BHAG Energiekonzept

Mit Musik den Wein retten

Oktober 17, 2014

BENEFIZ: Operettenkonzert in Bad Honnef

Mit Musik den Wein rettenMit Musik den Wein rettenDein ist mein ganzes Herz …, hallte es bis in den Weinberg. Der bekannte Tenor Hans-Wolf Schölling nahm am vergangenen Samstag die gut 100 Besucher unter dem Thema „Die Operette lebt“ auf eine musikalische Reise mit und lockte auch noch Spaziergänger in den eleganten Saal des Hauses „Drachenloch“ unterhalb des Drachenfels, das zum Weingut Pieper gehört. Der Erlös der Hutsammlung des Benefiz-Konzertes geht an die Initiative „Rettet den Wein“ des Bürger- und Ortsvereins Rhöndorf, die für die Aufrechterhaltung des Steillagenweines ins Leben gerufen wurde. Die frühere Bürgermeisterin Wally Feiden (r.), die Schirmherrin der Initiative ist, war ebenfalls unter den Gästen und meinte in ihrer Dankesrede: „Das waren Lieder zum Träumen!“ Mit dieser Meinung war sie nicht allein: Das begeisterte Publikum feierte Hans-Wolf Schölling, der einfühlsam mit ausdruckvollem Timbre anrührte, mit klarer Intonation und großem Volumen überzeugte und die Zuhörer durch das „Märchenreich der Operette“ führte, wie dies der wortgewandte und kenntnisreiche Moderator Michael Herr ausdrückte. Musikalisch wurde der Sänger begleitet von Hans-Joachim Zick am Klavier und Johann Christian Evers am Violoncello, die auch zwischen den Gesangsvorträgen als Duo mit bekannten Melodien durch ihr Können überzeugten. Eine baldige Wiederholung des Konzertes wurde von Feiden angeregt: „Wer sich das entgehen lässt, hat etwas Schönes versäumt.“ |eb

„Geht nicht gibt’s nicht mehr“

Oktober 13, 2014

POLITIK: Drum prüfe, wer sich ewig bindet.

LaGa in Bad Honnef könnte heißen: Die alten Schrebergärten am Rheinufer weichen einer prächtigen Rheinpromenade mit Anbindung zur Innenstadt.Können Sie sich noch erinnern, dass nichts ging in Bad Honnef? Mutlosigkeit als Grundprinzip, Bedenkenträger allerorten, ein schmaler Haushalt als ultimatives Argument der Skeptiker. Und die Skeptiker waren die große Mehrheit. Schon der Bau einer Sporthalle erschien wegen der Unwägbarkeit folgender Betriebskosten nicht Wenigen als unverantwortlich. Weitere kommunale Projekte schafften es gar nicht erst ins Licht der Öffentlichkeit. Seltsame Blüten trieb die Selbstaufgabe: In Rhöndorf fielen Parkplätze weg, damit der Bauhof keine Verkehrsspiegel von Schnee (!) zu befreien braucht. Das ist gerade mal ein halbes Jahr her.

Heute ist der Mut zurückgekehrt, und es wird umgedacht. Wie wäre es mit einer den Namen verdienenden Stadtentwicklung? Warum nicht eine Landesgartenschau? Ist das die Wiedergeburt der gestalterischen Kraft der Bürgerschaft – oder schießen hier Träume ins Kraut?

In der Tat käme es prima, wenn Bad Honnef alles kriegt: neue City, Landesgartenschau, Gesamtschule, Wiedereröffnung einer Anlegestelle als Tor zur rheinischen Welt, Rhöndorf mit neuem Bahnhof und genügend Parkplätzen, das Sibi mit soliden Fenstern. Wir sehen, wie der Schutzzaun am Drachenfels wächst; es geht doch! Diese wirkliche Lösung dort hätte wohl kaum einer für möglich gehalten und eher auf einen trickreichen Kompromiss gehofft. Echte Bewältigung eines Problems statt taktischen Lawierens.

Kein Ja ohne Aber. So galt es lange in einer sich wechselseitig blockierenden Kommunalpolitik. Deshalb ist es auch richtig, jetzt die eigentlichen Experten für die Stadt Bad Honnef auf den Plan zu rufen: ihre Bürgerinnen und Bürger. Die HWZ will einen Beitrag dazu leisten; in Fortsetzung des 3. Gipfeltreffens auf dem Drachenfels lädt sie ein zur Gründung eines Unternehmerstammtischs und sammelt seriöse Daten zu kommunaler und regionaler Wirtschaftsförderung (siehe Seite 2 dieser Ausgabe). Unternehmer und Geschäftsleute werden in der Stadt gebraucht als Motor oder auch als kompetentes Korrektiv; in Zeiten des Aufbruchs kann ihnen Niemand mehr raten, eigene Aktivitäten zu betreiben, ohne sich mit der zur Kooperation bereiten und befähigten Stadtspitze auszutauschen. Im Gegenteil scheint ausdrücklich erwünscht, dass sie sich einbringen.

