Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit

EUREGA: Honnefer Ruderer erfolgreich

Mai 20, 2016

EUREGA: Regina Koster, Elmar Witten, Joachim Hinz, Georg Reins und Christoph Rademacher (v.l.)Am „Rhein in Flammen“-Wochenende haben zwei Mannschaften des Wassersportvereins Honnef an der 25. Jubiläums- Regatta des Bonner Ruder-Vereins teilgenommen. Insgesamt 52 Mannschaften starteten auf der 45-Kilometer- Distanz dieser renommierten Langstreckenregatta ab Neuwied und an Bad Honnef vorbei nach Bonn. Trotz der an sich idealen Ruderbedingungen - Sonnenschein und Rückenwind - gab es u. a. wegen der vielen Ausflugschiffe keine Rekordergebnisse: Durch die Motorboote verursachte Wellen in direkter Folge waren ebenso eine Herausforderung wie die Mittagshitze der Fahrt rheinabwärts.

In der Altersklasse der 17 bis 19-Jährigen starteten für Bad Honnef Max von Münster, Benedikt Strotmann sowie die Brüder Tim und Marc Danne. Der von Julius Schwering gesteuerte Vierer wurde mit nur einer Minute Abstand zweiter. Erwähnenswert ist, dass die Honnefer Junioren sich selbst eine besondere Herausforderung auferlegt hatten: Sie sind mit sog. „Riemen“ als Ruder angetreten. Dabei hält jeder Ruderer nur ein Ruder mit beiden Händen. Die anderen Mannschaften sind die für die Bootsklasse üblichen „Skulls“ gefahren, also mit zwei Rudern je Ruderer.

Auch die Honnefer Mannschaft der Klasse im Altersdurchschnitt über 55 Jahre (Foto) war mit dem erreichten zweiten Platz zufrieden: Christoph Rademacher, Elmar Witten, Georg Reins und der erstmalig auf einer solchen Langstreckendistanz angetretene Joachim Hinz waren mit vier Minuten deutlich schneller als die Drittplatzierten. Gesteuert wurde das „Masters“-Boot von Regina Koster, für die das Rennen auch die erste Regatta-Erfahrung war. |eb

Weltneuheit bei Sunpoint in Bad Honnef

Mai 13, 2016

Als erstes Sonnenstudio weltweit bietet Sunpoint in Bad Honnef die neue Prestige 1600 von Ergoline. Mit nur einem Tastendruck können Sie Ihr maßgeschneidertes Bräunungsergebnis wählen – von ganz sanft bis besonders intensiv. Egal ob ein ganz leichter Teint oder eine direkt sichtbare Tiefenbräune – die Prestige 1600 bietet Ihnen stets die perfekte Bräune. Damit Sie die Sonne mit gutem Gewissen genießen können, pflegt das neue Beauty Light Ihre Haut schon beim Sonnen. Spezielle Rotlicht-LEDs garantieren ein samtweiches Hautgefühl und einen besonders frischen Teint nach der Besonnung. Außerdem verbessert das gemeinsam mit Lichtbiologen entwickelte Rotlicht-Spektrum die Sauerstoffversorgung der Haut und intensiviert dadurch die Bräunungsergebnisse. Und das ohne höhere UV-Dosis. Probieren Sie es aus! Damit Sie sich rundum wohlfühlen verwöhnt die Prestige mit Luxus auf höchstem Niveau. Egal ob Climatronic, Aqua Fresh-Erfrischung, Aroma-Duft oder Ihre eigene Musik mit Bluetooth – das Luxussolarium verspricht Entspannung pur. Schließen Sie die Augen und genießen Sie Ihren kleinen Kurzurlaub in der Sonne! |eb

