der schlicht Bad Honnef heißt. CDU, SPD, und die Ottianer Bürgerblock, Bündnis 90/Die Grünen und die FDP. Das gab es noch nie. Wollen wir uns jetzt noch über Baustellen aufregen? Nein! Daher ein Witz: Sitzt ein Mann in seinem Stammlokal am Tresen. Plötzlich kommt die schönste Frau, die er je gesehen hat, zur Tür herein. Er überlegt, wie er sie ansprechen könnte und bestellt schließlich eine der besten Flaschen Champagner, die das Lokal zu bieten hat. Mit der Notiz, ob sie diese mit ihm trinken würde, lässt er die Flasche vom Ober zu ihr bringen. Sie liest die Notiz, lächelt zu ihm herüber und schreibt ebenfalls etwas auf, das sie dem Ober dann zu ihm bringen lässt. Darauf steht: Werter Herr, wenn ich diese Flasche mit ihnen trinken soll, müssen sich in ihrer Garage ein Mercedes befinden, auf ihrem Konto mindestens eine Million liegen, in ihrer Hose sollten sich 17 cm befinden und ein Ferienhaus auf den Kanaren wäre auch wünschenswert. Er liest es schmunzelnd und schreibt zurück: Sehr geehrte Dame, in meiner Garage befinden sich ein Porsche, ein Ferrari und ein Mercedes. Auf meinen 8 Konten befinden sich jeweils 2 Millionen und ich habe ein Ferienhaus auf Bali, eins in Rom, eins in Florida und noch eins in Österreich. Aber niemals im Leben, auch nicht für die schönste Frau der Welt, würde ich mir 10 cm abschneiden lassen …

Ausbildungsbörse in Bad Honnef

April 29, 2016

Ausbildungsbörse in Bad HonnefImmer mehr Betriebe haben Probleme, ihre Ausbildungsstellen zu besetzen und auf diese Weise ihren Fachkräftebedarf von morgen zu decken. Die Stadt Bad Honnef will gemeinsam mit dem Stadtjugendring Bad Honnef Unternehmen aus der Region unterstützen und sie frühzeitig mit potenziellen Bewerbern und Bewerberinnen in Kontakt bringen. Daher veranstalten Stadt Bad Honnef und Stadtjugendring gemeinsam am Mittwoch, 28. September 2016, von 9 bis 14 Uhr eine Ausbildungsbörse im Bad Honnefer Rathaus und auf dem Rathausplatz.

Mehr als 30 Betriebe haben sich bereits auf ein Rundschreiben der Veranstaltenden hin für eine Teilnahme an der Börse angemeldet. Da das Schreiben möglicherweise nicht alle Entscheider und Entscheiderinnen erreicht hat, erfolgt nun zusätzlich ein öffentlicher Aufruf. „Wir würden uns sehr freuen, wenn sich noch mehr Unternehmen im und vor dem Rathaus den Jugendlichen präsentieren“, erklärt Janine Brodesser, die selbst derzeit eine Ausbildung bei der Stadtverwaltung Bad Honnef macht und gemeinsam mit den anderen städtischen Auszubildenden die Idee für diese Veranstaltung hatte. Mit dem Stadtjugendring holten sie dann einen erfahrenen Partner mit ins Boot, der zwischen 1998 und 2002 bereits fünfmal die „Jugendberufsbörse“ erfolgreich veranstaltet hatte. An diese Erfolge will man nun anknüpfen.

Noch sind räumliche Kapazitäten vorhanden, die Firmen gut für ihre Vorstellung nutzen können. Neben dem Foyer und dem Rathausplatz stehen die beiden Sitzungssäle im Erdgeschoss, der große Rathaussaal sowie einige Flurbereiche für die einzelnen Stände zur Verfügung.

Schon jetzt sind viele Berufsbilder – von A wie Altenpflegerin bis V wie Verwaltungswirt – vertreten. Auch Jugendliche, die eine akademische Ausbildung anstreben, finden interessante Gesprächspartner und -partnerinnen während der Ausbildungsbörse.