Sicher, eine Landesgartenschau diskutieren Einige hier schon seit etwa einem Jahrzehnt. Doch wirklich neu ist, über eine konkrete Bewerbung nachzudenken und zusammentragen, was notwendige Voraussetzungen sind und was die nächsten Schritte. Vom organisierten Besuch aktueller Landesgartenschauen ganz zu schweigen, wenn sich Bürgermeister, Bürger, Krokusliebhaber in einen Bus setzen, nach Zülpich fahren und genau hingucken auf die LaGa dort. Bad Honnef prüft ein Vorhaben auf Herz und Nieren, der Anlauf ist ernsthaft und bar jeder notorischen Quengelei.

Natürlich würde der LaGa-Besuch im Eröffnungsjahr Eintritt kosten und, ja, es gäbe dort wohl auch Zäune. In der Folge jedoch ließen sich Gatter reduzieren, eine Attraktion wäre für lange Zeit gewonnen und träte z.B. an die Stelle der nicht mehr hübschen ehemaligen Schrebergärten längs des Rheinufers. Ob die Stadt eine LaGa wirklich stemmen kann, hängt ganz wesentlich von Konzept und Bewerbung ab; denn nur in deren Qualität läge der Schlüssel zu einer ausreichenden Finanzierung. Also macht es Sinn, notwendige Vorarbeit gründlich zu erledigen und eigene Kompetenz wie Kapazität sorgfältig zu prüfen. Das traditionelle apodiktische Nein wäre nichts anderes als eine schlechte Bad Honnefer Gewohnheit, erworben im jede Kreativität abstumpfenden Prozess jahrelanger Fehlentwicklung.

Es geht um Offenheit. Die Offenheit des eigenen Geistes, die Offenheit des kommunalen Dialogs. Dass sich denn doch bei LaGa oder anderen Vorhaben eine Verabschiedung vom Projekt als Ergebnis offener Prüfung ergeben kann, liegt auf der Hand. Bringen die wirtschaftsfördernden Aspekte einer LaGa tatsächlich jenes Mehr an Steuern und Einkünften, das den Unterhalt derselben nachhaltig sichert? Ein Nein aus Verantwortung, als Ergebnis sorgfältiger Betrachtung wäre ehrenwert. Doch wer sich selbst vorab aufgibt, hat bereits verloren.

Bei der Sporthalle verhält es sich kaum anders. Die „wettkampffähige dreiteilbare Doppelhalle mit Zuschauerplätzen in Aegidienberg“ ist nicht nur ein Wortungetüm, sondern auch eine Zielangabe, die sich präzise kalkulieren lässt. Genau das passiert gerade, und Alle wissen, dass es hier ohne strukturelle Neuordnung im Sportstättenbetrieb nicht gehen wird. Es braucht klare Sicht: Die Beteiligten wollen das Ding, und also werden Nutzungsgebühren wohl unvermeidlich sein und z.B. die Freizeitbad GmbH die Rolle des organisatorischen Daches für die Betreibung aller städtischen Sportstätten übernehmen. Das konkrete Modell soll noch 2014 in die Ratsentscheidung gehen; und wer Otto Neuhoffs Durchschlagskraft nicht nur bei den Fenstern des Sibi, der tatsächlich raumgreifenden Neuaufstellung der Verwaltung oder ersten neuen Parkplätzen in Rhöndorf erlebt hat, zweifelt kaum am tatsächlichen Zustandekommen eines belastbaren Beschlusses.

Einen Unterschied zur Landesgartenschau gibt es jedoch: Für die Halle hat ein Bürger eine veritable halbe Million Euro gespendet. Dieser Umstand stellt Verpflichtung dar, das Projekt sehr seriös zu verfolgen. Der Spender erpresst ja nicht den Rat, sondern eröffnet mit seiner Großzügigkeit eine Chance. Offenkundige Aktivitäten zur weiteren Einwerbung von Geldern aus dem Umfeld der Sportvereine und auch der Alt-Bürgermeisterin Wally Feiden erhöhen diesen Druck auf Politik und Verwaltung noch, nicht weniger als Lösungsarbeit zu leisten.

Zur Errichtung einer Gesamtschule treten gleich zwei „Bieter“ an. Ob es nun das Bistum wird oder Schloss Hagerhof, die ihre vorhandenen und erfolgreichen Schulen zukunftssicher neu auslegen dürfen, bedarf genauen Hinsehens. Die angebotenen Konzepte sind sehr unterschiedlich. Freier und weder durch Schulgeld noch Konfession behinderter Zugang sowie ein Ganztagesangebot sind als Anforderungen gesetzt und unverzichtbar. Durchlässigkeit, Integration und genügende Vielfalt der Lerninhalte jedoch gehen absehbar ausgesprochen unterschiedliche Wege. Ein klassisches Feld für lösungsorientierte Beratung. Vielleicht zählt bei der Entscheidung auch noch die abendliche Überlassung von Sporthallen an Vereine. Oder die Nutzung der bestehenden Schulimmobilie „KaSch“ an der Bergstraße oder gar die Aufwertung Aegidienbergs mit der Versorgung einer weiterführenden Schule – und sei es als Filiale. Zudem ist es besonders wichtig, wie sicher der langfristige Betrieb der Gesamtschule auch jenseits der Befindlichkeiten oder gar Launen privater Träger gewährleistet wäre.

