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„Fühl Dich Frühlich“ am 28. und 29. März

März 27, 2015

„Fühl Dich Frühlich“ am 28. und 29. MärzVerkaufsoffenes Wochenende am Samstag, 28. März von 10 bis 18 Uhr und Sonntag, 29. März von 13 bis 18 Uhr. Der Fachhandel öffnet am Sonntag ab 13 Uhr. Marktzeiten an beiden Tagen ab 11 Uhr. Zur Begrüßung des Frühlings hat sich die Einzelhandelsgemeinschaft „Centrum e.V.“ wieder etwas Besonderes ausgedacht. In der Innenstadt von Bad Honnef wird es unter Beteiligung der Fachgeschäfte, Cafés und Restaurants ein buntes und munteres Markttreiben geben mit so manchem, was zum Frühjahr unbedingt dazugehört, beispielsweise internationale Feinkost und Spezialitäten, Essig, Öl, Käse, Pfeffer, Senf, Oliven, Honig und und und, werden von verschiedenen Händlern dargeboten. Besonderes Gewicht wird selbstverständlich auf fair gehandelte Produkte gelegt. Ein besonderes Highlight ist in diesem Jahr der Französische Markt auf dem Kirchplatz, der seine Pforten bereits am Freitag, 27. März, 11 Uhr öffnet.

IHK: Unterstützung für Landesgartenschau

März 27, 2015

Auch die IHK Bonn/Rhein-Sieg unterstützt eine Landesgartenschau in Bad Honnef, so IHK-Präsident Wolfgang Grießl auf dem FDP-Kreisparteitag in Niederkassel am vergangenen Samstag. Auf Nachfrage der FDP-Kreistagsabgeordneten Nicole Westig sagte der IHK-Präsident dies zu. „Wer heute wie selbstverständlich durch die Bonner Rheinauen spaziert, denkt nicht mehr daran, dass diese ohne die Bundesgartenschau in Bonn im Jahr 1980 undenkbar wären“, legte Grießl dar. „Deshalb kann ich das Engagement für eine Landesgartenschau in Bad Honnef nur unterstützen. Kommen Sie auf uns zu, wenn wir Ihnen dabei helfen können.“

In seinem Gastvortrag auf dem Kreisparteitag der Rhein-Sieg-FDP hatte sich der IHK-Präsident für eine stärkere Zusammenarbeit von Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis, aber auch der einzelnen Kommunen untereinander, ausgesprochen und dabei besonders die Bedeutung des Tourismus hervorgehoben. |eb

Vielleicht als Werbung für eine Gartenschau um 1910? Gruss aus Honnef a. Rhein

März 27, 2015

Vielleicht als Werbung für eine Gartenschau um 1910? Gruss aus Honnef a. RheinDas Bild zeigt die Stadtansicht von Honnef um 1910 mit Rhein und Drachenfels. Unter dem Bild finden Sie Verse im Stile ihrer Zeit, geformt nach dem Lied „Strömt herbei ihr Völkerscharen“ von M.L. Das Lied diente als Werbung für die Stadt und das Siebengebirge:

Wo der muntr‘e Rheinstrom fließet
Durch der Wälder grüne Au‘n
Und die sieben Berge grüßet,
Die aus blauen Lüften schau‘n,
Liegt „Bad Honnef“, dessen Namen
Weit und breit hin ist bekannt,
und von Gästen, die da kamen,
„Rheinlands Paradies“ genannt.
Von der Berge Höh‘n umgeben,
Von des Rheines Weell‘n bespült,
Frisch und froh jedwedes Leben
Hier den Oden Gottes fühlt.
Zu dem Sommeraufenthalte
Eilen Tausende herbei,
Zur Erholung hier im Walde
Atmen frisch und fröhlich, frei.