Für hohe Besucherzahlen ist bereits gesorgt: Der städtische Jugendpfleger Frank Brehm hat seine Kontakte zu den Schulen in Bad Honnef und Unkel genutzt und erreicht, dass zahlreiche Schulklassen geschlossen zur Ausbildungsbörse kommen und sich informieren werden. Darüber hinaus sind natürlich alle Eltern und Jugendlichen zur Ausbildungsbörse eingeladen, die die Gelegenheit zum direkten Kontakt zu Betrieben aus der Region nutzen möchten.

Für Betriebe ist sowohl eine Teilnahme an der Ausbildungsbörse als auch eine Aufnahme in den Ausbildungsatlas vollkommen kostenfrei. Wer sich bei der Börse am 28. September 2016 mit seinem Betrieb präsentieren möchte, kann sich an die Stadtverwaltung wenden und zum Beispiel einen Rückrufwunsch hinterlassen; Kontakt auch per E-Mail ausbildungsboerse@bad-honnef.de oder Fax: 02224/184- 4610. Anmelde- und Redaktionsschluss ist der 13. Mai 2016. |eb

Zu Besuch in den Niederlanden

April 29, 2016

Zu Besuch in den NiederlandenDer seit nunmehr fünf Jahren bestehende Schüleraustausch zwischen Schloss Hagerhof in Bad Honnef und der holländischen Partnerschule „RSP - Regionale Scholengemeenschap Pantarijn“ bleibt aktuell: 15 Schülerinnen und Schüler aus den drei neunten Klassen von Gymnasium und Realschule kamen jetzt mit ihren Lehrern Sophie Mende und Rubio Sanudo nach einem weiteren Besuch in der Universitätsstadt Wageningen, südwestlich von Arnheim in der Provinz Gelderland gelegen, mit vielen Erinnerungen zurück.

Christian Hintze aus der Klasse 9a in seinem ausführlichen Bericht für die Internet-Seite von Schloss Hagerhof (www.hagerhof.de): „Schule und Gastgeber-Familien hatten für uns ein interessantes Programm zusammengestellt. So haben wir in einem gemeinsamen Geschichtsprojekt ausgearbeitet, wie und warum der Nationalsozialismus überhaupt entstehen konnte. Der „Unifarm“ der Universität Wageningen haben wir einen Besuch abgestattet und erhielten dort Antworten auf die Frage, wie die wachsende Weltbevölkerung bei zurückgehender Ackerfläche ernährt werden kann. Besonders interessant fanden wir dabei die Forschungsprojekte, chemische Schädlingsbekämpfung durch natürliche biologische Mittel zu ersetzen.“

Einem Besuch im „Rijksmuseum“ in Amsterdam mit seinen Gemälden alter Meister – weltberühmt die von Rembrandt gemalte „Nachtwacht“ – folgte eine Grachtenfahrt und am nächsten Tag auch ein Besuch im Freizeitpark Eftelingen. Christian Hintze abschließend: „Unsere Begegnung war mehr als nur ein kleiner Beitrag zur Verständigung zwischen Deutschland und den Niederlanden. Wir konnten durch die in Englisch geführten gemeinsamen Unterrichtsstunden unsere Kenntnisse in diesem Fach verbessern und haben eine mit uns eng verwandte Kultur kennen gelernt. Prima, dass der Hagerhof so etwas ermöglicht. Jetzt freuen wir uns schon auf den Gegenbesuch der holländischen Schülergruppe im Mai!“ |eb

Partnerschaftskomitee Bad Honnef-Cadenabbia

April 29, 2016

Partnerschaftskomitee Bad Honnef-CadenabbiaZur Mitgliederversammlung waren mehr als 30 des circa 80 Mitglieder umfassenden Partnerschaftskomitees Bad Honnef-Cadenabbia e.V. zusammengekommen und Tische mussten aufgrund des Ansturms zusammengeschoben werden. Auf der Tagesordnung stand die Neuwahl des Vorstandes. Da der „alte“ Vorstand gut gearbeitet hatte, gab es keine Überraschung und so wurde er wiedergewählt. Eva Rode-Luettges bleibt Vorsitzende des Partnerschaftskomitees, dessen Mitglieder die Freundschaften mit den Menschen aus der Stadt Griante-Cadenabbia in Oberitalien am schönen Comer See pflegen.

