Verein(t) gewinnt

Mallorca und die Bad Honnefer Teil 2

August 15, 2014

Jörg Pütz wünscht sich von den Bad Honnefer Bürgern ein wenig mehr „mediterrane“ Gelassenheit, seine Tochter Anna, die seit ihrem Abi auf der Insel jobbt, um ihre spanischen Sprachkenntnisse aufzubessern, wünscht sich von den Mallorquinern ein wenig mehr „deutsche Disziplin“. Max Walkembach, der mit seiner Frau Renate bereits 1954 die Insel für sich entdeckt hat, schrieb in seinen Erinnerungen „Zoröck jelurt“ über „die fast als Wunder zu bezeichnenden Eindrücke: Die Sonne, im Untergehen einen Schleier von kleinen Wolken um sich bildend und in langer Lichtbahn golden glänzend dass Meer erstrahlen lässt. Ebenso faszinierend ist das Morgenlicht, dass das Meer türkisfarben oder cobaltblau färbt. Wie viel Schönheit wird doch dem Herzen durch das Auge geschenkt“. Die Ferien sind vorüber. Mallorca, Insel unserer Sehnsucht, ist wieder so fern. Wir sehnen uns nach Sonne und einem Glas mallorquinischen Wein, dazu ein Schälchen Oliven und noch ein paar Kleinigkeiten wie Sobrasada, Käse, Schinken, um uns ein kleines Tapas-Menu anzurichten. Also musste Mallorca zu uns kommen. Das dachte sich auch der Gründer des „el Mallorquin“, Georg Weimert, ein Honnefer Jung, Mallorquiner im Herzen. Das erste Mal kam er in einer Tragetasche auf die Insel, als Baby. Das war 1968 und bis zu seinem sechsten Lebensjahr blieb er Insulaner, dann musste er zurück nach Bad Honnef, um die Schulbank zu drücken. Doch da waren ja noch die Wochenenden und die Ferien, die er dank seiner Eltern, wahre Mallorcapioniere der ersten Stunde, verbringen konnte. So haben diese sonnigen Jahre seine Liebe zur Insel unauslöschlich geprägt. Er machte es sich zur Aufgabe, qualitativ hochwertige, nicht für den Massenmarkt bestimmte Lebensmittel vor allem aus touristisch kaum erschlossenen Regionen im Inselinneren Mallorcas nach Deutschland zu bringen. Dabei sollten alle Produkte aus mallorquinischer Herstellung stammen, vor allem solche, die bis dato nur für den Inselbedarf hergestellt wurden. Alle Infos dazu: www.mallorquiner.com

Bad Honnef soll Bottrop retten!?

August 15, 2014

Nach einer ersten Simulationsrechnung schlägt der Kommunal-Soli der rot-grünen Landesregierung im Jahr 2015 mit 91.015,74 Euro zu Buche. Für die beiden Bad Honnefer Kreistagsabgeordneten Döhl und Haselier stellt die Zwangsabgabe eine offene Bestrafung dar. „Die rot-grüne Pflichtauflage vergiftet das kommunale Klima. Die dramatische Finanzlage der Kommunen wird sich durch den Kommunal-Soli noch weiter verschärfen. Es ist kaum zu glauben, daß die Stadt Bad Honnef, die sich im Haushaltssicherungskonzept befindet, also erst auf Sicht wieder einen ausgeglichenen Haushalt haben wird, mit einer Zwangsabgabe belastet wird. Das ist in etwa so, als wenn Hartz-IV-Empfänger zur Einkommensteuer herangezogen würden.

Im vergangenen Jahr hat die rot-grüne Landesregierung den widersinnigen Kommunal- Soli zur Finanzierung des sogenannten Stärkungspaktes auf den Weg gebracht. Nachdem in diesem Jahr Bad Honnef und weitere 58 Kommunen die 92 Millionen Euro Kommunal-Soli leisten müssen, wird Bad Honnef 2015 eine von 78 Kommunen sein, die die ungerechte Umlage zahlen müssen. Insgesamt müssen in den Jahren bis 2022 rund 780 Millionen Euro von angeblich „reichen“ Städten aufgebracht werden. Zu diesen „reichen Städten“ gehört angeblich auch Bad Honnef, eine Stadt, die nur in der Lage ist für Ihre Bürger das absolut Notwendige zu leisten.

