Zu dem offenen Brief von Georg Zumsande in der vergangenen Ausgabe der HWZ bezüglich der mangelnden Sauberkeit in der Stadt äußert sich nun Bürgermeisterin Wally Feiden:
April 26, 2010
Sie stellt zunächst klar, dass auch weiterhin die „fleißigen Stadtreiniger“ im Einsatz sind. Sie bestätigt ausdrücklich, dass die Sauberkeit einer Stadt auch vom Verhalten der Bürgerschaft abhängt. Es werde nach einem festen Dienstplan (Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag) kontinuierlich gereinigt. Dabei umfasst dieser Reinigungsaufwand die Entleerung der ortsfesten Abfallbehälter und die Reinigung von Hand des direkten Umfeldes. Zwei Mitarbeiter des Bau- und Betriebshofes sind also an vier Tagen in der Woche mit jeweils etwa drei bis vier Stunden mit dieser Tätigkeit beschäftigt. Darüber hinaus wird der Bahnhofsvorplatz durch städtische Mitarbeiter zweimal wöchentlich (Montag und Freitag) gereinigt. Am Postgelände ist die Stadt zuständig für die Pflege der Grünanlagen sowie für die Reinigung am Buswartehäuschen und den angrenzenden Bereichen. „Meine Mitarbeiter vom Bau- und Betriebshof tun das Mögliche im Rahmen ihrer Reinigungsaufgaben. Dass sie sich dabei auch noch anpöbeln lassen müssen, erwähne ich nur am Rand, weil mich die auch von Georg Zumsande angesprochene wachsende Disziplinlosigkeit noch mehr ärgert. Selbst wenn man Erwachsene freundlich anspricht, wenn sie ihren Müll oder gar die berüchtigten Hundehäufchen einfach achtlos im öffentlichen Raum liegen lassen, muss man sich auf wortreiche bis aggressive Auseinandersetzungen einstellen. Zu erwägen wäre aus meiner Sicht eine restriktive Ordnungssatzung mit entsprechenden Strafgeldern. Aber müssen wir in unserer kleinen Stadt wirklich zu solchen Mitteln greifen?“ Auch um die öffentlichen WCs in der Rathaustiefgarage hat sich die Bürgermeisterin gekümmert. Der von Georg Zumsande angesprochene Zustand war zunächst einmal ein Fall von Vandalismus, der sofort behoben wurde. (Auszüge)
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