Gast der Mitgliederversammlung war der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Berck sur Mer Rainer Kubis. Dieses Jahr wird das Jubiläum der Städtepartnerschaft mit Berck sur Mer groß gefeiert. Seit 40 Jahren besteht die Freundschaft mit der französischen Stadt. Er lud die Mitglieder des Komitees Cadenabbia herzlich ein, im September mitzufeiern. Im Gegenzug werden sicherlich auch Mitglieder des Bercker Komitees dabei sein, wenn 2017 das 25-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit Cadenabbia gewürdigt wird. Dazu werden, so ist zu hoffen, viele der italienischen Freundinnen und Freunde nach Bad Honnef kommen. |eb

Zu Tisch mit Tim Schmidt

April 22, 2016

BAD HONNEFER GASTRONOMIE: Sind die guten alten Zeiten vorbei? Runde 1

Zu Tisch mit Tim SchmidtZu Tisch mit Tim SchmidtDie Zeiten ändern sich. Oder doch nicht? Vor 15 Jahren bin ich mit Gudrun von Schönebeck losgezogen, um die Bad Honnefer Gastronomieszene unter die Lupe zu nehmen. Vor zehn Jahren war Tim Schmidt mein fachkundiger Berater in Sachen „Geschmäckle“. Vor fünf Jahren haben wir mit den „Honnefer Junge für Honnefer Pänz“ die Biergärten in der Region getestet. Und nun sitzen Tim Schmidt und ich im Vierkotten, bereit für eine Test-Neuauflage. Schön: Wir stellen fest, dass wir uns kaum verändert haben. Das Bier schmeckt noch immer. Aber: Wir rauchen nicht mehr. Ein Thema. Schmidt sagt: „Mit dem Raucherschutzgesetz hat sich die Kneipenkultur total verändert. Nee, nicht nur verändert, es gibt sie schlichtweg nicht mehr“. Freitag, 19 Uhr: „Kannst du dich erinnern? Vor zehn Jahren standen wir in Dreierreihen um die Theke herum.“ Ich kann mich erinnern. Heute stehen dort drei einsame Menschen. Aber alle Tische sind besetzt. „Gleich gehen 35 Essen raus“. „Eschi hat alles richtig gemacht“, sagt Herr Schmidt. Genau! Im vergangenen Jahr hat er die Theke verkleinert, um den Gastraum zu vergrößern. Aus der Kneipe wurde der Gasthof. „Und es ist der beste Gasthof, im klassischen Sinne, den wir hier in der Stadt haben“. Sagt Herr Schmidt. Er muss das sagen. Herr Eschbach ist sein Freund.

Jürgen Lange kommt am Tisch vorbei „Ihr solltet den Spargel probieren. Ein Traum“. Wir bestellen Spargel an Rumpsteak. Keine Kartoffeln. Wegen der Linie. Schmidt: „Hervorragend. Knackig. Auf den Punkt. Butterzart“. 20 Uhr: Blick in die Runde. Nach wie vor sind alle Tische besetzt. Theke rappelvoll. „Aha, die Kegelbrüder trinken Zielwasser“. Die „Großen Räte“ Köjer, Scheermesser und Werning kommen auf dem Weg zum kuscheligen Raucherbereich vorbei. Schmidt geht mit. „Nach dem Essen muss ich doch mal eine rauchen“. Ich dampfe.