Städte und Gemeinden, die eine solche Zusatzbelastung verkraften können gibt es in Nordrhein-Westfalen kaum. Denn die tatsächliche Leistungsfähigkeit einer Kommune bleibt bei der Berechnung des Kommunal- Soli völlig außen vor. Lediglich zehn der 78 abundanten Zahler-Kommunen können einen wirklich ausgeglichenen Haushalt vorweisen. Alle anderen hätten heute schon Millionenverluste in ihren Haushaltsplänen. 23 Kommunen, darunter eben auch Bad Honnef, sind aufgrund ihrer schlimmen Finanzlage selbst in der Haushaltssicherung. Auf die Verschuldung der Haushalte der Zahler-Kommunen, die heute schon rund 2,2 Milliarden Euro beträgt, werde keine Rücksicht genommen. „Das hat mit dem gesunden Menschenverstand und finanzpolitische Seriosität nichts mehr zu tun“, so Döhl und Haselier unisono. „Rot-Grün hat keine Vorstellung von solider Haushaltspolitik. Umverteilung ist nicht die Lösung, sondern das Problem.“

„Unsere Stadt wird massiv bestraft. Es ist doch allen Beteiligten klar: Bad Honnef kann nicht die Finanzprobleme von Gelsenkirchen, Bottrop und Herne lösen. Bei Rot- Grün ist der, der spart, der Dumme!“ |eb

Helmut Könemund: Hypnose bei Krebs

August 1, 2014

In der Zeit vom 1. bis zum 31. August findet der zweite Aktionszeitraum „Hypnose für Krebserkrankte – Hypnose als Krebshilfe“ in Bad Honnef statt. Innerhalb dieser Zeit haben Betroffene die Möglichkeit gegen eine freiwillige Spende an die Deutsche Krebshilfe eine Hypnosesitzung zu erhalten. Die Diagnose „Krebs“ ist nach wie vor für die Betroffenen und deren Angehörige eine Angst auslösende Situation. Ängste bereiten eine möglicherweise verringerte Lebenserwartung, aufwendige und belastende Therapien sowie Beschwerden, die mit der Krebserkrankung zusammenhängen können. Hier kann die Hypnose – praktiziert durch einen ausgewiesenen Experten wie den Bad Honnefer, Hypnotiseur Helmut Könemund – helfen. Wichtig zu wissen ist, dass nicht jede Hypnose gleich wirksam ist. Der Hypnotiseur muss Erfahrung haben, er muss wissen, was er tun kann und was nicht. Er muss dem Klienten absolutes Vertrauen vermitteln können. Erst wenn diese Faktoren zusammenkommen, beginnt eine erfolgreiche Anwendung der Hypnose. Der Hypnotiseur Helmut Könemund bietet jetzt für betroffene Krebspatienten ein spezielles Programm an. Diese Sitzungen für Betroffene werden an einem Tag pro Monat angeboten. Die Hypnosesitzungen sind während der gesamten Dauer für den Klienten vollkommen kostenfrei. Wobei eine freiwillige Spende an die Deutsche Krebshilfe hochwillkommen ist. Diese wird selbstverständlich zu 100% an die Deutsche Krebshilfe weitergeleitet.