Mal‘risch, wie im sonn‘gen Süden,
Deine Flora üppig sprießt,
Aus den Lüften hoch hernieden
Sich der Vöglein Sang ergießt.
Im Pokale rein und helle
Perlet Honnefs edler Wein,
Und dazu die „Drachen-Quelle“
Ladet uns zum Heiltrank ein.
Burgen auf den Bergesgipfeln
Spiegeln sich im grünen Rhein,
Mit gar bunt bemasten Gipfeln
Ziehen Dampfer groß und klein:
Halten Rast im „Deutschen Nizza“
An der Insel Grafenwerth.
Heiße Sehnsucht hier ergreift ja
Wer in Honnef eingekehrt.
M.L.

„Bad Honnef“??? Der Verfasser spricht in der ersten Strophe von „Bad Honnef“ und setzt diese Bezeichnung in Anführungszeichen, sozusagen als Wunschdenken, dass Honnef das „Bad“ in seinen Namen aufnehmen soll. Vielleicht war es auch eine Aufforderung, denn 1897 hatte man eine Mineralquelle entdeckt, und Honnef war zusammen mit Rhöndorf als Luftkurort bekannt. Sogar die schwedische Königin Sophie besuchte von 1892 bis 1906 ihren Sitz in Honnef, die Villa Brinck-Neviandt (siehe dazu auch Link 1 und Link 2). Erst ab 1960 durfte sich die Stadt Bad Honnef nennen. |eb

Bad Honnefer Madämmsche in Kölle

März 20, 2015

TRAUMTERMIN: Zwei Präsidenten und 67 Mädels

Bad Honnefer Madämmsche in KölleBad Honnefer Madämmsche in KölleBad Honnefer Madämmsche in KölleBad Honnefer Madämmsche in KölleTraumtermin für die KG Halt Pol Präsidenten Jörg Pütz (u.r.) und Dirk Schneider (Vize, u.l.) in der vergangenen Woche. Sie organisierten die Madämmsche-Tour noh Kölle und waren natürlich als „Aufpasser“ live vor Ort, umrahmt von 67 jecken Mädels.

Nach der Doppeldeckerbusfahrt mit Piccolöchen in die Domstadt ging es mit Günter Leitner (u.m.) über einen Teil des legendären Melaten-Friedhof. Prominentenbegräbnisstätte, Millionärsallee, Parkanlage, Landschaftsschutzgebiet – dort, wo einst „ Malade“ (Kranke) lebten. 40.000 Kölner haben hier ihre letzte Ruhe gefunden, weltberühmte Unternehmer, Künstler und natürlich Karnevalisten wie Willy Millowitsch oder Kabarettist Dirk Bach. Dem Ausflug in die kölsche Geschichte folgte ein Bummel durch das Severinsviertel, bevor der Tourtag im „Zum alten Brauhaus“ seinen Jecken Abschluss fand.

CDU: Klare Prioritäten für Bad Honnef

März 20, 2015

„Im Sinne der nachfolgenden Generationen halten wir es für richtig, eine konsequente Haushaltssanierung voranzutreiben. Allerdings ist es uns wichtig, dass wir eine familienfreundliche Stadt mit einer qualifizierten und qualitativ guten Jugendarbeit bleiben. Außerdem müssen wir eine Stadtentwicklung ermöglichen, die uns als Stadt zukunftsfähig macht. Von diesen Grundsätzen lassen wir uns auch bei den gerade stattfindenden Haushaltsberatungen leiten“, erklärten CDU-Fraktionschef Sebastian Wolff und seine Stellvertreterin Petra Kansy.

Die CDU-Fraktion hatte im Jugendhilfeausschuss beantragt, die Mittel für die Jugendzentren in Bad Honnef und Aegidienberg aufzustocken. Ebenso hatte die Union deutlich gemacht, dass für sie bezahlbare Betreuungsangebote mit einer systemübergreifenden Geschwisterkindermäßigung zwischen KITA und OGS wichtig sind.

„Familienfreundlichkeit ist nicht nur ein Wert an sich, sondern auch ein Standortfaktor für eine Stadt. Wir sind uns überdies sicher, dass uns die in den Jugendhäusern geleistete hervorragende Arbeit Kosten von morgen erspart und zu einer guten sozialen Struktur in der Stadt beiträgt“, erklärte Sebastian Wolff.