Wo waren wir stehen geblieben? Was hat sich in der Bad Honnefer Gastronomiewelt in den letzten Jahren verändert? „Nichts, oder“? Die Klassiker sind immer noch da: Altes Rathaus/ Altes Standesamt, Weinhaus Steinbach, La Bruschetta, Caesareo, La Vigna, Vierkotten, Am Ziepchen, Weinhaus Hoff, Domkapitel Hof. Neue kamen und gingen. Wie sieht unsere Gastronomiewelt in überschaubaren fünf Jahren aus? Die Legenden werden älter. Franco, Tucci, Mohr, Schwalb, Brethauer, ja, auch Eschi, gehören gewiss nicht mehr der ganz so jungen Generation an. 22 Uhr: Nichtraucher Schmidt zündet sich die dritte Zigarette an. „Zu einem gepflegten Pils gehört die Zigarette einfach dazu“. Der Raucherbereich füllt sich. Sind die guten alten Kneipenzeiten doch noch nicht vorbei? 23 Uhr. Der Deckel ist rund. „Lass uns auf einen Absacker zum Franco gehen“. Na schön. „Wo ist eigentlich dein Bürgermeister“? Fragt Franco. Ja, wo ist er denn? Wahrscheinlich regiert er noch. Absacker bei Franco heißt: Ein Grappa und ein Espresso. Die Reihenfolge ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Wir entscheiden: Erst Grappa dann Espresso. Ein berühmter Rennfahrer stärkt sich für das nächste Rennen am Ring. Ein berühmter Rechtsanwalt feiert mit Freunden. Ein Gläschen Wein geht noch. „Auf einem Bein kann man nicht stehen“. Genau. An der Bad Honnefer Gastronomieszene hat sich quasi nichts geändert. |bö

Fortsetzung folgt

Eine rasante Entwicklung

April 22, 2016

GESCHICHTE: 120 Jahre DRK in Bad Honnef Teil 3

Eine rasante EntwicklungNach dem Zusammenbruch 1945 erlebte das Deutsche Rote Kreuz in Bad Honnef einen rasanten Aufstieg. Zum 100sten Geburtstag 1996 wurde die Unterkunft in der Bergstraße eingeweiht. Die weitere Entwicklung war rasant. Die Einsatzzahlen und das notwendige Personal stiegen von Jahr zu Jahr. Seit dieser Zeit leisten die ehrenamtlichen Helfer Jahr für Jahr 25-28.000 Stunden gemeinnützige Arbeit in ihrer Freizeit.

Bereits im Jahre 2002 war klar, dass die Bergstraße alleine nicht mehr genug Platz bot, für den mittlerweile viel größeren Fuhrpark sowie die 150 Aktiven und die stetig wachsende Jugendgruppe. Es wurden neue Räume und Garagen gebraucht. Mit Hilfe der Stadt wurde das heutige Grundstück in der Austraße gefunden. Der Neubau wurde geplant und umgesetzt. Wieder unter Regie von Siegfried Westhoven und mit unzähligen Stunden Eigenleistung des Teams konnte 2004 das „Siegfried Westhoven-Haus eingeweiht werden. Die Wache in der Bergstraße wurde nebenher zu einer Rettungswache für den 24-Stundendienst umgebaut. Natürlich auch in Eigenleistung. 2010 zeichnete sich die nächste große Veränderung ab. Durch die Umsetzung des neuen Rettungsdienstbedarfsplan wurde klar, dass die Ortsgruppe in den nächsten Jahren aus dem Rettungsdienst und Krankentransport im kommunalen Bereich ausscheiden würden. So entschied sich die Stadt Königswinter den bewährten kommunalen Rettungsdienst auch für Bad Honnef weiterhin zu betreiben und die geforderten neuen Standorte und Reaktionszeiten in den Stadtgebieten sicher zu stellen. Da in Bad Honnef Mitte nur die Rettungswache Bergstraße als zentraler Standort die geforderten Anfahrtszeiten für den Rettungswagen ermöglicht, stellte die Ortsgruppe die Rettungswache der Stadt Königswinter zur Verfügung. Und wieder war bauen angesagt. Helfer und Fuhrpark sind, nach einem erneuten Erweiterungsbau, nun komplett in der Austraße untergebracht. In Zukunft werden sich die Bad Honnefer Helfer weiterhin den originären Aufgaben wie der medizinischen Versorgung bei Großschadenslagen, Betreuung der Insel- und Stadtfeste mit eigenem Rettungswagen, Sanitätsdienste für Veranstaltungen, sowie Zivil- und Katastrophenschutz widmen. |eb

Wirtschaft im Schwung

April 18, 2016

STADTFEST: Fühl dich Frühlich.