Helmut Könemund – zertifiziert durch das OMNI Hypnosis Training Center (USA), die National Guild of Hypnotists (USA), das National Board of Hypnosis (USA) – setzt dabei revolutionäre und einzigartig erfolgreiche Hypnosetechniken ein. Helmut Könemund: „Ich verstehe die Hypnose dabei als wichtige Unterstützung der eigentlichen Krebstherapie. Sie macht den Klienten bereit für die notwendigen Maßnahmen der Onkologen. Dadurch kann die Erfolgsrate der Krebsbehandlung wesentlich steigen.“ Die oftmals belastenden Begleitumstände der Krebstherapie und der Erkrankung können mithilfe von Hypnose optimiert und kontrolliert werden. Viele Patienten haben große Angst vor den Nebenwirkungen von Chemotherapien und Bestrahlungen oder vor Schmerzen, die manche Krebserkrankung begleiten. Mit Hilfe der Hypnose durch Helmut Könemund kann die Kontrolle der Schmerzen erlernt werden. Schmerzlinderung ist dabei ein wichtiges Ziel, die Wrkung kann zwischen einigen Tagen und mehreren Wochen anhalten. Durch das Aneignen und Trainieren der Selbsthypnose für die spätere Eigenanwendung wird der Patient dauerhaft befähigt, unangenehme Empfindungen sowie seine Schmerzen zu kontrollieren und zu meistern. Das Resultat ist eine Lösung von Verkrampfungen, Entspannung und im Ergebnis größere Zuversicht und ein Zurückgewinnen der Lebensfreude. Ein schmerzfreier Patient kann sich besser für weitere Therapieschritte wappnen. „So ist es leichter möglich, eine Chemotherapie durchzustehen und deren belastenden Nebenwirkungen wie Erschöpfung, Übelkeit, Schlafstörungen und Appetitlosigkeit unter Kontrolle zu bringen“, erklärt Helmut Könemund von Hypnose- effektiv. Ebenfalls ist bei Krebserkrankungen auch die Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers besonders wichtig. Das kann durch die Hypnose erreicht und unterstützt werden. Helmut Könemund konzentriert sich mit seiner Hypnosesitzung auf die Anregung des Immunsystems und die Mobilisierung der körpereigenen Abwehrkräfte, um den Organismus des Kranken im Kampf gegen die Krebserkrankung zu stärken. Aber auch psychologische Wirkmöglichkeiten der Hypnose sind wichtige Faktoren für eine Heilung, denn ein selbstbewusster, aktiver und angstfreier Umgang mit der Diagnose „Krebs“ ist für Patienten entscheidend. |eb

Bad Honnef is e Jeföhl …

Juli 28, 2014

FABELHAFT: Eine Stadt im Sommermodus

Gut, Bad Honnef hat keinen Plan, kein Image, kein Alleinstellungsmerkmal und noch kein strategisches Konzept für die Zukunft. Aber: Bad Honnef hat, zumindest was die Lebensqualität angeht, die beste Hardware weit und breit. Und: Bad Honnef hat ein riesiges Potential. Die Lage zwischen Rhein und Wald. Die Insel, die Innenstadt mit Geschäften und Restaurants die ihresgleichen suchen aber niemals finden werden. 350 Gäste aus aller Welt waren auf Einladung der „GIZ“ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) vergangene Woche in der Stadt, genauer: Im Seminaris Kongresspark. Ein Thema des Kongresses: Zukunftsvisionen. „Pläne in die Tat umsetzen, mit den richtigen Ideen und mit den richtigen Partnern“. Wie passend. Für die „GIZ“-Spezialisten war Bad Honnef genau der richtige Partner. Konferieren im Kurhaus, Frühstück und Grillabende im Kurpark, chillen auf der Insel. Bilderbuchwetter, Traumatmosphäre. Die genossen auch unzählige Bürger in ihrer Stadt, wie unsere Fotos recht eindrücklich beweisen. Die Hardware stimmt. Die Software muss noch einmal neu aufgespielt werden. Mit einer Landesgartenschau? Mit einem Golfplatz am Menzenberg? Zeit für Träume. Bad Honnef war ein Weinort, eine Hafenstadt, eine Kurstadt und ist nun eine Kongress- und Fachhochschulstadt. Kelten, Römer, Schweden und Germanen haben sich hier ebenso wohl gefühlt wie Königinnen, Prinzessinnen, Künstler oder wohlhabende Kölner Geschäftsleute. Die „goldenen“ Zeiten sind längst vorbei. Die Stadt hat kein eindeutiges Profil mehr. Keine Außenwirkung, einmal abgesehen von den Großveranstaltungen, die flächendeckend beworben werden. Aus Bad Honnef muss wieder eine „Marke“ werden, die sich in den Köpfen der Menschen festsetzt. „Bad Honnef is a Jeföhl“, ja, aber das reicht nicht wirklich. Hier fehlt eben die Aussicht auf den Dom. Glückes Geschick: Nach dem Bürgermeisterwahlkampf haben sich alle handelnden Personen dieser Stadt ganz doll lieb. Der neue Bürgermeister setzt auf den Dialog mit allen Fraktionen und Bürgern. Dinge können nicht nur geträumt sondern auch umgesetzt werden. Das gehört zur notwendigen Software. Das vergangene Wochenende hat gezeigt, wie begehrenswert die Stadt ist, bei Bürgern und Besuchern ebenso. Die Bilder vermitteln ein gutes Gefühl. Viel Spaß beim betrachten. |bö