„Die beste Kriminalpolitik ist eine gute Sozialpolitik – und die fängt bei der offenen Jugendarbeit an“, so Petra Kansy ergänzend, die als Ausschussvorsitzende auch für den Sozialbereich zuständig ist.

Eine weitere Priorität für die CDU hat der Bau einer neuen Sporthalle in Aegidienberg, für die bis Ende 2017 eine Spende über 500.000 Euro bereitsteht. „Wir haben konkrete Vorschläge gemacht, welche Maßnahmen im Investitionsplan geschoben werden können, damit wir die Mittel in Höhe von 1.4 Millionen Euro für die neue Halle überhaupt bereitstellen können. Wir werden den Bau der Halle damit rechtzeitig realisieren können“, erläuterte Petra Kansy, die zugleich Vorsitzende des städtischen Bildungs- und Sportausschusses ist.

Sebastian Wolff ergänzt: „Einen sehr großen Stellenwert haben für uns zudem die Themen Stadtentwicklung und Landesgartenschau. Hierbei handelt es sich um Investitionen in unsere Infrastruktur, die uns mittel- bis langfristig einen enormen Entwicklungsschub geben können. Ein Stadtentwicklungskonzept und die LaGa sind eine wichtige Grundlage, um überhaupt Fördermittel für unsere Stadt zu generieren. Wir freuen uns, dass es hier eine große Einmütigkeit zwischen den Fraktionen und der Verwaltung gibt.“ Darüber hinaus betonen die Christdemokraten, dass sie nachdrücklich den Konsolidierungskurs von Bürgermeister Otto Neuhoff unterstützen.

„Der Bürgermeister hat mit dem Haushaltsentwurf verschiedene Maßnahmen vorgeschlagen, die wir, obwohl sie teilweise sehr schmerzhaft sind, unterstützen. Hierzu gehören unter anderem die Einführung von Sportstättenbenutzungsgebühren sowie eine Erhöhung der Grundsteuer. Im Sinne der nachfolgenden Generationen und einer nachhaltigen Politik halten wir es allerdings für richtig, eine effektive Haushaltssanierung voranzutreiben. Dies geht nur mit strukturellen Einsparungen, mit der konsequenten Reduzierung von Ausgaben und einer gleichzeitigen Erhöhung der Einnahmen“, erklärten Sebastian Wolff und Petra Kansy abschließend. |eb

Russischer Generalkonsul besuchte Bad Honnef

März 13, 2015

Russischer Generalkonsul besuchte Bad HonnefJewgenij Schmagin (l.) beendet in Kürze seine Tätigkeit als Generalkonsul in Bonn und befindet sich auf Abschiedstournee. Dabei besucht er alte Freunde, und zu denen zählt der Bad Honnefer Bürger Heinz Warneke (r.). 1972 herrschte Eiszeit zwischen Ost und West, Berlin galt in den Augen der UdSSR als selbstständige politische Einheit. Die politischen Kontakte zwischen Ost und West waren eingefroren und fanden nur noch inoffiziell hinter den Kulissen statt.

Einer, der das Vertrauen unserer Politiker hatte und mit deren Wissen diese Kontakte hatte, war der damalige Deutschlandhallen-Direktor Heinz Warneke. Der blutjunge Diplomat Schmagin kam als Mitarbeiter der Kulturabteilung der sowjetischen Botschaft nach Berlin und musste seinen Antrittsbesuch bei Warneke machen. Wie er selbst anlässlich einer Veranstaltung im Generalkonsulat in Bonn am 7. November 2013 vor 200 Gästen sagte, hatte er vor diesem Besuch bei dem für ihn großen Direktor weiche Knie. Jewgenij Schmagin war dann überrascht, mit welcher Freundlichkeit er empfangen wurde. Zitat Schmagin : „Wir russischen Diplomaten hatten doch keine DMark. Warneke lud mich öfters zu Veranstaltungen ein, und so hatte ich als junger Russe das Glück, u. a. die Rolling Stones persönlich erleben zu dürfen.“