Ziel erreicht: Das Frühlingsfest lockte 20.000 Besucher in die Stadt. | Fotos: U. Dohle, C. AdamsZiel erreicht: Das Frühlingsfest lockte 20.000 Besucher in die Stadt. | Fotos: U. Dohle, C. AdamsZiel erreicht: Das Frühlingsfest lockte 20.000 Besucher in die Stadt. | Fotos: U. Dohle, C. AdamsZiel erreicht: Das Frühlingsfest lockte 20.000 Besucher in die Stadt. | Fotos: U. Dohle, C. AdamsZiel erreicht: Das Frühlingsfest lockte 20.000 Besucher in die Stadt. | Fotos: U. Dohle, C. AdamsWirtschaftsförderung ist seit Jahren ein vieldiskutiertes Thema in der Stadt. Vielleicht schon seit Jahrzehnten. Wie locken wir Menschen in die Stadt, die Handel und Gastronomie in Schwung bringen. Das erklärte Ziel der Stadtverwaltung ist es seit geraumer Zeit, 5.000 neue Anwohner für die Stadt zu begeistern. Das allerdings wird noch eine Zeit lang dauern. Ohne besonders großes Getöse bereitet der Centrum e.V. Jahr für Jahr vier Großveranstaltungen vor, und führt sie durch. Für Außenstehende mag die Vorgehensweise der Akteure Georg Zumsande, Jürgen Kutter und Walter Löbach, ein wenig starr bis stur erscheinen. Aber weit gefehlt. Peng! Stadtfest! 20.000 Besucher! Klingende Kassen! Aussteller, die Schlange stehen, weil für sie Bad Honnef ein Erfolgsgarant ist. Dieser Erfolg fällt nicht einfach so vom blauen Himmel. Centrum- Finanzminister Walter Löbach rechnet und rechnet und streicht hin und wieder einladende Aktionen. Denn: Der Centrum e. V. finanziert sich und die Großveranstaltungen ausschließlich durch die Beiträge der 60 angeschlossenen Betriebe. 60 von knapp 100 Betrieben. Ein städtischer Zuschuss ist nach wie vor nicht in Sicht. Wirtschaftsförderung ohne finanzielle Förderung, das ist recht ungewöhnlich, wenn man sich vergleichbare Städte wie Troisdorf, Hennef oder Rheinbach mit ähnlichen Großveranstaltungen anschaut. „Dort haben die Veranstaltungen einen ganz anderen Stellenwert im Stadtmarketing“. Das nagt an den Organisatoren. „Aber“, so Zumsande, „wir schmollen nicht, wir machen unser Ding“. Ein Riesending mit einem 150.000 Euro schweren Etat. „Die Stadt stellt uns die Ausstellungsflächen zwar kostenlos zur Verfügung, aber: „Für jede Genehmigung, für jedes Absperrgitter oder Umleitungsschild müssen wir bezahlen“. Irgendwo sei dann eine Grenze erreicht. „So müssen wir in diesem Jahr auf die „Sommernacht“ schlicht und einfach verzichten“. Und: „Auch beim Rosenfest und beim Martini Markt müssen wir uns reduzieren. Luxus können wir uns schon längst nicht mehr leisten“. Luxus heißt in diesem Fall: Attraktionen für die Gäste. Wie zum Beispiel ein Bühnenprogramm während der Veranstaltungen am Marktplatz. Zurück zum Fest: Jürgen Kutter „Ziel erreicht. Gute Stimmung, guter Umsatz, Aussteller und Geschäftsleute zufrieden. Dem ist nichts hinzuzufügen“. Oder doch: „Das Abwasserwerk und die Baufirma Sonntag haben fantastische Arbeit geleistet. Die Baustelle hat die Veranstaltung kaum beeinträchtigt“. |bö

Kooperation: Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit

April 15, 2016

v.l.n.r. vorne sitzend: Georg Ummenhofer (Kanzler der Internationalen Hochschule Bad Honnef-Bonn), Bürgermeister Otto Neuhoff und Jens Nehl (Technischer Vorstand der Bad Honnef AG); dahinter stehend: Maria-Elisabeth Loevenich (Agentur Codewalk ICT Consulting), Marcus Killat (Leiter Abwasserwerk der Stadt Bad Honnef), Johanna Högner (Stadt Bad Honnef), Daniela Paffhausen (Bad Honnef AG), Lucas Birnhäupl (Bad Honnef AG)Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ermöglicht allen Menschen sich die notwendigen Kenntnisse, Fähigkeiten, Werte und Verhaltensweisen anzueignen, um zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen.