30 Jahre „Bibic“ in Bad Honnef

Juli 18, 2014

GEBURTSTAG: Seine Grillspezialitäten eroberten die Region

30 Jahre „Bibic“ in Bad Honnef30 Jahre „Bibic“ in Bad Honnef30 Jahre „Bibic“ in Bad HonnefStadtpolitiker der alten Garde schwärmen noch heute: „Damals waren die Ratssitzungen viel kürzer und erheblich effektiver. Die Politik haben wir eh hinterher gemacht“. Hinterher im „Zagreb“, ganz entspannt beim Bierchen. „Und das dauerte nicht eben selten bis in die frühen Morgenstunden“, erinnern sich Bosko und Barica Bibic. 1984 war Werner Osterbrink Bürgermeister. Sie Stadt stand vor einer riesigen Herausforderung. Die Kur- und Bäderzeit ging zu Ende, der Weg zur Seminar- und Kongressstadt begann. Just in dieser spannenden Zeit eröffneten die Bibic’s das Restaurant „Zagreb“, dort in der Hauptstraße, wo heute ein asiatisches Restaurant beheimatet ist.

Bibic brachte die Küche des Balkans in die Stadt und landete damit einen Volltreffer. Seine Grillspezialitäten eroberten die Region. Und daran hat sich bis heute nichts geändert. Bibic übernahm danach eine Zeit lang die Gastronomie im Ruderclub. Seine Gäste folgten ihm an den Yachthafen. Dann, 1998, legte er sich das heutige Haus, das Restaurant „Rheingold“ zu. Die Erfolgsgeschichte ging unvermindert weiter. 2005 trat Sohn Dejan in die Fußstapfen seiner Eltern. Mit den allerbesten Voraussetzungen: Hotelbetriebswirt und Küchenmeister, Absolvent der Steigenberger Hotelfachschule Bad Reichenhall. Leitende Positionen im Gästehaus Petersberg, im Maritim Hotel und in der Steigenberger Hotelkette. Zuletzt leitete Dejan Bibic eine zwanzigköpfige Küchen- Brigade in einem Sport- und Wellnesshotel in der Nähe von München.

Zurück in Bad Honnef, „ich liebe meine Heimatstadt“, erweiterte er den ohnehin schon riesigen Gastronomiebereich. Neben Restaurant, Terrasse und Biergarten eröffnete er die „Rheingold-Lounge“. Auch die Speisekarte erhielt Feinschliff. Zu den Balkangerichten gesellten sich Fisch-, Fleisch- und Pastaspezialitäten. Auf der wechselnden Wochenkarte findet der Gast zudem internationale Gerichte. „Die Lust am kochen, tüfteln und ausprobieren ist bei mir nach wie vor sehr stark ausgeprägt, denn bekanntlich isst das Auge ja mit“. Das Auge ist ein gewichtiger Faktor im Rheingold-Areal. Der Blick über Palmen und alten Baumbestand auf den Yachthafen lässt schon sehr angenehme Urlaubsgefühle aufkommen.