Obwohl Eiszeit herrschte, ergaben sich aus diesen politischen Kontakten einige für die Deutschlandhalle und Berlin interessante Gastspiele russischer Künstler, Artisten und Sportler. Das berühmte Bolschoi Ballett, der Clown Popov, Reiter und Eiskunstläufer traten auf. Generalkonsul Jewgenij Schmagin und Heinz Warneke haben diese Erfolge bei diesem Abschiedsbesuch noch einmal Revue passieren lassen. Als Abschiedsgeschenk überreichte Warneke DVDs mit historischen Aufnahmen von Veranstaltungen aus der Deutschlandhalle. |hw

Vom Kölsch zum Kilt

März 13, 2015

PIERRE KRUFF: Aus dem Rheinland nach Schottland Letzter Teil

Vom Kölsch zum KiltAlles richtig gemacht!

Nach fast drei Jahren hier in Schottland sage ich: Ja, ich habe alles richtig gemacht. Völlig neu anzufangen hat meinen ganzen Mut und richtig viel Überwindung gefordert. Aber raus aus dem gewohnten Trott neue Horizonte zu entdecken und die Chance zu ergreifen etwas Neues wachsen zu sehen, entschädigt für alles! Mit meiner eigenen Eventagentur „Rock Ya Events“ habe ich mittlerweile erstklassige Kontakte in die Event- & Tourismusbranche. Wir organisieren Full-Service-Events, Tagungen und Konferenzen und werden hier hundertprozentig akzeptiert. Ganz nebenbei sind wir Kooperationspartner von Institutionen wie unter anderem dem Reiseverkehrsamt VisitScotland und anderen profilierten Partnern und kümmern uns gemeinsam mit ihnen darum, dass Schottland über seine Grenzen hinaus bekannt wird.

Schottland kommt nach Bad Honnef!

Darum werden wir bereits in diesem Jahr schottisches Kulturgut nach Bad Honnef bringen. Beim diesjährigen „Hopfen- und Malz Markt“ auf der Insel planen wir, passend zum schottischen „Year of Drink & Food“, typisch schottische Produkte ins Rheinland zu bringen. Natürlich steht Whisky dabei im Mittelpunkt. Zur „7 Mountains Music Night“, zu „Rhein in Flammen“ und „Rheinspaziert“ werden schottische Künstler und Bands zeitgenössische Musik präsentieren.

Im Sommer 2016 soll ein großes, schottisches Event für die ganze Familie auf der Insel stattfinden. Geplant ist eine einzigartige Mischung aus Ess- und Trinkkultur, typischem schottischen Sport und musikalischer Unterhaltung. Sowas gab es in Deutschland noch nie. Tagsüber die typischen Highland-Games. Dazu gehört traditionelle Schwerathletik wie Tauziehen und Baumstammwerfen, Wettbewerbe im Highland-Tanz, Dudelsackspielen und weiteren Disziplinen. Am Abend wird eine Kombination von schottischer Musik und militärischem Theater mit einer wundervollen Kulisse stattfinden. Ein unvergleichliches Erlebnis. Ich drücke die Daumen, dass wir es hinkriegen. |ph

Bürgermeister treffen sich

März 13, 2015

Lebendige deutsch-deutsche Partnerschaft der Städte Wittichenau und Bad Honnef (v.l.): Werner Osterbrink (Partnerschaftskomitee in Bad Honnef), Bürgermeister der Stadt Bad Honnef Otto Neuhoff, Cornelia Nasner (Partnerschaftskomitee in Bad Honnef), Bürgermeister der Stadt Wittichenau Markus Posch und Peter Popella (Vorsitzender des Partnerschaftskomitees in Wittichenau).Bürgermeister der Stadt Wittichenau Markus Posch besuchte Bürgermeister der Stadt Bad Honnef Otto Neuhoff im Bad Honnefer Rathaus, um über die weiteren Aktivitäten im Rahmen der Städtepartnerschaft zu sprechen. Mit dabei waren Peter Popella, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees in Wittichenau, und Bürgermeister a. D. Werner Osterbrink, Mitbegründer und 20 Jahre lang Vorsitzender des Bad Honnefer Partnerschaftskomitees, sowie Cornelia Nasner, Mitglied des Bad Honnefer Partnerschaftskomitees.