Die Wiedereröffnung einer Anlegestelle an Honnefer Ufern bietet da weniger Zukunftsrisiken. Sie stellt vor allem die Standortfrage: Rhöndorf oder Insel? Ein barrierefreier, moderner Rhöndorfer Bahnhof ist sowieso unausweichlich – doch eröffnet das nicht auch die Frage nach der Priorität welchen Bad Honnefer Bahnhofs, erübrigt er ggf. die Herkulesaufgabe, Endstation und aktuellen „Hbf“ am Lohfeld doch irgendwann zusammenzuführen?

Vieles darf neu gedacht werden. Und wird neu gedacht. Die Zeiten des Haushaltsjochs sind zwar nicht vorbei, doch man berät breit und z.T. auch bereits lösungsorientiert nach vorn. Selbstverständlich wäre eine attraktive Stadtentwicklung die Antwort auf konkurrierende FOC-Pläne. Oder eine aufgehübschte Insel besser als das irrationale Hickhack um den Cafépächter. Sogar Konzepte, die Stadt näher an den Fluss zu bringen, sind zurück in der Debatte. Die spürbare Aufbruchsstimmung wird sich kaum als Büchse der Pandora erweisen. Eher gilt Udo Lindenberg: „Hinterm Horizont geht’s weiter“. |bh

Perfektes Ambiente für den Antikmarkt

Oktober 2, 2014

Perfektes Ambiente für den AntikmarktPerfektes Ambiente für den AntikmarktPerfektes Ambiente für den Antikmarkt„Ein bisschen Glück muss sein“. Beim letzten Antikmarkt in diesem Jahr in der Bad Honnefer Innenstadt passte einfach alles zusammen. Marktchef Jürgen Kutter (r.) hatte mit „Rhein Antik“ ein breit gefächertes Angebot zusammen gestellt, die Sonne erinnerte noch einmal an „Fühl Dich Frühlich“ und die Marktgastronomen holten alles auf den Tisch, was Küche und Keller noch hergaben. Sehr zur Freude der zahlreichen Besucher, die sich schon jetzt auf den Martinimarkt freuen, der Ende Oktober das Veranstaltungsjahr krönt. Fazit: Veranstalter Centrum e.V. hat auch in diesem Jahr wieder alles richtig gemacht, und, so Kutter und Georg Zumsande: „Im kommenden Jahr werden wir noch einige Schüppen drauf legen, wir basteln an neuen Konzepten“.

Kommunalpolitscher Anschauungsunterricht

Oktober 2, 2014

Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 des Städt. Siebengebirgsgymnasiums mit Bürgermeister Otto Neuhoff im Bad Honnefer Ratssaal„Demokratie ist etwas ganz Wichtiges und in den Kommunen anfassbar, denn Kommunalpolitik wirkt sich konkret, im unmittelbaren Umfeld auf die Bürgerinnen und Bürger aus“, erklärte Bürgermeister Otto Neuhoff zu Beginn der Frage- und Antwortstunde der Klasse 7 des Städtischen Siebengebirgsgymnasiums im Bad Honnefer Ratssaal.

Die Schülerinnen und Schüler im Alter von elf bis dreizehn Jahren hatten erst das Rathaus besichtigt. Klassenlehrerin Carmen Talent-Blanke und Stefani Horstmann, Lehrerin für Politik und Wirtschaft, hatten die Schülerinnen und Schüler bereits vorbereitet, deshalb gab es auch genügend Fragen, die der Bürgermeister dann bereitwillig beantwortete. Er erklärte, dass es im Moment für ihn von Vorteil sei, parteilos zu sein, so könne er alle Verantwortlichen in der Politik zu gemeinsamen Überlegungen zusammen bringen, damit die Probleme der Stadt gelöst werden. Auch Fragen nach seiner Familie, einstigem Berufswunsch und Hobbys wurden gestellt und beantwortet. Er appellierte an die Schülerinnen und Schüler, sich weiter für ihre Schulausbildung stark zu machen, weil sie die wichtigste Eintrittskarte ins Leben ist. Die Zeit mit dem Bürgermeister verging für die Schulklasse wie im Flug. Ihr Urteil über den Besuch im Rathaus fiel positiv aus, denn Kommunalpolitik ist spannend und für jeden hier in der Stadt, der sich engagiert, eine lohnende Aufgabe. |eb

Bad Honnefer erkundeten den Süden Polens

Oktober 2, 2014

Bad Honnefer erkundeten den Süden Polens„Mit einer so großen Resonanz haben wir nicht gerechnet“, bekannte Peter Endler, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Bad Honnef-Wittichenau. 38 Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger hatten sich zu der Reise des Partnerschaftskomitees nach Polen angemeldet und kehrten nach einer Woche mit vielen interessanten neuen Eindrücken zurück.