Die Stadt Bad Honnef, die Bad Honnef AG und die Internationale Hochschule Bad Honnef ∙ Bonn (IUBH) begrüßen das UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung und gründen das Netzwerk „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“. Die Kooperationspartner bauen mit ihrer Netzwerkarbeit auf die in den vergangenen Jahren mehrfach von der Deutschen UNESCO-Kommission ausgezeichnete Bildungsarbeit der Stadt Bad Honnef und der Bad Honnef AG im Rahmen der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005-2014 auf.

Zur Beratung und pädagogischen Begleitung gehört dem Netzwerk die BNE-Expertin Maria-Elisabeth Loevenich der Bad Honnefer Agentur für Nachhaltigkeitskommunikation Codewalk ICT Consulting an.

Ziel der Kooperation ist es, Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger über die drängenden Ressourcenfragen unserer Zeit zu informieren und gemeinsam mit ihnen aktiv zu ihrer Lösung beizutragen.

So wollen Bürgermeister Otto Neuhoff, Jens Nehl und Georg Ummenhofer gemeinsam mit Verwaltungsangestellten unterschiedlicher kommunaler Ressorts und Professoren der IUBH in Zukunft mehr innovative Bildungsangebote entwickeln. Dies erfolgt auf der Grundlage der drei Säulen der Nachhaltigkeit: Ökologie, Ökonomie und Soziales. Inhaltlich fokussieren sie dabei die Handlungsfelder Klima, Energie, Wasser, Natur und Ressourcenschutz.

„Erste Ergebnisse unserer Zusammenarbeit werfen ihre Schatten voraus“, sagte Marcus Killat, Leiter des Abwasserwerkes der Stadt Bad Honnef. „Neben Bildungsangeboten für Kindergärten und Schulen zum verantwortlichen Umgang mit der Ressource Wasser sind die Vorbereitungen für die erste Veranstaltungsreihe unseres neuen Erwachsenen- Forums in vollem Gange“.

Unter dem Leitwort „Handeln in globaler Verantwortung“ laden das Abwasserwerk der Stadt Bad Honnef, die Bad Honnef AG und die Internationale Hochschule Bad Honnef ∙ Bonn am Donnerstag, den 2. Juni 2016 um 19.00 Uhr alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem informativen Auftaktvortrag der dreiteiligen Dialogreihe zum Thema Klimawandel in den Ratssaal der Stadt Bad Honnef, Rathausplatz 1, ein.

Als Vortragende und Gäste des Dialogforums werden an diesem Abend Professor Dr. Ehmer, IUBH, und Karsten Brandt, Meteorologe und Wetterexperte bei Radio Bonn/ Rhein-Sieg, Marcus Killat vom Abwasserwerk der Stadt Bad Honnef und Jens Nehl, technischer Vorstand der Bad Honnef AG, erwartet. |eb