Die sächsische Stadt Wittichenau liegt in der Oberlausitz. Viele Traditionen der sorbischen Bevölkerung wie z. B. das Osterreiten haben sich dort erhalten. Die Urkunde, mit der die Partnerschaft zwischen Wittichenau und Bad Honnef besiegelt wurde, wurde im August 1990 in Bad Honnef unterschrieben, so dass dieses Jahr das 25-jährige Bestehen der Partnerschaft gefeiert werden kann. Im Jahr darauf wurde die Partnerschaft und Urkunde auch in Wittichenau besiegelt und seitdem hat sich die nicht ganz selbstverständliche deutsch-deutsche Partnerschaft bewährt.

Bürgermeister Markus Posch und Bürgermeister Otto Neuhoff bekräftigen, dass sie die Aktivitäten der Partnerschaft gerne unterstützen. Zum kommenden Weinfest in Rhöndorf am ersten Wochenende im September wird wieder wie im vergangenen Jahr eine Reisegruppe aus Wittichenau in Bad Honnef erwartet, die auch im Bad Honnefer Rathaus empfangen werden soll, so dass das Jubiläum „25 Jahre Partnerschaft“ gewürdigt werden kann. Peter Popella erklärte: „Die Reisegruppe aus Wittichenau letztes Jahr war sehr zufrieden. Die Rhein- Ahr-Mosel-Rundfahrt und der Aufenthalt in Bad Honnef hat ihnen sehr gut gefallen.“ Sehenswürdigkeiten gibt es hier genug, so dass auch dieses Jahr ein schönes Programm geboten werden wird.

Vorbereitungen für eine Fortsetzung der trinationalen Jugendbegegnung werden auch bereits getroffen, so die Organisatorin im Bad Honnefer Partnerschaftskomitee Cornelia Nasner. An Anmeldungen von Jugendlichen aus Bercksur- Mer in Frankreich (ebenfalls Partnerstadt von Bad Honnef), aus Lubomierz in Polen (Partnerstadt von Wittichenau) und den beiden deutschen Städten Bad Honnef und Wittichenau mangelt es nicht. Kontakte von Schulen in Wittchenau mit Bad Honnefer Schulen bestehen ebenso. Die Jugendfeuerwehren und Vereine pflegen einen Austausch. |eb

Gourmetstadt Bad Honnef

März 6, 2015

AUSGEHEN: Hier ist die Gastro-Welt noch in Ordnung Teil 1

Gourmetstadt Bad HonnefRein statistisch gesehen besuchen knapp 10 Prozent der Deutschen heutzutage „häufig“ ein Restaurant zwecks Nahrungsaufnahme und Bespaßung, 50 Prozent eher selten. Die wichtigsten Kriterien für die Auswahl eines Restaurants lauten: Qualität, Ambiente, Art der Speisen, Ruf des Hauses, Preis/Leistung. Soweit die Fakten. Insgesamt hat sich die gastronomische Welt in den vergangenen Jahren erheblich verändert. Das zunehmend wachsende Imbiss-Angebot von Metzgern, Bäckern oder Tankstellen sowie viele neue Trends in der Gastronomie haben das Ausgehverhalten der Konsumenten verändert. Die Zahl der Gäste, die ihre Stammkneipe oder ihr Stammrestaurant regelmäßig besuchen wird seit Jahren immer geringer. Junge Menschen ordern ihre Mahlzeiten im Internet und widmen sich den sozialen Medien, um darin mit Gleichgesinnten über gesunde Ernährung zu philosophieren. In den vergangenen 10 Jahren mussten in Deutschland knapp 12.000 Restaurants schließen. Wie sich bei genauer Analyse zeigt, sind die Gründe für den geradezu dramatischen Anstieg von Schließungen auch alt eingesessener Betriebe vielschichtig. Eine Hauptursache ist der gesellschaftliche Wandel: Die Gesellschaft hat sich verändert, und damit auch das Ausgehverhalten. Heute treffen sich Bekannte online und nicht mehr am Tresen. Auch die zu beobachtende Tendenz der Urbanisierung, die Abwanderung vor allem junger Erwachsener vom Land in die städtischen Ballungsgebiete, sorgt für anhaltenden Gästerückgang. Das Essen und Trinken in geselliger Runde findet immer weniger Anhänger. Eine Tendenz, die sich durch die Einführung des Rauchverbots noch weiter verstärkt hat.