Welt erobern

Mai 6, 2016

BEEFER Grillgeräte GmbHAnfang der Woche eröffnete die BEEFER Grillgeräte GmbH ihr neues Hauptquartier in Bad Honnef an der Linzer Straße 97-99. Auf über 1.000 Quadratmetern befinden sich dort ab sofort nicht nur die Büros und Verkaufsräume, Lager und eine eigene Produktions- und Entwicklungswerkstatt, sondern auch eine große Showküche für Tastings, Beefer-Kurse und -Workshops mit rund 25 Personen. Außerdem bietet sich die Beefer-Zentrale inklusive Außenbereich als neue Event- Location in Bad Honnef für Veranstaltungen mit größeren Gruppen an. Zur Feier des Tages bekam Bürgermeister Otto Neuhoff von den Beefer-Erfindern eine ganz persönliche Einweisung in die Geheimnisse des 800-Grad-Hochtemperatur- Grills – und als krönenden Abschluss das Diplom zum „Burger“-Meister am Beefer. „Ich habe in den vergangenen Monaten gemerkt, dass Beefer eine der bekanntesten Marken im gesamten Grillmarkt und in den Gourmet-Küchen geworden ist“, bekräftige Neuhoff. „Eine derartige revolutionäre Erfolgsgeschichte erlebt man nicht häufig. Wir freuen uns daher sehr, dass das junge und innovative Unternehmen hier einen Standort gefunden hat, der genügend Potenzial für das weitere Wachstum verspricht.“ „Von Bad Honnef aus wollen wir jetzt die Welt erobern“, erklärt Frank Hecker, einer der Beefer-Gründer. „Das dritte Jahr nach der Unternehmensgründung steht ganz im Zeichen der Internationalisierung.“ Mit-Erfinder Frantz Konzen (Foto), gebürtiger Honnefer, ergänzt: „Die ersten Paletten nach Dänemark und Spanien sind schon versendet, USA und Australien kommen als Nächstes.“ |eb

Rheinbreitbach und Bad Honnef spielen zusammen

Mai 6, 2016

Rheinbreitbach und Bad Honnef spielen zusammenDer SVR und der HFV streben ab der Saison 2016/2017 eine Kooperation im Jugendfußballbereich an. Diese Kooperation soll den leistungsorientierten Juniorenfußball fördern und ein vergrößertes Breitensportangebot nachhaltig sichern. Nachdem vorab Trainer und Funktionsträger beider Vereine informiert wurden, stellten der SVR und der HFV das geplante Vorhaben allen Spielern, Eltern und Mitgliedern beider Vereine in einer gemeinsamen Informationsveranstaltung vor.

Da mit den angestrebten Schritten große Veränderungen verbunden sind, war der Ratssaal am vergangenen Samstag sehr gut besucht. |eb

Aktuelle Informationen: Flüchtlinge in Bad Honnef

Mai 6, 2016

In einem schriftlichen Bericht an den Innenausschuss des Landtages hat sich der Minister für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen Ralf Jäger hat einen schriftlichen Bericht zum „Planungsstand bezüglich neuer Aufnahmeeinrichtungen für Asylbewerber und aktuelle Situation in den Einrichtungen“ geäußert. Darin heißt es, dass „ …bis auf Weiteres Flüchtlinge nur solchen Kommunen zugewiesen werden, die ihre Erfüllungsquote nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz (FlüAG) zur Zeit deutlich untererfüllt haben. Hinzu kommen Zuweisungen aufgrund von rechtlich gebotenen Familienzusammenführungen und in wenigen Einzelfällen freiwillige Aufnahmen von Flüchtlingen“. Dementsprechend hat sich die Zahl, der in Bad Honnef lebenden Flüchtlinge seit Januar 2016 nur wenig geändert (460 bis 470 Personen). Im Bericht heißt es weiter, dass im Jahr 2016 bis zum 12.04.2016 durch die Bezirksregierung Arnsberg rund 30.000 Flüchtlinge an Kommunen zugewiesen wurden. Im selben Zeitraum wurden rund 8.600 Flüchtlinge in andere Bundesländer weitergeleitet.