„Als wir das Programm zusammengestellt haben, ging es uns darum, den Teilnehmern einen Eindruck von Leben und Kultur unseres östlichen Nachbarn zu vermitteln“, so Endler. Aber die Reise war häufig auch ein Blick in die deutsche Geschichte: So war das erste Ziel das ehemalige Konzentrationslager in Auschwitz, das bei der Gruppe aus Bad Honnef Nachdenklichkeit und tiefe Betroffenheit auslöste.

Weiter ging es dann nach Krakau dem Höhepunkt der Reise, wo eine Stadtführung durch die malerische Altstadt sowie eine Besichtigung des Königsschlosses auf dem Wawel-Hügel auf dem Programm standen. Auf der Reise nach Breslau besuchte die Gruppe den Marienwallfahrtsort Tschenstochau mit der „Schwarzen Madonna“. In Breslau beeindruckte die wieder aufgebaute Altstadt.

Sehr herzlich wurden die Bad Honnefer in Lubomierz, der polnischen Partnerstadt unserer Partnerstadt Wittichenau, empfangen. Bürgermeister Wiesław Ziółkowski und stellvertretender Schulleiter Marek Chrabaszcz, die beiden selbst auch schon in Bad Honnef waren, begrüßten die Gäste. Besonders erfreulich: Der Lubomierzer Bürgermeister gab seine Zusage, eine Wiederholung der trinationalen Jugendbegegnung, die in diesem Jahr in Bad Honnef stattgefunden hat, in Lubomierz zu unterstützen.

Den Abschluss der diesjährigen Jahresreise des Partnerschaftskomitees bildete ein Besuch in Wittichenau. Nachdem Peter Popella, der Vorsitzende des dortigen Partnerschaftsvereins; der Reisegruppe den Marktplatz, die Kirche und den 1990 gepflanzten Baum, der an die Gründung der Partnerschaft mit Bad Honnef erinnert, gezeigt hatte, fand die offizielle Begrüßung durch den neuen Wittichenauer Bürgermeister Markus Posch statt. In seiner Ansprache lobte er die Aktivitäten des Bad Honnefer Partnerschaftskomitees und hob dabei die Bedeutung von Jugendbegegnungen hervor: „Die Partnerschaft hat dann eine Zukunft, wenn es gelingt junge Menschen einzubinden.“ Die mitgereiste ehemalige Bürgermeisterin von Bad Honnef, Wally Feiden, bedankte sich am Ende der erlebnisreichen Reise stellvertretend für die gesamte Gruppe bei den Reiseleitern Peter Endler und Klaus Eckenroth. Es sei gelungen, den Teilnehmern Polen als ein immer noch vielen unbekanntes Nachbarland näherzubringen und dabei die Brücke zu schlagen zwischen der Geschichte unserer beiden Länder und der gemeinsamen Zukunft in Europa. |eb

Die Party-Stadt Bad Honnef !?

September 29, 2014

ACTION: Neben den Stadtfesten etablieren sich die Musikfestivals und Partys. Kann das so bleiben?

Die Party-Stadt Bad Honnef !?Die Party-Stadt Bad Honnef !?Die Party-Stadt Bad Honnef !?Die Party-Stadt Bad Honnef !?Die Party-Stadt Bad Honnef !?Die Party-Stadt Bad Honnef !?Die Party-Stadt Bad Honnef !?Die Party-Stadt Bad Honnef !?Die Party-Stadt Bad Honnef !?Veranstalter Helge Kirscht strahlt bis weit hinter beide Ohren. Soeben ist das Debut seines „Hopfen- und Malzmarktes“ auf der Insel Grafenwerth total im Regenwasser versunken. Ein Flop: Samstag 800 Zuschauer, Sonntag Null Zuschauer. Aber Helge Kirscht strahlt: „Hey, wir haben fast alles richtig gemacht. Wir haben eine neue Veranstaltung innerhalb von zwei Monaten aus dem Boden gestampft, wir haben 20 Aussteller dafür gewinnen können, wir haben blitzschnell alle Genehmigungen von den Behörden erhalten. Es herrschte am Samstag eine super gute Stimmung, wir hatten geile Live-Bands am Start, das Publikum war begeistert“.

