Vorstand stellt die Weichen Richtung Europa
März 27, 2009
PARTNERSCHAFTSKOMITEE: Mit Bad Honnefs Partnerstadt Wittichenau in die Zukunft Teil 1
Der europäische Einigungsprozess schreitet unaufhaltsam fort. Mehr und mehr sind davon die Länder, die Regionen, die Städte und Gemeinden betroffen. Ein Prozess, der bei vielen Betroffenen nicht nur positive Reaktionen hervorruft.Mehr denn je kommt es also darauf an, Europa nicht nur mit Brüssel, mit Straßburg zu definieren. Europa muss von der Basis her, mit den betroffenen Bürgern in den Städten und Gemeinden, in den Regionen gestaltet und weiter entwickelt werden. Bad Honnefs Partnerstadt Wittichenau ist im vergangenen Jahr eine Städtepartnerschaft mit einer weiteren Stadt in Osteuropa eingegangen. Neben Tanvald in Tschechien zählt nun auch die polnische Stadt Lubomierz zu den Wittichenauer Partnerstädten. Das ist der Hintergrund für die Überlegungen des Bad Honnefer Partnerschaftskomitees, seine Aktivitäten künftig mit denen der Freunde in Wttichenau, Tanvald und Lubomierz im europäischen Kontext zu vernetzen. Der Vorstand tagte nun im Katholisch-Sozialen Institut (KSI) um seine Vorstellungen weiter zu konkretisieren. Als Gäste konnte Vorsitzender Werner Osterbrink (Foto r.) eine Delegation aus Wittichenau begrüßen mit Bürgermeister Udo Popella (2.v.r.) und dem Vorsitzenden des Wittichenauer Partnerschaftsvereins, Peter Popella (m.) an der Spitze. Neben dem generellen Gedankenund Informationsaustausch standen konkrete Planungen für ein gemeinsames „Europa- Seminar“ in Straßburg auf dem Programm. Dort treffen sich vom 4. bis 7.Mai Delegierte aus den 4 Partnerstädten Bad Honnef, Wittichenau, Tanvald und Lubomierz mit der Abgeordneten zum Europäischen Parlament, Ruth Hieronymi und ihren Kollegen aus Sachsen, Polen und Tschechien, um die „Situation de Städte und Gemeinden in Europa insbesondere in Osteuropa“ zu diskutieren. Neben der Bad Honnefer Bürgermeisterin Wally Feiden werden der Wittichenauer Bürgermeister Udo Popella sowie die Bürgermeister von Tanvald, Peter Polak und Lubomierz,Wieslaw Ziótkowski, teilnehmen. In einem zweiten Themenbereich widmete sich der Honnefer Pako-Vorstand den beiden geschichtsträchtigen Daten dieses und des nächsten Jahres. Bürgermeister Udo Popella und Peter Popella informierten über den Stand der Planungen in Wittichenau zu den Feiern des 20. Jahrestages der Öffnung der innerdeutschen Grenzen. Diese finden am 2. und 3. Oktober in Wittichenau statt. Im Mittelpunkt stehen ein ökumenischer Gottesdienst,ein den damaligen Ereignissen angemessener „Lichter- Friedens-Demonstrationszug“ am Freitag Abend von der evangelischen Kirche zum Marktplatz, am Samstag Vormittag eine Präsentation von Wittichenauer Handel, Handwerk, Gewerbe und Vereine auf dem Marktplatz, um zu zeigen, was sich in 20 Jahren in der Stadt vollzogen hat, sowie ein Festakt in der Sporthalle am Samstag Abend, der mit Tanz und Unterhaltung ausklingen wird.
Fortsetzung in der kommenden Ausgabe
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