Masterplan Asyl:

Um die Zusammenarbeit zwischen den ehrenamtlich Tätigen und der Verwaltung in Bad Honnef zu verbessern und die Arbeitsprozesse professionell und Hand in Hand zu absolvieren, wird derzeit ein „Masterplan Asyl“ erarbeitet. Nach einem Auftaktworkshop im November wurde aus dem Kernteam der ehrenamtlich Tätigen und Mitarbeitenden der Stadtverwaltung ein Lenkungsteam gebildet. Von den dadurch verbesserten Abläufen profitieren nicht nur die Beteiligten, sondern auch die Flüchtlinge. Die anfallenden Aufgaben wurden in verschiedene Themenbereiche aufgeteilt wie Sprachkurse, gemeinnützige Arbeit, Verwendung der Spendengelder oder Patenschaften. Die Organisation der Sprachkurse liegt beispielsweise mehr im ehrenamtlichen Bereich, während die Organisation zur Vermittlung gemeinnütziger Arbeit durch die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung erfolgt.

Gemeinnützige Arbeitsgelegenheiten und Praktika für Flüchtlinge gesucht:

Für den sehr wichtigen Schritt der Integration sucht die Verwaltung dringend weitere Arbeitsgelegenheiten für Asylbewerbende im Bereich gemeinnütziger Arbeit oder auch gerne Praktika-Stellen in Betrieben. Von Seiten der Stadt Bad Honnef wurden für den Bau- und Betriebshof bereits Flüchtlinge verpflichtet. Auch für den Ganztagsschulbereich im Städtischen Siebengebirgsgymnasium ist in der Küche eine Stelle besetzt. Praktika können in Betrieben absolviert werden. Aktuell sind Flüchtlinge als Praktikanten im Haus Rheinfrieden und für den Schützenverein Rhöndorf im Rahmen einer Hausmeistertätigkeit eingesetzt. Wenn gemeinnützige Träger Arbeitsgelegenheiten oder Betriebe Praktika anbieten wollen, werden sie gebeten, sich bei der Stadt Bad Honnef, Fachdienst Asyl, Felix Trimborn, Telefon 02224/184-185, E-Mail asyl@bad-honnef.de, zu melden.

Vorbereitende berufliche Maßnahmen:

Berufliche Integration funktioniert am besten in Kombination mit guten Sprachkenntnissen. Daher hat der Fachdienst Asyl damit begonnen, Einzelgespräche mit Asylbewerbenden über ihre berufliche Ausbildung sowie Vorstellungen und berufliche Eignung zu führen. Mit der Erfassung durch die Außendienstmitarbeiter wird es möglich, die Asylbewerbenden mit passenden Stellen zusammenzubringen. Mit den dort gesammelten Erfahrungen haben die Flüchtlinge nach ihrer Anerkennung dann gute Chancen zu einem Einstieg in den regulären Arbeitsmarkt. So wurde bereits jemand gefunden, der in Häusern, in denen Flüchtlinge untergebracht sind, eine Tätigkeit als Hausmeister aufgenommen hat.

Vier Bad Honnefer Flüchtlinge nehmen in Bonn-Beuel derzeit an einem berufsbezogenen Sprachkurs teil. Er ist auf handwerkliche Berufe zugeschnitten und vermittelt Fachbegriffe. Dadurch, dass die Flüchtlinge die fachlichen Deutschkenntnisse erwerben werden, verbessern sich ihre Voraussetzungen für die berufliche Laufbahn erheblich.

Fahrräder gesucht:

Die Fahrradwerkstatt, in der Fahrräder für Flüchtlinge und Bedürftige Instand gesetzt werden, sucht dringend gebrauchte Fahrräder. Sie müssen nicht voll funktionstüchtig, sollten aber auch nicht schrottreif sein. Wer noch ein Fahrrad, auch mit Mängeln, in der Garage stehen hat und es nicht mehr braucht, kann es in der Fahrradwerkstatt Am Spitzenbach 23 abgeben, die mittwochs von 10:00 bis 16:30 Uhr geöffnet ist. Oder er setzt sich mit Ludwig und Helmut Pütz in Verbindung, Telefon 0157/56624504, E-Mail ludwig.puetz@gmx.de. Informationen zum Asylbereich auf der Internetseite der Stadt Bad Honnef