Recht hat er, aber auf der Wetterkarte stand: Dauerregen. „Dafür kann niemand. Das haben auch unsere Aussteller eingesehen, die wirklich kaum Umsatz gemacht haben“. Dennoch: „Alle wollen im nächsten Jahr wieder mit dabei sein. Wir haben sogar acht weitere Anfragen“. Trotz Regen. Weil die Idee eben so gut ist. Die Idee, eine kleine „Bierbörse“ mit Familienprogramm zu etablieren. „Die Insel Grafenwerth ist einfach dafür geschaffen“. Zwei Städte aus Nordrhein-Westfalen und dem Saarland haben sich bereits bei Kirscht gemeldet, sie wollen das Konzept übernehmen. Also alles richtig gemacht. Kirscht: „Mit „Rhein in Flammen“ beginnen wir die Open Air-Saison auf der Insel, mit den „Hopfenund Malzmarkt“ setzen wir einen Höhepunkt zum Abschluss“.

Kirscht, der Topnetzwerker im regionalen Musik- und Veranstaltungsgeschäft, wünscht sich noch mehr „Action“ auf der Insel. „Das Ambiente ist weltweit einzigartig. Da geht mehr“. So sieht das auch Insel Café-Betreiber Hermann Josef Nolden. Eher unbeobachtet von der Öffentlichkeit finden in seinem Biergarten auf der Insel verstärkt private Partys statt. Bevorzugt von Bonner und Kölner Prominenten, die das einzigartige, weil unvergleichliche, Flair zu schätzen wissen. Am vergangenen Wochenende schlug Karnevalsstar Bruce Kapusta auf: Er feierte mit 300 Gästen seinen 40sten Geburtstag. Zeitgemäß mit einem zünftigen Oktoberfest. „Das Ambiente hier ist der Wahnsinn, meine Gäste sind total begeistert“. Reif für die Insel? Ja und nein. All überall steht dem lustigen Treiben ein Gesetz im Wege: „Die Zeit von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr gilt als Nachtruhezeit. Gesetzliche Grundlage dafür ist das Landesimmissionsschutzgesetz (LImschG). Der Schutz der Ruhe ist hier in Abschnitt III geregelt. Danach sind von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr Betätigungen verboten, die geeignet sind, die Nachtruhe zu stören“. Nolden und Kirscht kommen damit auf der eher abgelegenen Insel ganz gut damit parat. Obwohl: „Polizei und Ordnungsamt beobachten uns mit Argusaugen, sie sind immer präsent“. Aber: „Beschwerden über Ruhestörung gibt es immer“. Der Tod aller Lebensfreude? Eigensinn vor Gemeinsinn?

Bei den Stadtfesten in der Innenstadt finden schon lange keine Live-Konzerte mehr statt. Weil Anwohner lieber die Polizei anrufen, anstatt heftig mitzufeiern. Kongresspark-Chef Michael Holmer Gerdes, der wohl die meisten städtischen, nationalen und internationalen Veranstaltungen in sein Kurhaus holt, hat bald die Nase voll. „Unsere Veranstaltungen, Kongresse und Tagungen beleben die Stadt, sie sind Teil der Wirtschaftsförderung und des Tourismus. Aber die Beschwerden über Ruhestörung nehmen einfach Überhand“. Das könnte das Ende für das Kurhaus bedeuten. Wenn denn das Seminaris den Betreibervertrag kündigt. Zurück zum Anfang der Geschichte: Bad Honnef kann was. Man muss es nur zulassen. Kirscht: „Mein Traum ist es, bei den Stadtfesten von Georg Zumsande und Jürgen Kutter unser Straßenmusikfest zu installieren. Das hat sich in Königswinter bewährt, warum sollte es bei uns nicht klappen“? Heißt: Bummeln, einkaufen, essen und trinken und Live- Musik hören. An verschiedenen Standpunkten in der Innenstadt. „Eben genau so wie in Nizza“.

Der „Charmeur“ hat uns verlassen

September 12, 2014

Egbert Krahé war einer von 18 „Krahes“ in Bad Honnef aber der einzige Krahé mit einem „accent aigu“ auf dem e, ausgesprochen: Kraheee. Darauf legte er besonderen Wert, zumal im Rheinland die letzte Silbe ja ganz gern „verschluckt“ wird. Auch ansonsten war Egbert Krahé selbst, und nicht nur sein Name, unvergleichlich. Er sprach sechs Sprachen fließend. Unter anderen auch finnisch, sicherlich eine der schwierigsten Sprachen auf dem Globus, wenn man nicht eben in Finnland aufgewachsen ist. Krahé war ein Charmeur der alten Diplomaten- Schule. Damen, oder wie er gerne sagte, „Mädels“, begrüßte und verabschiedete er mit einem formvollendeten Handkuss, ohne die Hand jemals mit dem Mund zu berühren. Krahé war unglaublich altmodisch. Er hatte immerhin eine Schreibmaschine. Und ein Telefon. Das war’s. Kommunikation ginge auch so. Ohne Computer. Als Berufsdiplomat, nach dem humanistischen Abitur, einem Konsulatspraktikum in Bonn und zwei Staatsexamen, war der gebürtige Kölner, Jahrgang 1936, 40 Jahre lang „unterwegs“ im Dienste der Bundesrepublik Deutschland. Istanbul, Helsinki, Den Haag, Amsterdam, Antwerpen, Mailand und Bratislawa hießen einige der vielen Stationen seines Berufslebens. Als stellvertretender Botschafter wirkte er in Neuseeland und als Generalkonsul in Göteburg. Seit 1997 lebte „de kölsche Jung“, geboren im „Bad Honnef“ von Köln, im Nobel-Vorort Lindental, „sehr glücklich“ im „echten Bad Honnef“. Seit der Gründung des Partnerschaftskomitee Bad Honnef - Ludvika war er bis vor vier Jahren 1. Vorsitzender. Nun ist er gestorben.