Ein Hauch dieser Tendenz ist auch in Bad Honnef zu verspüren. Im Gasthaus Vierkotten wurde der Thekenbereich zu Gunsten des Gastraumes verkleinert, denn, der Thekenbetrieb nehme immer weiter ab, die Lust am Ausgehen, in geselliger Runde beisammen zu sitzen und lecker zu essen, nehme dagegen zu. Da ticken die Uhren in dieser Stadt ganz anders als im Rest der Republik. Egal wo, ohne vorher einen Tisch zu bestellen, ist die Anreise zwecklos. Gefragt sind heute frische, ehrliche und ursprüngliche Gerichte. Saisonale und regionale Vielfalt liegt im Trend. Die Verbraucher hegen wieder große Sympathien für Herkunft und Heimat. Also ab in die Heimat. In den kommenden Ausgaben testen wir für Sie die Restaurants La Bruschetta, La Vigna, Caesareo, Weinhaus Steinbach, Vierkotten, Altes Rathaus, Mexikaner, Markt3, Gilberts, Weinhaus Hoff …

Paulsen’s Gedankenspiele

März 6, 2015

HFV: In Bad Honnef soll und muss Fußball ein gesellschaftlicher Höhepunkt werden Teil 2

HFVNichts ist mehr so, wie es einmal war. Auch im Fußball nicht. Also muss neu nachgedacht werden. „Es gibt im Umkreis von zehn Kilometern fünf Fußballvereine. Gibt es Möglichkeiten einer Zusammenarbeit, auf welchem Feld auch immer“? Lothar Paulsen der Mann für alle HFV-Fälle, der Big-Boss-Man des Honnefer Fußballvereins sagt: „Wir müssen in die Zukunft denken“. Die Zukunft des Vereins begann vor sieben Jahren mit dem Kunstrasen im Schmelztal. Sie geht weiter mit dem Aus- und Umbau des Vereinsgeländes. Sie geht weiter mit Gedankenspielen. „Wir können unserer Anlage den Namen eines Sponsors geben“. Beispiel: „Geutebrück-Arena“, um beim Namen des nagelneuen Sponsors zu bleiben. „Wir müssen uns Gedanken über Merchandising machen, damit sich unsere Fans überall in der Öffentlichkeit mit uns identifizieren können“. Übergroßes Vorbild: Der Geißbock-Verein aus Köln. Gedanken beflügeln. Lothar Paulsen, „ich bin ja auch nicht mehr der Jüngste“, gibt trotzdem Vollgas. Sponsorengespräche, Spieler-Scouting, Jugendarbeit, Nachwuchsförderung aus den eigenen Reihen, Hege und Pflege der erfolgreichen 1. und 2. Herrenmannschaft. Die Saisoneröffnung 2016 mit Sponsorenempfang und Prominentenspiel will perfekt vorbereitet werden, ebenso wie die Leistungsvergleiche mit Bundesligisten im Oktober diesen Jahres.

Bei Jungprivatier Paulsen wird so schnell keine Langeweile aufkommen. Mit seinem Vorstand, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Geschäfte des Vereins mit Augenmaß verantwortungsvoll und nachhaltig zu führen, will er an die legendären „Jass-Erfolge“ anknüpfen. Dabei gehen eine kontinuierliche Entwicklung und wirtschaftliche Stabilität über kurzfristige Erfolge. Insbesondere gilt es ihm, unter Berücksichtigung aller Rahmenbedingungen, insbesondere der wirtschaftlichen Verhältnisse, den Verein solide und seriös in die Zukunft zu begleiten. Fußball in Bad Honnef soll und muss wieder ein gesellschaftlicher Höhepunkt werden. Made by Paulsen. |bö

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