Erste Informationen zum Themenbereich Asyl finden Interessierte auch auf der Internetseite der Stadt Bad Honnef unter Asylangelegenheiten (www.bad-honnef.de, Rathaus & Politik, Asylangelegenheiten). Von allgemeinen über Informationen für Bürger und Bürgerinnen, die helfen wollen, bis hin zu Informationen für Flüchtlinge ist ein breites Spektrum abgedeckt. |eb

bösARTig

Mai 2, 2016

Meine sehr verehrten Damen und Herren, geht Ihnen das auch schon mal so? Manchmal lehne ich mich in meinem Ohrensessel zurück und denke über mein Leben nach. Ich frage mich dann: Was hast du erreicht, was (noch) nicht? Die Basics habe ich hin bekommen: Haus, Baum, Kinder. Aber der Rest? Gestern ist mir grausam bewusst geworden, dass ich in meinem ganzen Leben noch nie einen Badeschwamm besessen habe. Damit muss ich jetzt leben. Die Stadt Bad Honnef hatte noch nie einen ganzheitlichen Internetauftritt. Auch nicht so schön! Weil: Ohne Internet geht ja überhaupt nichts mehr voran. Aber zur Sache: Am kommenden Wochenende bin ich nicht vor Ort (Herrentour nach Holland). Also habe ich mich bei den diversen Internetseiten mit dem Namen „Bad Honnef“ oder „Honnef“ im Titel auf die Suche nach den Wochenendterminen gemacht, um diese meinen schreibenden und fotografierenden Vertretern mitzuteilen. Fehlanzeige. Gefühlt gibt es aktuell fünf Internetseiten, die von sich behaupten, allumfassend über die Stadt zu informieren. Dies ist eindeutig nicht der Fall. Nennen wir die Seiten schlicht A, B, C, D, E. Die Seite A ist die Mutter aller Bad Honnefer Internetseiten, die Seite der Stadt Bad Honnef. Dort finden wir alle Presseinformationen und die Veranstaltungstermine der Stadt. Die Seiten B, C, D und E kopieren sie, und setzen sie auf ihre Seiten. Ein unerquicklicher Kreislauf, der niemanden wirklich weiter bringt. Daher ist es allen Beteiligten nur zu wünschen, dass es mit dem von der Stadt geforderten neu zu schaffenden Internetauftritt, endlich voran geht. Dabei darf natürlich das bedruckte Papier nicht völlig vergessen werden. Heißt: Nach vielen Jahren der Abstinenz braucht die Stadt unbedingt auch wieder eine umfassende Info-Broschüre. Weil wir alle wissen: Papier ist geduldig. Und auch: Internet ist ungeduldig, schnelllebig, flüchtig. Zeitungsmacher müssen das hin und wieder einmal betonen. Tobias Karsten ist neuer Vorsitzender der SPD. Ein Freund. Damit geht es wieder aufwärts mit der ollen Tante SPD hier vor Ort. Da bin ich mir ganz sicher. Er versteht sich gut mit dem Bürgermeister. Sein Vorgänger konnte das nicht wirklich, weil Wahlkampf-Verlierer. Nun ziehen wieder alle an einem Strang, der schlicht Bad Honnef heißt. CDU, SPD, und die Ottianer Bürgerblock, Bündnis 90/Die Grünen und die FDP. Das gab es noch nie. Wollen wir uns jetzt noch über Baustellen aufregen? Nein! Daher ein Witz: Sitzt ein Mann in seinem Stammlokal am Tresen. Plötzlich kommt die schönste Frau, die er je gesehen hat, zur Tür herein. Er überlegt, wie er sie ansprechen könnte und bestellt schließlich eine der besten Flaschen Champagner, die das Lokal zu bieten hat. Mit der Notiz, ob sie diese mit ihm trinken würde, lässt er die Flasche vom Ober zu ihr bringen. Sie liest die Notiz, lächelt zu ihm herüber und schreibt ebenfalls etwas auf, das sie dem Ober dann zu ihm bringen lässt. Darauf steht: Werter Herr, wenn ich diese Flasche mit ihnen trinken soll, müssen sich in ihrer Garage ein Mercedes befinden, auf ihrem Konto mindestens eine Million liegen, in ihrer Hose sollten sich 17 cm befinden und ein Ferienhaus auf den Kanaren wäre auch wünschenswert. Er liest es schmunzelnd und schreibt zurück: Sehr geehrte Dame, in meiner Garage befinden sich ein Porsche, ein Ferrari und ein Mercedes. Auf meinen 8 Konten befinden sich jeweils 2 Millionen und ich habe ein Ferienhaus auf Bali, eins in Rom, eins in Florida und noch eins in Österreich. Aber niemals im Leben, auch nicht für die schönste Frau der Welt, würde ich mir 10 cm abschneiden lassen …