2. Bad Honnefer Sommerbiathlon

September 5, 2014

Nach dem erfolgreichen ersten Bad Honnefer Sommerbiathlon-Wettbewerb im September letzten Jahres wurde jetzt der Zweite am Samstag 13. September mit einem Schießtraining vorbereitet. 18 Mannschaften mit je 4 Sportlern wurden angemeldet, Schul- ,Vereins- und Betriebsmannschaften. Die Besetzung des Wettbewerbs zeichnet sich in diesem Jahr durch mehr Betriebsmannschaften aus. Erstmalig tritt eine Mannschaft des HIT-Einkaufzentrums an, das örtliche Versorgungsunternehmen, die BHAG, stellt 2 Mannschaften, aber auch die Stadtsparkasse misst sich mit Mannschaften des Deutschen Amateur Radio Clubs, der Katholischen Jugend und natürlich der örtlichen Sportvereine wie dem TV-Eiche, dem ATV Selhof und den Honnefer Schützenvereinen. Das Internat Schloss Hagerhof besetzt mit 3 Mannschaften alle drei Altersgruppen des Wettbewerbs. Ein letztes Schießtraining findet am Sa. den 6. Sept. 014 statt, Beginn 10 Uhr im Schützenheim, Schmelztalstr. 18.

Das wird ein besonderes Sportfest der Stadt Bad Honnef, mit Musik, Bratwurst und Kuchen. Die Familien der Sportler sind herzlich eingeladen – zu Applaus und Schmaus!

Nähere Informationen bei: Diether Habicht- Benthin, Schmerbachweg 23, 53604 Bad Honnef, E-Mail: d.habicht-benthin@t-online.de

Dienstjubiläen bei der Stadt

September 5, 2014

Vorsitzende des Personalrates der Stadt Bad Honnef Inge Reiche, Christa Luschinski - Dienstjubilarin - 40 Jahre im öffentlichen Dienst tätig, Monika Löblein - Dienstjubilarin - 40 Jahre im öffentlichen Dienst tätig, Bürgermeister Otto Neuhoff. (v.l.n.r.)Für Bürgermeister Otto Neuhoff gehört es zu den angenehmen Aufgaben, Dienstjubiläen zu würdigen. Er gratulierte zwei Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung Bad Honnef, die 40 Jahre im öffentlichen Dienst tätig sind. Monika Löblein und Christa Luschinski freuten sich über die Ehrung und nehmen sie als Ansporn, auch zukünftig ihre gute Arbeit fortzusetzen.

Monika Löblein ist Verwaltungsangestellte und nach dem Einsatz in der Finanzabteilung heute in der Bauabteilung und dort für den Fachdienst Kaufmännisches Gebäudemanagement tätig. Stadtamtfrau Christa Luschinski ist im Jugendamt der Stadt Bad Honnef mit den Aufgaben der Beistand- und Vormundschaften betraut.

Bürgermeister Otto Neuhoff lobte sie: „Kompetente Mitarbeiterinnen, die Erfahrung haben und aufgeschlossen sind für neue Herausforderungen der Arbeitswelt, tragen die Verwaltung der Stadt Bad Honnef. Als Ansprechpartnerinnen für die Bürgerinnen und Bürger sind sie ein Garant für sachliche und sachkundige Bearbeitung der Aufgaben. 40 Jahre im Beruf - das ist eine Würdigung wert. Ich freue mich - als Neuling im Amt des Bürgermeisters - auf die zukünftige vertrauensvolle Zusammenarbeit.“ Während einer Feierstunde überreichte er den Jubilarinnen je eine Urkunde, auf der die beachtliche Zahl der 40 Dienstjahre schwarz auf weiß festgehalten wurde, und einen Blumenstrauß. |eb

RSK – Heimat oder Krake?

September 1, 2014

SU: Sau unterwegs, oder was?

