Willkommen in Bad Honnef!
März 12, 2010
Für die vielen internationalen Studenten, Professoren und Mitarbeiter mit englischer Übersetzung.
Vielleicht ist dies nicht der beste Start um meinen Bericht zu beginnen, aber ich denke, dass es trotzdem erwähnt werden sollte: meine erste Erfahrung in der Kleinstadt Bad Honnef war nicht die beste. Als ich zum ersten Mal nach Bad Honnef kam, war niemand wirklich in der Lage, mir den Weg zur Internationalen Fachhochschule Bad Honnef · Bonn zu beschreiben – auf den ersten Blick erschien mir alles so trostlos und chaotisch. Aber Gott sei Dank stellte sich dann schnell heraus, dass diese Annahme auf die Auswirkungen meiner stressigen Reise zurückzuführen ist. Denn in den Tagen danach änderte sich alles: Ich erkundete die Stadt, die verschiedenen Geschäfte und genoss mein neues Umfeld in vollen Zügen. Die Menschen, die ich bei meiner Stadt-Tour traf, lächelten alle und halfen mir, wenn ich Fragen hatte. Was mich am allermeisten überraschte war, dass ich auf der Straße von fremden Menschen gegrüßt wurde, als sei ich ein alter Bekannter, obwohl sie mich nicht kannten. Das ist etwas, was ich so nicht kannte und noch nirgends auf der Welt erlebt habe. Das zeichnet Bad Honnef und die Bad Honnefer Bürger besonders aus und macht mir diese Stadt zu meinem zweiten Zuhause, in das ich immer wieder gern zurück komme und in dem ich mich wie ein Teil einer großen Familie fühle. Ich bin sehr froh, dass ich gerade im Herbst nach Bad Honnef kam, als die Blätter der Bäume sich färbten und die schöne Abendsonne alles in ein atemraubendes Licht tauchte. Der einzige Traum, der nicht erfüllt werden kann, ist die Zeit anzuhalten, um das Farbenspiel der Natur für immer im „Nizza am Rhein“ zu genießen. Zu guter letzt ist zu sagen: Ab und zu hatte ich anfangs Heimweh, doch zum Glück gibt es etwas, das mein Heimweh komplett verschwinden ließ: Die Natur und das malerische Umfeld rund um Bad Honnef erinnern mich an meine Heimat Sigulda – die schönste Stadt Lettlands.
Welcome to Bad Honnef!
Maybe it is not the best thing to start my narration with, but it is worth mentioning, that the first experience in this small town Bad Honnef upon my arrival wasn’t really the best one. First of all, no one was able to give me right directions on how to get to the International University of Applied Sciences Bad Honnef · Bonn, everything seemed to be unfriendly and chaotic. But thank god first impression was just a consequence of a stressful journey and it was changed rapidly during the following days, when I was exploring the old part of the town, visiting different shops and simply enjoying the surroundings. The people I met on the streets were smiling, amicably replied on any questions I asked them and, what surprised me the most, some of them were greeting me, as if I was an old friend of them. This was something I have never been used to and have never seen anywhere in the world. And I must admit this was enough for Bad Honnef with its inhabitants to become my second hometown, where I will always want to return, just to feel myself as a part of the big family. And I must be thankful that I came here in autumn, when every single leaf is colored into a bright small sun, everything seems to be so peaceful and breath-taking, and the only unrealizable dream in this colorful dance of nature is, to stop the time, to enjoy every single moment spent in Nizza on the river Rhine longer. Nevertheless, there is something else that dispelled my homesickness completely: This is the nature and picturesque surroundings of Bad Honnef, which remind me of Sigulda, the most beautiful place in Latvia.
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