Ausbildungsbörse in Bad Honnef

April 29, 2016

Ausbildungsbörse in Bad HonnefImmer mehr Betriebe haben Probleme, ihre Ausbildungsstellen zu besetzen und auf diese Weise ihren Fachkräftebedarf von morgen zu decken. Die Stadt Bad Honnef will gemeinsam mit dem Stadtjugendring Bad Honnef Unternehmen aus der Region unterstützen und sie frühzeitig mit potenziellen Bewerbern und Bewerberinnen in Kontakt bringen. Daher veranstalten Stadt Bad Honnef und Stadtjugendring gemeinsam am Mittwoch, 28. September 2016, von 9 bis 14 Uhr eine Ausbildungsbörse im Bad Honnefer Rathaus und auf dem Rathausplatz.

Mehr als 30 Betriebe haben sich bereits auf ein Rundschreiben der Veranstaltenden hin für eine Teilnahme an der Börse angemeldet. Da das Schreiben möglicherweise nicht alle Entscheider und Entscheiderinnen erreicht hat, erfolgt nun zusätzlich ein öffentlicher Aufruf. „Wir würden uns sehr freuen, wenn sich noch mehr Unternehmen im und vor dem Rathaus den Jugendlichen präsentieren“, erklärt Janine Brodesser, die selbst derzeit eine Ausbildung bei der Stadtverwaltung Bad Honnef macht und gemeinsam mit den anderen städtischen Auszubildenden die Idee für diese Veranstaltung hatte. Mit dem Stadtjugendring holten sie dann einen erfahrenen Partner mit ins Boot, der zwischen 1998 und 2002 bereits fünfmal die „Jugendberufsbörse“ erfolgreich veranstaltet hatte. An diese Erfolge will man nun anknüpfen.

Noch sind räumliche Kapazitäten vorhanden, die Firmen gut für ihre Vorstellung nutzen können. Neben dem Foyer und dem Rathausplatz stehen die beiden Sitzungssäle im Erdgeschoss, der große Rathaussaal sowie einige Flurbereiche für die einzelnen Stände zur Verfügung.

Schon jetzt sind viele Berufsbilder – von A wie Altenpflegerin bis V wie Verwaltungswirt – vertreten. Auch Jugendliche, die eine akademische Ausbildung anstreben, finden interessante Gesprächspartner und -partnerinnen während der Ausbildungsbörse.

Für hohe Besucherzahlen ist bereits gesorgt: Der städtische Jugendpfleger Frank Brehm hat seine Kontakte zu den Schulen in Bad Honnef und Unkel genutzt und erreicht, dass zahlreiche Schulklassen geschlossen zur Ausbildungsbörse kommen und sich informieren werden. Darüber hinaus sind natürlich alle Eltern und Jugendlichen zur Ausbildungsbörse eingeladen, die die Gelegenheit zum direkten Kontakt zu Betrieben aus der Region nutzen möchten.

Für Betriebe ist sowohl eine Teilnahme an der Ausbildungsbörse als auch eine Aufnahme in den Ausbildungsatlas vollkommen kostenfrei. Wer sich bei der Börse am 28. September 2016 mit seinem Betrieb präsentieren möchte, kann sich an die Stadtverwaltung wenden und zum Beispiel einen Rückrufwunsch hinterlassen; Kontakt auch per E-Mail ausbildungsboerse@bad-honnef.de oder Fax: 02224/184- 4610. Anmelde- und Redaktionsschluss ist der 13. Mai 2016. |eb

Zu Besuch in den Niederlanden

April 29, 2016

Zu Besuch in den NiederlandenDer seit nunmehr fünf Jahren bestehende Schüleraustausch zwischen Schloss Hagerhof in Bad Honnef und der holländischen Partnerschule „RSP - Regionale Scholengemeenschap Pantarijn“ bleibt aktuell: 15 Schülerinnen und Schüler aus den drei neunten Klassen von Gymnasium und Realschule kamen jetzt mit ihren Lehrern Sophie Mende und Rubio Sanudo nach einem weiteren Besuch in der Universitätsstadt Wageningen, südwestlich von Arnheim in der Provinz Gelderland gelegen, mit vielen Erinnerungen zurück.