Meist verbinden uns mit dem Rhein-Sieg-Kreis (RSK) gerade mal zwei Gedanken. Zum einen kostet Bad Honnefs Mitgliedschaft Geld; auch unsere Stadt zahlt die „Kreisumlage“ für Leistungen, die eben der Kreis für seine Kommunen erbringt. Zum anderen adelt uns die uniforme Autonummer, deren SU bundesweit ankündigt: „Sau unterwegs!“

Tiefere Heimatgefühle lassen sich mit Kürzel RSK nicht wirklich wecken. Denn RSK ist nicht eine Region, sondern gleich mehrere. Wir sind Siebengebirge, und das Vorgebirge ist nun mal woanders – vom „Ländchen“ ganz zu schweigen. Weil es 1969 nicht darum ging, wie in den Kreisen Aachen, Recklinghausen oder Hochsauerland Einheit zu stiften; Leitgedanke war eher eine Regelung, wie die neue und plötzlich stark wachsende Hauptstadt Bonn aus ihrem Einzugsgebiet herausoperiert werden konnte. RSK steht ab da für den Rest und bildet den zweitgrößten Kreis unseres Bundeslandes.

In der dem Rheinländer vorbehaltenen Bescheidenheit weisen Spitzen des RSK seitdem darauf hin, dass es bei Ausdehnung und Bevölkerungszahl doch eher um die Größenordnung kleiner Bundesländer wie Bremen oder Saarland ginge. Seine Kreistagsmitglieder werden gern „Abgeordnete“ genannt, denn das klingt nach mehr. Wenn RSK schon eher als Sammelsurium besticht denn durch Identität, dann lässt man sich wenigstens nicht lumpen.

Bad Honnef ist eine von neunzehn Kommunen im RSK – darunter wenig kaum kleinere, aber in der Tat einige deutlich größere. Dennoch stellt Honnef gleich fünf der achtzig Mitglieder im Kreistag. Da macht es Sinn zu gucken, was der Kreis so macht und kann. Nutzt er Bad Honnef oder saugt er dringend benötigte Mittel ab?

611 Millionen Euro will der RSK in 2014 ausgeben – und nennt dies „die Summe aller Aufwendungen“. 1.450 Menschen sind dort beschäftigt inklusive der Azubis und gerade beurlaubten Elternteile. Auch das Kreishaus gehört zu den großen seiner Art und wird noch durch zahlreiche Außenstellen ergänzt. Ein solch erheblicher Aufwand muss sich durch Wirkung rechtfertigen und messen lassen.

Bad Honnef führt im laufenden Jahr 9,5 Millionen Euro an die Kreiskasse ab. Bei einem kommunalen Haushalt von ca. 46 Millionen macht das etwa 21 Prozent aus. Dafür übernimmt der Rhein- Sieg-Kreis z.B. vollends oder zu wesentlichen Teilen Leistungen in den Bereichen Ordnung (Polizei, Ordnung, Feuerwehr), Katastrophenschutz, Wirtschaftsförderung, Verkehr, Öffentlicher Personennahverkehr, Berufsschulen und andere Bildungseinrichtungen, Soziales (z.B. Heimunterbringung), Umwelt samt Landschaftsschutz, KFZWesen, Kommunal- und Haushaltsaufsicht. Weitere wie Müll und Entsorgung (RSAG) oder die arbeitsmarktorientierte Regionalagentur kommen hinzu. Beim Jugendamt wählte Bad Honnef die Möglichkeit, ein eigenes auf lokaler Ebene einzurichten und so den Großteil dieses Fachbereichs selbst zu erledigen.

Es fällt also keinesfalls schwer, Gegenwert für das dem RSK zugewiesene Geld auszumachen. Eher trifft die Aufgabe zu, diese Leistungen besser oder besonders gut zu machen und sehr effizient zu arbeiten. Zumal weitere Felder wie z.B. die Suche und Identifizierung von Fördergeldern in Land, Bund sowie Europa auf lokaler Ebene in den Rathäusern oft nicht abgebildet werden können. Offensichtlich gibt es gute Gründe, neben lokalen auch regionale Verwaltungsstrukturen zu betreiben und dafür Mittel bereitzustellen.

Der Rhein-Sieg-Kreis als Umlageverband hat für diese Abgaben in 2014 einen „Kreis-Hebesatz“ von 36,13 Prozentpunkten beschlossen. Diese Größe ist kompliziert berechnet und nicht kurz und knapp zu erklären. Wirklich leicht lässt sich jedoch verstehen, dass hier schon Veränderungen hinter dem Komma große Auswirkungen für die Kommunen haben. Deshalb ist es vornehme Aufgabe der fünf Honnefer Kreistagsmitglieder, jenseits des Geredes vom „gewohnt niedrigen Niveaus der Kreisumlage“ Frau Sigrid Hofmanns als lokaler Finanzchefin Freude zu bereiten – und weitere Senkungen des Hebesatzes zu bewirken.