Informationen: Flüchtlinge in Bad Honnef

April 15, 2016

Zwei mobile Erfassungsteams des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) von der Außenstelle Bad Berleburg kommen vom 23. bis 25.05.2016 in den Ratssaal des Bad Honnefer Rathauses, um Flüchtlinge zu registrieren. Bisher sind 280 der in Bad Honnef angekommenen Flüchtlinge noch nicht registriert, deshalb ist diese Aktion aus Sicht der Stadt Bad Honnef notwendig und begrüßenswert. Die Mitarbeitenden des Fachdienstes Asyl hatten sich sofort, nachdem das BAMF die Möglichkeit der Registrierung vor Ort bekannt gegeben hatte, gemeldet, damit das Verfahren auch für die Bad Honnefer Flüchtlinge beschleunigt wird. Während der drei Tage wird Zeit sein, um annähernd 180 Flüchtlinge zu registrieren. Ein zweiter Termin soll folgen. Die Flüchtlinge, die das Angebot wahrnehmen können, erhalten in Kürze einen Brief von der Stadt Bad Honnef, der über Ort und Uhrzeit für die persönliche Registrierung informiert. Nach der Registrierung müssen Asylbewerbende durch Vorsprache den Asylantrag beim BAMF stellen. Im Anschluss folgt die Anhörung, um den jeweiligen Einzelfall zu prüfen und den Antrag zu bescheiden.

In Bad Honnef sind 468 Flüchtlinge gemeldet, damit hat sich die Anzahl der Flüchtlinge seit drei Monaten nur wenig verändert. Eine geringe Fluktuation besteht jedoch immer, beispielsweise aufgrund von Familienzusammenführungen. Andere kehren zurück in die Heimat oder die Asylberechtigung wird zuerkannt, damit erhalten die Menschen ein befristetes Aufenthaltsrecht beziehungsweise Bleiberecht. Derzeit gibt es noch keine Informationen, wann weitere Zuweisungen erfolgen werden.

Im Rahmen der Informationsveranstaltung zur Flüchtlingsunterbringung auf dem Gelände Rederscheider Weg in Bad Honnef- Aegidienberg, Ortsteil Rottbitze, die am Sonntag, 17.04.2016, zwischen 11:00 und 14:00 Uhr stattfindet, werden Verwaltungsmitarbeitende ausführlich über das Konzept und den Umfang der Unterbringung informieren. Die 36 Mobilheime für maximal 288 Personen sind bereits aufgestellt und werden derzeit an die Versorgungsleitungen angeschlossen. Sie werden nach und nach belegt. Ehrenamtlich Helfende, Paten und Patinnen werden während der Veranstaltung vor Ort sein und Auskunft über ihre Tätigkeit geben. Die Aegidienberger Flüchtlinge haben sich bei der Verwaltung gemeldet und darum gebeten, zusammen mit Paten und Patinnen die Bewirtung während der Veranstaltung übernehmen zu dürfen. Sie planen ein leckeres Buffet. Der Erlös aus dem Verkauf der Speisen wird wiederum in den Spendentopf für Flüchtlinge zurückfließen. Nadine Batzella, kommissarische Leiterin des Fachdienstes Asyl der Stadtverwaltung, freut sich über das Angebot: „Wir haben den Vorschlag sehr gerne angenommen, weil es aus unserer Sicht zeigt, wie hoch die Motivation der hiesigen Flüchtlinge ist, sich zu integrieren und nachbarschaftlichen Kontakt zu pflegen.“ |eb

Kinderfest am HIT

April 15, 2016

Frühling 2016 - die richtige Zeit für ein Kinderfest des Stadtelternrats Bad Honnef. Am 23. April ist es wieder am HIT-Markt soweit. Mit Spiel, Spaß und Basteln für Kinder begrüßt der Stadtelternrat den Frühling und hoffentlich auch Sonnenstrahlen und schönes Wetter. In Gesprächen mit Eltern und interessierten Bürgerinnen und Bürgern wird die aktuelle Arbeit vorgestellt. Alle Einnahmen gehen diesmal an den Kindergarten „Die Sonnenkinder“ in Aegidienberg. Christiane Kurtenbach, Leiterin der Kindergartens, und ihre Kolleginnen sowie Vertreter des Fördervereins bieten Mitmachtänze und -lieder zum Kinderfest von 10 bis 15 Uhr am Samstag vor Ort an. Sie präsentieren auch, wie die Spendenerlöse für die Außenanlagen verwendet werden. Kaffee, Kuchen und Erfrischungsgetränke stehen bereit, das Glücksrad wird gedreht und beim Kinderschminken wird es sicher wieder viel Krativität geben. Zudem kann man auch „Seife kneten“, die dann natürlich mit nach Hause genommen werden kann oder Musikinstrumente bauen. |eb

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