Christian Hintze aus der Klasse 9a in seinem ausführlichen Bericht für die Internet-Seite von Schloss Hagerhof (www.hagerhof.de): „Schule und Gastgeber-Familien hatten für uns ein interessantes Programm zusammengestellt. So haben wir in einem gemeinsamen Geschichtsprojekt ausgearbeitet, wie und warum der Nationalsozialismus überhaupt entstehen konnte. Der „Unifarm“ der Universität Wageningen haben wir einen Besuch abgestattet und erhielten dort Antworten auf die Frage, wie die wachsende Weltbevölkerung bei zurückgehender Ackerfläche ernährt werden kann. Besonders interessant fanden wir dabei die Forschungsprojekte, chemische Schädlingsbekämpfung durch natürliche biologische Mittel zu ersetzen.“

Einem Besuch im „Rijksmuseum“ in Amsterdam mit seinen Gemälden alter Meister – weltberühmt die von Rembrandt gemalte „Nachtwacht“ – folgte eine Grachtenfahrt und am nächsten Tag auch ein Besuch im Freizeitpark Eftelingen. Christian Hintze abschließend: „Unsere Begegnung war mehr als nur ein kleiner Beitrag zur Verständigung zwischen Deutschland und den Niederlanden. Wir konnten durch die in Englisch geführten gemeinsamen Unterrichtsstunden unsere Kenntnisse in diesem Fach verbessern und haben eine mit uns eng verwandte Kultur kennen gelernt. Prima, dass der Hagerhof so etwas ermöglicht. Jetzt freuen wir uns schon auf den Gegenbesuch der holländischen Schülergruppe im Mai!“ |eb

Partnerschaftskomitee Bad Honnef-Cadenabbia

April 29, 2016

Partnerschaftskomitee Bad Honnef-CadenabbiaZur Mitgliederversammlung waren mehr als 30 des circa 80 Mitglieder umfassenden Partnerschaftskomitees Bad Honnef-Cadenabbia e.V. zusammengekommen und Tische mussten aufgrund des Ansturms zusammengeschoben werden. Auf der Tagesordnung stand die Neuwahl des Vorstandes. Da der „alte“ Vorstand gut gearbeitet hatte, gab es keine Überraschung und so wurde er wiedergewählt. Eva Rode-Luettges bleibt Vorsitzende des Partnerschaftskomitees, dessen Mitglieder die Freundschaften mit den Menschen aus der Stadt Griante-Cadenabbia in Oberitalien am schönen Comer See pflegen.

Gast der Mitgliederversammlung war der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Berck sur Mer Rainer Kubis. Dieses Jahr wird das Jubiläum der Städtepartnerschaft mit Berck sur Mer groß gefeiert. Seit 40 Jahren besteht die Freundschaft mit der französischen Stadt. Er lud die Mitglieder des Komitees Cadenabbia herzlich ein, im September mitzufeiern. Im Gegenzug werden sicherlich auch Mitglieder des Bercker Komitees dabei sein, wenn 2017 das 25-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit Cadenabbia gewürdigt wird. Dazu werden, so ist zu hoffen, viele der italienischen Freundinnen und Freunde nach Bad Honnef kommen. |eb