Die hiesigen Kreistagsmitglieder kommen aus vier Parteien: Nicole Westig von der FDP, Ulla Studthoff von der SPD, Jörg Erich Haselier und Klaus Döhl von der CDU, Burkhard Hoffmeister von den Grünen. Sie besetzen verschiedene Schwerpunkte in unterschiedlichen Sachthemen, sodass Jede und Jeder in den eigenen Ausschüssen und Projekten Konkretes erreichen kann, um das Ganze gut zu gestalten. Noch sind sie kein lokales Team, doch in Fortsetzung der neuen, mittlerweile ausdrücklich von Allen akzeptierten Bad Honnefer Dialogpolitik sollten sie parteiübergreifend ein solches werden. Was zwar neu und ungewohnt wäre, aber logisch. Die Politik konnte bei den Weinbergen bereits lernen, wie sich Einigkeit auf Erfolg auswirkt. Warum also nicht den Kreistag ein wenig nach Honnefer Interessen aufmischen? Und konkrete Ziele für unsere Stadt anpeilen:

Besonders in der Wirtschaftsförderung hat sich Bad Honnef immer bescheiden gegeben und aus der Not eine vermeintliche Tugend gemacht, indem es das Thema zur „Chefsache“ erklärte und dann folgerichtig Ergebnisse zwischen erfolgsarm und erfolglos einfuhr. Auch in den nächsten Jahren spart sich der hiesige Rat mangels gemeinsamen Konzeptes diesen wichtigen Ausschuss und siedelt Wirtschaftsförderung salopp bei Haushalt und Finanzen an. Warum nicht die im Saft stehenden 15 hauptamtlichen Wirtschaftsförderer (plus Sekretariatsbesatzungen) im RSK nutzen und profitieren? Zum Beispiel durch Erfahrungsaustausch mit den leistungsfähigen Troisdorfer Wirtschaftsförderern – denn das sind die, die uns gerade TX Logistik abgeworben und dieses erfolgreichste Unternehmen der Stadt zum Umzug bewegten. Oder durch Anleihen beim St. Augustiner Campus, denn auch die nun wirklich reputierte Honnefer Fachhochschule kann ihr Wissen über Transfer Hoteliers, Tourismus sowie Marketing für direkte Anwendung nutzbar machen. Die Beispiele lassen sich fortsetzen.

Interkommunale Zusammenarbeit ist ohne Zweifel sinnvoll. Sie hilft sparen durch gemeinsame Bauhöfe, Bibliotheken, Musikund Volkshochschulen, Rechnungsprüfer und Liegenschaftsmanager. Allerdings könnte sie darüber hinaus wirklich neue Ressourcen eröffnen wie das vielbeschworene Regionalmanagement oder gemeinsame touristische Vermarktung. Wo wäre eine Kommunale Logistik-Gesellschaft (Komm- Log) besser anzusiedeln als beim Kreis, der so die Gemeinden zusammenführen und Nutzen bei Einkauf, Wartung, Qualität, Vertragsabschlüssen oder Verhandlungen erzeugen kann?

Warum nicht Erfahrungsaustausch in größerem Stil organisieren? Andere können vom Wissen der Bad Honnef AG zur Kommunalisierung von Netzen und Versorgung profitieren; also kann Bad Honnef lernen, wie es die eigene Kaufkraft in der Stadt behält und bindet. Nur unter 70 Prozent des Einkommens der Honnefer Haushalte werden in Geschäften und Läden vor Ort ausgegeben, zum Shoppen geht es nicht selten nach Troisdorf oder Siegburg. Nicht weil die dort größer sind oder mehr Parkplätze hätten – denn das haben sie nicht und orientierten stattdessen frühzeitig auf attraktive Entwicklung der Innenstädte samt funktionalem ÖPNV. So freut sich z.B. der Siegburger Handel über mehr als 150 Prozent der eigenen Kaufkraft. Spätestens unter der freundlichen Drohung eines in direkter Nachbarschaft projektierten FOC sollten wir von den Besten abgucken.

Für viele Projekte braucht es Fördergelder. Offensichtlich beherrscht unser Rathaus deren Beschaffung bisher nicht besonders gut, wie die „Regionale 2010“ in entwaffnender Deutlichkeit bewies: Königswinter erhielt (sehr) viele Fördergelder, Bad Honnef ging leer aus. Das könnte durch Kooperation mit dem hier recht kompetenten Kreis sehr effizient verbessert werden. Auch eine Bewerbung zur Landesgartenschau im grünen Düsseldorfer Landwirtschaftsministerium lässt sich in breiter Kooperation erfolgversprechender gestalten als über eine Kampagne gleich welcher politischen Gruppe.

Die Liste lässt sich fortsetzen. Natürlich finden sich eher Nachfolger für demnächst sinnfreie Leerstände in Honnefer Großimmobilien wie dem KSI, dem GIZ-Komplex um den Uhlhof oder dem „Geistlichen Zentrum“ an der Wilhelmstraße, wenn bei der Suche der RSK hilft. Der Park der Villa Schaaffhausen ließe sich im Rahmen eines Förderprojektes problemloser sanieren als aus der Tasche eh stark beanspruchter Privatinvestoren. Und Aegidienberg braucht mehr Busse der REVG. Der Kreis ruft nicht laut, denn er hat bereits alle Hände voll zu tun. Bad Honnef sollte dabei sein. |bh

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