Um das gastronomische Angebot noch einmal zeitgemäß zu erweitern, verpachtete Bibic kürzlich die ehemalige Lounge an die kreativen Betreiber des Eisatelier’s. Im Jubiläumsjahr standen und stehen einige Investitionen auf dem Plan. So wurde der Biergarten neu bestuhlt und der Terrasse wurden neue Schirme spendiert. „Ende des Jahres findet dann eine Jubiläumsparty statt, für unsere treuen Gäste, und die, die es noch werden wollen“.

Honnefer Hafenstadt I.

Juli 18, 2014

Honnefer HafenstadtHallo Herr Böndel, ich habe soeben mit großem Interesse Ihren Artikel über die „Hafenstadt“ Bad Honnef gelesen. Ich denke, wenn man von Honnef als „Hafenstadt“ berichtet, darf man auch nicht den kleinen, unscheinbaren Ortsteil Rhöndorf dabei vergessen. Hier hatte in den ersten Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts die Motorbootgesellschaft Rheinland ihren Sitz, mit Anlegestellen vor dem damaligen Hotel Eikerling (Bellevue). Die Betreiber dieser Motorbootgesellschaft waren die Rhöndorfer Familien Peter und Theodor Stang, Johann Schwippert und Schraaf. Es wurden mehrer so genannte Lokalboote im Ausflugsverkehr auf dem Rhein zwischen Köln und Koblenz betrieben. Die Schiffe mit den Namen „Rheinland I – VI “ waren in Königswinter auf der Werft Jean Stauff gebaut worden. In den Sechziger Jahren hatte das Fahrgastschiff „Hans-Jakob“ meiner Eltern Johannes und Katharina Käufer noch lange Zeit den Heimathafen Rhöndorf. Übrigens meine Mutter Katharina Käufer, legte im Januar 1961 in Duisburg bei der Wasser und Schifffahrtdirektion die Prüfung zum Rheinschifferpatent ab und war damals die erste Frau auf dem Rhein mit einem solchen Patent. In diesem Sinne, schöne Grüsse aus dem Rhöndorfer Unterdorf

Peter Käufer

Ein Bad Honnefer Unternehmer packt an

Juli 11, 2014

Ein Bad Honnefer Unternehmer packt anEin Bad Honnefer Unternehmer packt anFrank Dorst hat sich im Frühjahr 2013 entschlossen aus einem Schandfleck in der Fußgängerzone ein Schmuckstück zu machen. Das an der Hauptstraße 61a gelegene, aus dem 19. Jahrhundert stammende Haus wird komplett saniert und steht kurz vor der Fertigstellung. Unter der Federführung der Firma Schopp Immobilien GmbH, wird das Haus fast ausschließlich von Honnefer Handwerkern saniert. Frank Dorst vertritt die Einstellung, dass er als Bad Honnefer Unternehmer soweit möglich örtliche Bertriebe zu beschäftigen hat. Dies wirkt sich in einer harmonischen Zusammenarbeit aus. Man kennt sich und unterstützt sich gegenseitig, was gerade bei Renovierungs- und Sanierungsarbeiten, bei denen die Gewerke intensiv zusammenarbeiten müssen, wichtig ist. Es entstehen ein Ladenlokal und -mitten im Herzen von Bad Honnef – drei moderne Mietwohnung mit Altbauflair.