Zu Tisch mit Tim Schmidt

April 22, 2016

BAD HONNEFER GASTRONOMIE: Sind die guten alten Zeiten vorbei? Runde 1

Zu Tisch mit Tim SchmidtZu Tisch mit Tim SchmidtDie Zeiten ändern sich. Oder doch nicht? Vor 15 Jahren bin ich mit Gudrun von Schönebeck losgezogen, um die Bad Honnefer Gastronomieszene unter die Lupe zu nehmen. Vor zehn Jahren war Tim Schmidt mein fachkundiger Berater in Sachen „Geschmäckle“. Vor fünf Jahren haben wir mit den „Honnefer Junge für Honnefer Pänz“ die Biergärten in der Region getestet. Und nun sitzen Tim Schmidt und ich im Vierkotten, bereit für eine Test-Neuauflage. Schön: Wir stellen fest, dass wir uns kaum verändert haben. Das Bier schmeckt noch immer. Aber: Wir rauchen nicht mehr. Ein Thema. Schmidt sagt: „Mit dem Raucherschutzgesetz hat sich die Kneipenkultur total verändert. Nee, nicht nur verändert, es gibt sie schlichtweg nicht mehr“. Freitag, 19 Uhr: „Kannst du dich erinnern? Vor zehn Jahren standen wir in Dreierreihen um die Theke herum.“ Ich kann mich erinnern. Heute stehen dort drei einsame Menschen. Aber alle Tische sind besetzt. „Gleich gehen 35 Essen raus“. „Eschi hat alles richtig gemacht“, sagt Herr Schmidt. Genau! Im vergangenen Jahr hat er die Theke verkleinert, um den Gastraum zu vergrößern. Aus der Kneipe wurde der Gasthof. „Und es ist der beste Gasthof, im klassischen Sinne, den wir hier in der Stadt haben“. Sagt Herr Schmidt. Er muss das sagen. Herr Eschbach ist sein Freund.

Jürgen Lange kommt am Tisch vorbei „Ihr solltet den Spargel probieren. Ein Traum“. Wir bestellen Spargel an Rumpsteak. Keine Kartoffeln. Wegen der Linie. Schmidt: „Hervorragend. Knackig. Auf den Punkt. Butterzart“. 20 Uhr: Blick in die Runde. Nach wie vor sind alle Tische besetzt. Theke rappelvoll. „Aha, die Kegelbrüder trinken Zielwasser“. Die „Großen Räte“ Köjer, Scheermesser und Werning kommen auf dem Weg zum kuscheligen Raucherbereich vorbei. Schmidt geht mit. „Nach dem Essen muss ich doch mal eine rauchen“. Ich dampfe.

Wo waren wir stehen geblieben? Was hat sich in der Bad Honnefer Gastronomiewelt in den letzten Jahren verändert? „Nichts, oder“? Die Klassiker sind immer noch da: Altes Rathaus/ Altes Standesamt, Weinhaus Steinbach, La Bruschetta, Caesareo, La Vigna, Vierkotten, Am Ziepchen, Weinhaus Hoff, Domkapitel Hof. Neue kamen und gingen. Wie sieht unsere Gastronomiewelt in überschaubaren fünf Jahren aus? Die Legenden werden älter. Franco, Tucci, Mohr, Schwalb, Brethauer, ja, auch Eschi, gehören gewiss nicht mehr der ganz so jungen Generation an. 22 Uhr: Nichtraucher Schmidt zündet sich die dritte Zigarette an. „Zu einem gepflegten Pils gehört die Zigarette einfach dazu“. Der Raucherbereich füllt sich. Sind die guten alten Kneipenzeiten doch noch nicht vorbei? 23 Uhr. Der Deckel ist rund. „Lass uns auf einen Absacker zum Franco gehen“. Na schön. „Wo ist eigentlich dein Bürgermeister“? Fragt Franco. Ja, wo ist er denn? Wahrscheinlich regiert er noch. Absacker bei Franco heißt: Ein Grappa und ein Espresso. Die Reihenfolge ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Wir entscheiden: Erst Grappa dann Espresso. Ein berühmter Rennfahrer stärkt sich für das nächste Rennen am Ring. Ein berühmter Rechtsanwalt feiert mit Freunden. Ein Gläschen Wein geht noch. „Auf einem Bein kann man nicht stehen“. Genau. An der Bad Honnefer Gastronomieszene hat sich quasi nichts geändert. |bö

Fortsetzung folgt

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