Außer der Fassaden- und Dachsanierung, die das Haus im neuen Glanz erscheinen lassen, wurde die gesamte Haustechnik erneuert, die Fenster ausgetauscht, moderne Bäder eingebaut sowie Maler- und Bodenbelagsarbeiten durchgeführt. Trotzdem bleibt der Charme des Altbaus erhalten. Vom Gewölbekeller über das alte Treppenhaus, mit gedrechselten Handläufen, bis zu den Wohnungen mit Deckenhöhen über 3,50 Metern erwartet die Mietinteressenten im Dachgeschoss das Highlight, die Dachterrasse mit Panoramablick über ganz Bad Honnef. Somit arrondiert sich das Dreieck um den Eselbrunnen nach und nach zu einem Blickfang mitten in der Stadt. Es fehlt leider nur noch die dringend notwendige Sanierung des Hauses Nr. 76, früher bekannt als Calabria (Foto r.). Dieses Haus zerfällt immer mehr und es gibt kein Anzeichen für Aktivitäten. Da es nunmehr seit über zehn Jahren ungenutzt dasteht, liegt die Vermutung nahe, dass nur noch ein Abriss des Hauses wirklich Sinn macht. An dieser Stelle könnten dann für Bad Honnef im Erdgeschoss weitere Gewerbeflächen und in den Obergeschossen Wohnräume entstehen. Die Absichten der Eigentümer sind jedoch nicht bekannt. |mo

Bürgermeistertreffen

Juli 4, 2014

Bürgermeister Otto Neuhoff (l.) und Bürgermeister Peter Wirtz (r.) trafen sich zu einem ersten offiziellen Gespräch im Bad Honnefer Rathaus.Die Zusammenarbeit zwischen den Städten Königswinter und Bad Honnef wird sich auf jeden Fall intensivieren. Bad Honnefs Bürgermeister Otto Neuhoff hatte den Königswinterer Bürgermeister Peter Wirtz eingeladen, um ein erstes Gespräch zum Kennenlernen und über die künftige Zusammenarbeit zu führen. Für den neuen Bürgermeister von Bad Honnef Otto Neuhoff war es bereits das zweite Gespräch mit einem Stadtoberhaupt aus einer Nachbargemeinde, nachdem er sich vor wenigen Tagen mit Karsten Fehr von der Verbandsgemeinde Unkel getroffen hatte.

„Königswinter und Bad Honnef haben viele gemeinsame Interessen im Siebengebirge und können von einer zielorientierten Zusammenarbeit auch unter Effizienzgesichtspunkten nur profitieren“, erklärte Bürgermeister Otto Neuhoff. Beide Bürgermeister wollen deshalb auch künftig engen Kontakt pflegen. |eb

Sturm in Bochum – Alarm in Bad Honnef

Juni 27, 2014

Sturm in Bochum – Alarm in Bad HonnefDie heißesten Pfingsten, die Deutschland je erlebt hat, zogen am Abend und in der Nacht des Pfingst-Montags verheerende Stürme mit Orkan-Böen nach sich. Besonders betroffen waren Düsseldorf und das Ruhrgebiet. Für das THW Bad Honnef bedeutete dies, Alarm am frühen Dienstagmorgen. Bereits um 5:30 Uhr standen 15 Helfer bereit zur Abfahrt in den Sturmeinsatz nach Bochum. Knapp zwei Stunden später erreichten sie die Bochumer Innenstadt - vor ihnen ein Bild der Verwüstung. Unzählige Bäume waren umgeknickt oder beschädigt. Schienen, Straßen, und Wege waren blockiert, Dächer und Häuser beschädigt. Bei hochsommerlichen Temperaturen begann damit der Sturmeinsatz für die Helfer aus Bad Honnef. Für sie galt es vor allem Bäume zu zersägen und Verkehrssicherungsmaßnahmen durchzuführen. |eb

Termine koordiniert

Juni 27, 2014

Nachdem es im letzten Jahr bei den Veranstaltungen in Rheinbreitbach und Bad Honnef/Königswinter zur Terminüberschneidung gekommen war, haben sich die Verantwortlichen in einvernehmlicher Regelung abgestimmt. Das Parkfest in Rheinbreitbach, das in diesem Jahr zum 35. Mal stattfindet, war in der Vergangenheit immer am letzten Wochenende im August. Für die Seven Mountains Music Night, die in diesem Jahr zum 5. mal stattfindet, gab es bisher keinen Fix-Termin. Nun einigten sich die Macher auf folgende Termine: Das Parkfest findet am 23. und 24. August statt, die 7MMN am 30. August. |eb

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